Fastenzeit

Beiträge zum Thema Fastenzeit

Serien
Doch Jesus meint mit diesem Werk der Barmherzigkeit noch etwas anderes. Nacktsein hat einen tieferen Sinn. Menschen fühlen sich oft bloßgestellt. Anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen, braucht es Mut, diesen Menschen zu bedecken, ihn zu schützen, auch mit dem Risiko, selbst ins Kreuzfeuer der Kritik zu geraten.

Pater Anselm Grün: Werke der Barmherzigkeit - Teil 4 der Serie zur Fastenzeit
... und ihr habt mir Kleidung gegeben

Gottes Liebe ist wie ein Gewand, das uns schützt. So sollen auch wir die Menschen, die uns in ihrer Nacktheit und Blöße begegnen, mit dem Gewand der Liebe bekleiden. Kaum ein anderer Heiliger ist so ins Bewusstsein der Menschen getreten wie der hl. Martin mit dem Mantel, den er geteilt und einem Bettler geschenkt hat. Wir alle kennen die Legende, dass dem jungen Martin nach dieser spontanen Tat des Teilens im Traum Christus selbst erschienen ist und ihm gezeigt hat, dass er letztlich ihm den...

  • 29.03.20
Serien
Austeilen und einstecken. Gibt es nicht auch den Weg, der keine Sieger und Verlierer zurücklässt?
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Schwester Melanie Wolfers SDS: Die Kunst des Vergebens
Schlag auf Schlag - Wohin die Rache führt

Hand aufs Herz: Haben Sie einem Mitmenschen, der Sie gekränkt hat, nicht schon einmal heimlich Pest und Cholera gewünscht?“ – Dies bin ich in einem Interview vor einiger Zeit gefragt worden, und meine Antwort lautete: „Natürlich habe ich das!“ Werden wir verletzt, dann liegt der Wunsch nahe, sich für den erlittenen Schmerz zu rächen. Wer an einem schuldig geworden ist, hat dafür zu bezahlen: „Na warte! Das lasse ich mir von dir nicht gefallen!“ In allen Einzelheiten malt man sich aus, wie...

  • 29.03.20
Serien
Überlege dir, mit welchem Fremden du Kontakt aufnehmen, mit wem du ein Gespräch führen und wen du zu dir einladen möchtest?
Überfordere dich nicht, sondern tue das, was dir möglich ist.

Pater Anselm Grün: Werke der Barmherzigkeit - Teil 3 der Serie zur Fastenzeit
... und ihr habt mich aufgenommen

Das Neue Testament erzählt uns wunderbare Geschichten der Gastfreundschaft. Sie zeigen, wie wir Fremden und Obdachlosen begegnen können. Die Griechen haben das gleiche Wort für Fremder und Feind. Doch damit der Fremde nicht zum Feind wird, sondern zum Freund, war die Gastfreundschaft etwas Heiliges. Das galt für Griechen, Römer und Juden. Das Neue Testament erzählt uns wunderbare Geschichten der Gastfreundschaft. Lukas erzählt von den Emmausjüngern. Sie laden den fremden Mann, der sich...

  • 29.03.20
Glaube & Spiritualität
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Corona-Krise
Das Gotteslob kommt ins Wohnzimmer

Das Gotteslob, das Katholische Gesangs- und Gebetbuch, hat bereits seit 2013 in seiner neuen und völlig überarbeiteten Ausgabe in den österreichischen Pfarren erfolgreich Einzug gehalten. Die meisten Exemplare liegen als Ausgabe „Eigentum der Kirche“ in Kirchen und Pfarrgemeinden für die gemeinsame Verwendung auf. Parallel dazu gibt es die Ausgabe „für den eigenen Gebrauch“, die sich lediglich in der Ausstattung von den kircheneigenen Ausgaben unterscheidet und im Buchhandel erhältlich ist....

  • 25.03.20
Serien
positiven Denken. Wir Christen dürfen Realisten bleiben. Es ist uns erlaubt schwarz schwarz zu nennen und weiß weiß. Doch wenn wir bei anderen auf etwas Falsches stoßen, sollen wir zugleich nachdenken, ob es nicht auch etwas Gutes und Gelungenes gibt.

Mit Pater Karl Wallner durch die Fastenzeit zum Fest der Auferstehung
„Gib mir ein dankbares Herz“

Die Fastenzeit ist eine Chance, die wir nützen sollen, um neue Perspektiven zu gewinnen. Wir sind leider so veranlagt, dass wir an unserem Mitmenschen oft nur das Negative sehen. Wir sind wie fixiert darauf, bei unseren Nachbarn und Kollegen, ja selbst bei den Menschen, die wir lieben, immer nur das Dunkle und Verkehrte zu bemerken. Die Fastenzeit soll uns helfen, das Schöne und Positive ins Auge zu fassen. So wie die Sonne an Kraft zulegt, so wollen auch wir uns von unserer eingedunkelten...

