Ausgabe 19 / 15.05.2022

Beiträge zum Thema Ausgabe 19 / 15.05.2022

Kirche hier und anderswo
TIK. Die neuen TrainerInnen im Einsatz für ältere Menschen.

Katholisches Bildungswerk
Mit TIK macht’s Klick!

Zertifikate für 13 neue TrainerInnen. Unter dem Titel „TIK – Technik in Kürze“ bietet das Katholische Bildungswerk Tablet- und Smartphonekurse an, die SeniorInnen steiermarkweit dabei unterstützen, im digitalen Raum fit zu bleiben oder zu werden. Um den Zugang älterer Menschen zu digitalen Medien zu sichern, braucht es engagierte, medienkompetente Menschen, die als TIK-TrainerInnen tätig sind. Ende April fand die Zertifikatsverleihung für 13 neue TIK-TrainerInnen statt. „Die Nutzung digitaler...

  • 16.05.22
Kirche hier und anderswo
Prävention wird konkret durch die Implementierung von Schutzkonzepten, ist Ingrid Lackner, Leiterin der Stabsstelle für Prävention gegen Missbrauch und Gewalt der Diözese Graz-Seckau und österreichweite Stabsstellen-Koordinatorin, überzeugt.

Gewaltschutz
Ein Anliegen aller

Gewaltschutz. Diözesen wollen mit Präventionsarbeit „Verantwortung nach vorne“ stärken. Die Verantwortlichen für Missbrauchsprävention aus Österreichs Diözesen haben sich in Salzburg zum Austausch über ihre Maßnahmen im Gewaltschutz getroffen. Schutz vor Gewalt jeglicher Art müsse ein Anliegen aller sein, von der kleinsten Pfarre bis in die Leitungsebene der Diözesen, so der Tenor der Veranstaltung im Salzburger Kolpinghaus, deren Fokus besonders bei den Konzepten für Gewaltschutz, deren...

  • 11.05.22
Menschen & Meinungen

Gut aufgestellt

Das Foto vom Maibaum der Katholischen Männerbewegung St. Veit-Straß-St. Nikolai erreichte uns. Als Schnitzerei verewigt sind auch die Umrisse der Kirche St. Veit am Vogau.

  • 11.05.22
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Rettet das Rechnen!

Die schulische Mathematik muss sich ändern, andernfalls verliert sie ihre Existenzberechtigung. Ein musikalisch versierter Mathematikprofessor: „Das, was wir in Mathematik verlangen, ist so, als würden wir erwarten, dass jeder Maturant ein Violinkonzert von Mozart spielt – nicht leistbar und sinnlos!“ Wie kam es, dass Mathematik so „wichtig“ wurde, dass Generationen von Schülern vor diesem Fach zittern, die „Mathematikangst“ vielen die Schulfreude vergällt und die Universitäten...

  • 11.05.22
Serien
„Wer nichts weiß, muss alles glauben“, formulierte Marie von Ebner-Eschenbach. Was nützt uns Wissen? Wovor schützt uns Unwissen?
3 Bilder

GEISTES.Gaben aus FRAUEN.Sicht | Teil 04
Fragen will gelernt sein

Erkenntnis – eine Geistesgabe, die zum Hinterfragen anspornt und Verstehen ermöglicht. Es gibt keine blöden Fragen – nur blöde Antworten“, so lautet ein Spruch, den ich selbst hin und wieder verwende. Im Grunde soll der Spruch zum Fragenstellen einladen, denn wer fragt, zeigt, dass er etwas nicht weiß, aber wissen möchte. Das kann keinesfalls dumm sein! Ganz im Gegenteil: Um unser Wissen und unseren Horizont zu erweitern, müssen wir sogar lernen, Fragen zu stellen. Lisz Hirn, eine...

  • 11.05.22
Kirche hier und anderswo
VinziTel. V. l. Leiter Andreas Kleinegger, Caritas-Direktor Herbert Beiglböck, Obfrau Monika Altenreiter, Vizekanzler Werner Kogler, Pfarrer Wolfgang Pucher, Bürgermeisterin Elke Kahr, VinziWerke-Koordinatorin Amrita Böker, Generalvikar Erich Linhardt, Superintendent Wolfgang Rehner.

VinziTel
Notschlafstelle mit 5 Herzen

VinziTel feierte 20-Jahr-Jubiläum und Nachbetreuungsprojekt Solido. Als das VinziTel am 21. März 2002 seine offizielle Eröffnung feierte, waren bereits die ersten zehn BewohnerInnen eingezogen. Sie gehörten zu einer Zielgruppe, die zu diesem Zeitpunkt in der Stadt Graz als „problematisch“ angesehen war: junge Menschen, viele von ihnen von Opioiden abhängig, die den Großteil ihres Tages im öffentlichen Raum verbrachten. Unter der Leitung von VinziWerke-Gründer Pfarrer Wolfgang Pucher wurde die...

  • 11.05.22
Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Johannes Schwarzl-Ranz, Diözesanmuseum

Ein blühender Betrieb lebt auch von Leuten, die man nicht sieht. „Ich bin die unspannendste Person im ganzen Haus“, meint etwa Johannes Schwarzl-Ranz, seit 2007 Mitarbeiter im Diözesanmuseum Graz. „Ich baue ab, baue auf, hole Kunstwerke ab“, schildert er einen Teil seines „Jobs“, aktuell für die Schau zu 90 Jahren Diözesanmuseum. Augenzwinkernd erzählt der Pragmatiker: „Wenn jemand ruft, ‚Johannes, da her!‘, dann bin ich da.“ Als jüngster von fünf Brüdern wurde Johannes Schwarzl-Ranz am 24....