  • 22.03.20
Serien
Mit dem Herzen schauen wir Menschen tiefer als mit einem rein analytischen Verstandesblick. Wir können eine Verbundenheit wahrnehmen, die selbst den Konfliktgegner umfasst und in der auch wir selbst mit all unseren ungeliebten Schattenseiten Platz haben.
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Schwester Melanie Wolfers SDS: Die Kunst des Vergebens
Mit den Augen des Herzens

Verletzt zu werden tut weh. Im Schmerz der Kränkung neigen Menschen dann oft zu einseitigen Deutungen des Vorfalls, etwa: „Ich bin an allem schuld!“ oder: „Der andere ist das schwarze Schaf, und ich bin das arme Unschuldslamm.“ Der Weg der inneren Aussöhnung möchte aus einem solchen Schwarz-Weiß-Denken herausführen. Denn wer eine realistischere Sicht vom anderen und von sich selbst sowie den eigenen Anteilen am Konflikt gewinnt, kann die erlittene Verletzung gedanklich leichter...

  • 19.03.20
Serien
Statue des heiligen Benedict Joseph Labre (1748–1783) in der Magdalena-Kapelle im Kloster Einsiedeln. Er steht stellvertretend für den Menschen, der sich in aller Ungerechtigkeit auf sich zurückzieht.
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Gedanken zur Fastenzeit von Pater Martin Werlen OSB - Teil 4
Nichts mehr verstehen

Viele Menschen wissen nicht mehr weiter. Sie suchen ihren Platz – und finden ihn nicht. Wer nach Schuldigen sucht, muss bald einmal aufgeben. Menschen, die ihren Platz nicht finden, landen oft in großer Einsamkeit. Das ist keine moderne Erscheinung. In unserer Magdalena-Kapelle steht eine Statue des heiligen Benedict Joseph Labre (1748-1783). Wenn wir ihn vom Podest herunternehmen, begegnet uns ein höchst aktueller Wegbegleiter. Seine Pläne wurden ganz gehörig durchkreuzt. Eigentlich...

  • 19.03.20
Serien
„Das Ja zum Menschen überhaupt ist immer auch ein Ja zu uns selbst“, betont Pater Martin Werlen OSB. Im Bild die Figur eines Menschen, der sich in aller Ungerechtigkeit auf sich zurückzieht.
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Gedanken zur Fastenzeit von Pater Martin Werlen OSB - Teil 3
Ungerecht behandelt werden

Je mehr wir das eigene Elend und das Elend dieser Welt vor Gott zur Sprache bringen, umso mehr werden wir auch Ungerechtigkeiten in der Kirche und in der Gesellschaft zur Sprache bringen. Oft nehmen wir Ungerechtigkeiten nicht wahr. Oder wir schweigen darüber, weil das Aufstehen dagegen uns selbst in Schwierigkeiten bringen könnte. Wer ungerecht behandelt wird, wird in der eigenen Würde nicht respektiert. Der Einsatz für ungerecht Behandelte ist zutiefst im Glauben verankert. Glaubende sind...

  • 18.03.20
Bewusst leben & Alltag
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Gesunde Ernährung
Schluss mit Schnitzel, Fleisch und Wurst?

Ein saftiges Steak, ein goldbraun herausgebackenes Schnitzel, ein Paar Frankfurter oder ein knuspriger Käsekrainer – den meisten Österreichern lacht bei dieser Vorstellung das Herz. Doch so gut das alles schmeckt, so schlecht ist auch ein Zuviel davon für unsere Gesundheit. Aber nicht nur das. Auch unserer Erde tut ein hoher Fleischkonsum alles andere als gut. Inspirationen für ein Umdenken gerade jetzt in der Fastenzeit. Schluss mit Fleisch und Wurstwaren hieß es ab September 2018 in allen...

  • 18.03.20
Kirche hier und anderswo
Schließen Sie sich dem Gebet der Kirche an durch die Mitfeier der hl. Messe via Medien oder durch das persönliche Gebet, während Ihr Pfarrer die hl. Messe feiert.
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Corona-Krise: Botschaft von Weihbischof Turnovszky
Das Kreuz und die Auferstehung

Liebe Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in unserem Vikariat!So schnell wird es so ernst…. Ich sage öfters, dass unser Glaube „ernst-froh“ ist, denn er vereint beide Seiten des Lebens: das Kreuz und die Auferstehung. Heuer werden wir alle einen Kreuzweg der anderen Art zu beschreiten haben. Möge er uns durch Jesus Christus zum Jubel des Osterfest führen. Ich danke Ihnen allen, die sich in welcher Form auch immer für die Menschen in unseren Pfarren einsetzen! Die...

  • 16.03.20
Menschen & Meinungen
Wohnzimmeratmosphäre im Kindertageshospiz (Symbolbild aus der aktuellen Betreuung)
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„Passionswege“ durch die Fastenzeit
Nur 66 Tage. Wenn das eigene Baby stirbt

Ein Kind, das lebensverkürzend erkrankt, verändert eine ganze Familie und die Hospizarbeit in Österreich. Eine Geschichte über das Leben. Sabine Reisinger ist schwanger. Anna, ihre erste Tochter, ist bereits vier Jahre alt und ein weiteres Mädchen wird erwartet. Bei einer Einkaufstour am Faschingssamstag, drei Wochen vor der geplanten Geburt, setzen die Wehen ein. Die Schmerzen sind so heftig, dass Sabine Reisinger sich hinsetzen muss. Diese vergehen wieder und Freunde werden noch besucht....

  • 14.03.20
Glaube & Spiritualität
Fastenratgeber boomen: Die gesundheitliche Dimension des Fastens wird auch außerkirchlich empfohlen.
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Halbzeit in der Fastenzeit
Es geht auch um einen neuen Lebensstil

Seit knapp 20 Tagen wird gefastet. Durch den Verzicht machen wir uns frei: für uns selber, den Nächsten und für Gott. Wie geht es den Menschen jetzt zur Halbzeit, hat sich das Fasten schon positiv ausgewirkt und halten sie weiter durch? Schon die Sprache gibt einen wichtigen Hinweis auf die Bedeutung der Zeit, in der wir uns gegenwärtig befinden: Während die Zeit der Vierzig Tage vom Aschermittwoch bis Ostern kirchensprachlich als „Österliche Bußzeit“ oder als „Vierzig Tage“ („Quadragesima“)...

  • 11.03.20
Serien
Der Staßenjunge Costel versucht bei P. Georg Sporschill Aufmerksamkeit zu erhaschen. Nach vielen Jahren konnte er sich mit der Mutter versöhnen.

Abenteuer Gottesglaube in der Ehre für die Eltern
In guten und in schweren Tagen

Es ist leicht, auf die Eltern im Guten stolz zu sein. Es ist aber schwer, sie in ihrer Schwäche anzunehmen. Die Rabbinen diskutierten, warum nur einem Verheißung lange lebst in dem Gott, dir gibt.“ Diese Zusage wird denen gemacht, und jedoch für alle anderen genauso, aber die Rabbinen kamen zu dem Schluss, dass Gott die Verheißung an das vierte Gebot hing, weil es das schwerste ist. So ist die Verheißung eine Stärkung für den richtigen Umgang mit den Eltern. Wenn Kinder auf den Reichtum,...

  • 10.03.20
Serien
So knapp vor dem Ziel von einem Gegner aus der Bahn geworfen. Das ist nicht nur im Spiel so. Es gibt auch im Ernstfall oft Grund zum Ärger. Und den soll man nicht einfach runterschlucken.

Schwester Melanie Wolfers SDS: Die Kunst des Vergebens
Mensch, ärgere dich - nicht

„Wenn wir uns mit unserer Wunde einer Person zeigen, die gut  zuhört und uns versteht, können wir erfahren: Ich bin nicht  allein in meinem Leid.“ Ob auch Sie manche der folgenden belastenden Erfahrungen kennen? Von einem Vorkommnis tief gekränkt, finde ich mich immer wieder in einer wütenden inneren Zwiesprache mit dem Übeltäter vor – ob ich nun auf den Bus warte, den Computer hochfahre, Zeitung lese ... Oder ich tröste mich mit wilden Fantasien darüber, was ich alles mit ihm anstellen...

  • 10.03.20
Serien
Wir Menschen bestehen aus Leib und Seele, und darum ist es gut und richtig, wenn wir mit dem Leib „spüren“, dass das eine besondere Zeit ist.
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Mit Pater Karl Wallner durch die Fastenzeit zum Fest der Auferstehung
Eine Zeit zum „Neuwerden“

Wie gut, dass es die Fastenzeit gibt! Wir brauchen ja dringend einen Einschnitt, damit unser Leben nicht wie ein Einheitsbreit dahinrinnt. Die Fastenzeit ist eine Chance. Sie soll eine spürbare Zäsur sein. Ich finde, dass es für uns Christen eine ziemliche Blamage wäre, wenn wir die Fastenzeit nicht ernst nehmen. Es ist ja beschämend, dass in anderen Religionen das Fasten viel besser gehalten wird als bei uns. Es sollte uns nachdenklich stimmen, dass „die Welt“ das Fasten sehr intensiv...

  • 09.03.20
Serien
Dem Gast etwas zu trinken zu geben, ist eine wichtige Form der Zuwendung. In ihr wird nicht nur der äußere Durst des Menschen gestillt, sondern auch der Durst nach Nähe und Zuwendung.

Pater Anselm Grün: Werke der Barmherzigkeit - Teil 2
... und ihr habt mir zu trinken gegeben

Der wahre Durst des Menschen ist der nach Liebe. Und dieser Durst wird nie allein von Menschen gestillt werden. Als ich während meines Studiums in Rom mit ein paar französischen Mitbrüdern eine Woche in Italien wandern war, war es selbstverständlich, dass uns die Bewohner eines Dorfes ihre Häuser öffneten und uns den Wassersack füllen ließen. In Deutschland habe ich da andere Erfahrungen gemacht. Da ist es nicht selbstverständlich, dass man einem öffnet, der bittet, seine Flasche zu...

  • 08.03.20
Menschen & Meinungen
Schulausflug des Internats Stift Seitenstetten 1972. Wolfgang Treitler in der Mitte mit Hut. Er erzählt, dass er von einem Hilfserzieher zweieinhalb Jahre lang missbraucht wurde.
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"Passionswege" durch die Fastenzeit
Missbrauch im Stift: Täter ohne Reue

Die Geschichte eines Missbrauchs: An einem Ostermontag bekommt Wolfgang Treitler ein E-Mail eines ehemaligen Hilfserziehers aus seiner Zeit im Internat im katholischen Stift Seitenstetten in Niederösterreich. Der Erzieher möchte ihn gerne treffen, er habe so gute Erinnerung an ihn. Wolfgang Treitler will die Nachricht ignorieren, doch das gelingt ihm nicht. Mit einem Mal ist die Zeit, als der damals elfjährige Bub zitternd im Schlafsaal liegt und den eigenen Körper nicht mehr mag, wieder...

  • 03.03.20
Glaube & Spiritualität
Maria, die Frau des Cleophas, schreit unter dem Kreuz ihr Elend zum Himmel. (Joh 19,25) .
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Gedanken zur Fastenzeit von Pater Martin Werlen OSB - Teil 2
Schweres erleiden

Unsere Lebenspläne werden immer wieder durchkreuzt. Alles kann bestens laufen – und von einer Sekunde zur anderen verlieren wir den Boden unter den Füßen. Schicksalsschläge nennen wir das. Diese Erfahrungen können ein schreckliches Gesicht haben: Diagnose einer schweren Erkrankung, Unfall, Naturkatastrophen, Todesnachricht und vieles andere. Früher oder später sind wir alle von solchen Erfahrungen betroffen. Es gibt Menschen, die in besonderer Weise von schwerem Leid heimgesucht werden. Ich...

  • 02.03.20
Serien
Gemüseschneiden schafft Costel blind. Freundschaft hat ihn Vertrauen finden lassen. Im Bild mit P. Georg Sporschill SJ.
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Abenteuer Gottesglaube in der Freundschaft
Vielleicht hat Gott ein Schwein für mich

Costel kommt überraschend zu Besuch nach Hosman in Siebenbürgen. Er will seine Mama Ruth wieder sehen. Vor 22 Jahren hatten wir das zehnjährige Straßenkind gefunden. Heute lacht er und freut sich des Lebens. Er arbeitet als Koch in einem Restaurant in Kiel. Mit dem Geld, das er verdient, renoviert er ein Häuschen in Rumänien. Wenn es fertig ist, will er sich eine Frau suchen. Er möchte nicht mit leeren Händen auf Brautschau gehen. Costel erzählt begeistert von seiner Arbeit. In einer Stunde...

  • 02.03.20
Bewusst leben & Alltag Premium
Thomas Vogel: „Die antiken Philosophen (Stoiker) waren überzeugt, dass man mit dem rechten Maß – dieses liegt zwischen dem Zuviel und dem Zuwenig – ein glückliches Leben führen kann.“
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Mäßigung
Sehnsucht nach einer alten Tugend

Am Beginn der Fastenzeit rückt das maßvolle Leben ins Zentrum. Aber gelingt uns das noch? Thomas Vogel, Erziehungswissenschaftler und Buchautor, hat die Mäßigung erforscht und fordert dringend ein Überdenken unseres exzessiven Produktions- und Lebensstils. Warum gelingt es unserer Industriekultur nicht, sich zu mäßigen, obwohl es dringend nötig wäre? Ist der Mensch überhaupt in der Lage, sich zu beschränken, und wenn ja, unter welchen Bedingungen? Thomas Vogel, Erziehungswissenschaftler an...

  • 01.03.20
Serien
Es gibt heute viele Menschen, die nicht genug zu essen haben, nicht nur die Menschen in fernen Gebieten. Wenn Jesus vom Hunger spricht, meint er nicht nur den knurrenden Magen. Er spricht vom Hunger nach Gerechtigkeit und liebender Zuwendung.
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Pater Anselm Grün: Werke der Barmherzigkeit - Teil 1
Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben

In dieser Fastenzeit sollen uns die sieben Werke der Barmherzigkeit begleiten. Die Kirche hat schon sehr früh das Wort Jesu aus der Gerichtsrede ernst genommen, in dem er unsere Spiritualität am Verhältnis zum Hungernden, Dürstenden, Fremden misst. Jesus identifiziert sich mit den Armen, Obdachlosen und Kranken: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40). Jesus zählt sechs verschiedene Gruppen auf. Die frühe Kirche liebt die Zahl sieben und...

  • 01.03.20
Serien
Nehmen Sie sich Zeit, setzen Sie sich hin, knien Sie sich in eine Kirche, denken Sie nach. Oder noch besser: Lassen Sie sich im Gebet vom lieben Gott sagen, was geändert gehört. Vielleicht werden Sie Ihre Vorsätze sogar niederschreiben. Hauptsache ist, dass wir in dieser Fastenzeit etwas in unserem Leben ändern wollen, denn jede/r von uns kann ein Stück besser werden.
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Mit Pater Karl Wallner durch die Fastenzeit zum Fest der Auferstehung
„Fassen Sie die richtigen Vorsätze“

Nun ist sie endlich da, diese „Zeit der Gnade“, wie die Gebete der Kirche sie nennen. Gott-sei-Dank gibt es die Fastenzeit, denn wir spüren doch alle, dass wir Veränderung und Verbesserung in unserem Leben brauchen. Ich möchte Sie daher in den Wochen bis Ostern hin begleiten und werde jede Woche einen Tipp geben, wo wir etwas besser, tiefer, schöner machen können. Ich verspreche Ihnen jedenfalls, dass ich alles tun werde, damit Sie heuer ein besonders fröhliches Halleluja singen können....

  • 29.02.20
Serien
Die Fastenzeit nutzen, um abzunehmen? Wenn überhaupt – nur ein Nebeneffekt. Denn beim Fasten geht es um etwas viel Wichtigeres.
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Abenteuer Fasten: Warum fasten?
Nein! Es geht sicher nicht ums Hungern

Diese Woche sind wir in die Fastenzeit gestartet. Bis zu Ostern wird jetzt also gefastet. Doch: Warum machen wir das eigentlich? Und: Worum geht es in der Fastenzeit wirklich? Das sind Fragen für Manuela Priester. Die Theologin kennt die kirchlichen und theologischen Hintergründe des Fastens. Und eines betont Manuela Priester gleich zu Beginn: „Es geht in der Fastenzeit nicht darum, dass man sich oder anderen beweist, dass man es schafft, 40 Tage lang auf etwas zu verzichten. Denn was wir...

  • 29.02.20
Serien
Der heilige Franziskus steigt bei den Kapuzinern in Frankfurt am Main vom Podest herunter.
4 Bilder

Gedanken zur Fastenzeit von Pater Martin Werlen OSB - Teil 1
Verrückt: Die Lieblinge Gottes

Glaube ist Leben. Sobald wir das entdecken und erfahren, wird es spannend. Sogar unsere durchkreuzten Lebensplanungen sehen plötzlich überraschend anders aus. Miteinander wollen wir uns in diesen Tagen der Vorbereitung auf das Osterfest den Erfahrungen der Finsternis stellen und – hoffentlich – dahinter das Licht der Auferstehung entdecken. Unser Gott ist ein Gott der Überraschungen. Wer in der Heiligen Schrift liest, wird nicht um diese Feststellung herumkommen. Unser Gott bewegt, reißt...

  • 27.02.20
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