  • 11.05.22
Kirche hier und anderswo
Vor dem Glasmosaikbild im Kreuzgang der Albert-Schweitzer-Klinik: v. l. Schule Äthiopien-Initiator Peter Krasser, Künstler Werner Loder und der Leiter des Geriatrischen Gesundheitszentrums Dr. Gerd Hartinger.

Monumentales Glasmosaikbild für Klinik

Zwölf Menschenjünger und ER in Albert-Schweitzer-Klinik. Das von Werner Loder mit rund 116.000 Mosaikglassteinen in dreijähriger Arbeit gefertigte Bild „Die zwölf Menschenjünger und ER“ hat nach Ausstellungen in Melk nun in der Albert-Schweitzer-Klinik in Graz seinen Platz gefunden. In einer würdevollen Feier wurde es gesegnet und soll nicht nur eine wertvolle künstlerische Gestaltung des Kreuzganges, sondern mit seiner Botschaft auch Mahnmal für Toleranz sein. Die zwölf Jünger wurden vom...

  • 11.05.22
Menschen & Meinungen

Steirer mit Herz
Martin Berger

Das Schönste am Orgelspielen sei, wenn eine Idee sich durchsetze und aus dem Innersten heraus klinge, erzählt der Voits­berger Organist DI Martin Berger. Eine „Gabe für schöne Orgelimprovisationen“ wird ihm attestiert. Der Musiker und Architekt blickt auf „25 Jahre Organist“ zurück und wurde geehrt. Er spielt in Voits­berg in der Kirche St. Josef, in der Michaelskirche und oft auch in der Kirche Heiligenblut. Dieser Dienst freut ihn, wenn die Musik Menschen berührt. Martin Berger wurde 1982...

  • 11.05.22
Kirche hier und anderswo

Grosser Minoritensaal

Eröffnung nach Restaurierung. Im Beisein der Mitglieder des Kuratoriums „Freunde von Mariahilf” und zahlreicher Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter Bischof Wilhelm Krautwaschl, eröffnete am 4. Mai Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer nach zweijähriger Umbauphase das Minoriten-Veranstaltungszentrum mit seinem historischen Minoritensaal. Konkret wurden der Eingang ans Südende verlegt, die Haustechnik modernisiert, der Kreuzgang in eine Begegnungszone umgewandelt. Das neue...

  • 11.05.22
Kirche hier und anderswo
Jubilarinnen und Jubilare aus der Diözese Graz-Seckau mit Bischof Wilhelm Krautwaschl in Rom.

Rom
Auf Christus verweisen

Am Weltgebetstag für geistliche Berufungen waren Jubilare der steirischen Diözese in Rom. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der steirischen Diözese, die ihr 30-Jahre-Dienstjubiläum feiern, verbrachten einige Tage mit Bischof Wilhelm Krautwaschl in Rom. Am 8. Mai, dem Weltgebetstag für geistliche Berufungen, feierten sie eine Messe in Santa Maria dell‘Anima, der Kirche der deutschsprachigen Gemeinde in Rom. Die Geschichte der Christenheit sei voll von Menschen, die Gottes Ruf entsprochen und...

  • 11.05.22
Kirche hier und anderswo
Pfr. Josef Kaufmann

Abschied

Pfr. Josef Kaufmann starb in Graz Am 6. Mai starb in Graz der langjährige Pfarrer von Gaal, Josef Kaufmann, im 87. Lebensjahr. Er stammte aus Feldbach und wurde 1959 in Graz zum Priester geweiht. Seine Kaplansposten führten ihn nach St. Peter am Ottersbach, Krieglach, St. Peter am Kammersberg (mit kurzer Aushilfe in Oberwölz), Gnas und Leoben-Göß. Dazwischen war er Provisor für Trahütten, Glashütten und Hollenegg. An verschiedenen Schulen seiner Einsatzorte unterrichtete er Religion. Drei...

  • 11.05.22
Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - CR Herbert Meßner
Freu dich, das Leid ist all dahin

50 Jahre ist meine Matura nun bald her. Da darf ich mich an meine Schulzeit erinnern. Unseren Griechischlehrer haben wir am Beginn der Stunde mit dem griechischen „chaire“ begrüßt. „Sei gegrüßt“ kann das heißen. Wörtlich übersetzt heißt es aber: „Freu dich!“ Mit diesem Gruß wird in manchen Gesängen die Gottesmutter Maria angesprochen. Der ostkirchliche Hymnos akathistos, eine 24-strophige stehende Ovation an Maria, wiederholt dieses „chaire“ immer wieder und fügt noch das Halleluja hinzu. In...

  • 11.05.22
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Bruck

Der 3. Aufbaulehrgang der HBLA für Forstwirtschaft in Bruck an der Mur hat zum Abschluss des Schuljahres eine Maturawallfahrt nach Frauenberg-Maria Rehkogel unternommen. In einer Andacht dankten die Mädchen und Burschen für die gemeinsame Zeit und stärkten sich für die Matura.

  • 11.05.22
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Grosssölk

Für seine vielen Tätigkeiten in der Pfarre, vor allem als Chauffeur für die Geistlichen, wurde Karl Planitzer (Bildmitte) geehrt. Pfarrer Andreas Lechner überreichte ihm eine Dankesurkunde von Bischof Wilhelm Krautwaschl für 126 Fahrten und 15.000 Kilometer.

  • 11.05.22
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Verena Mooshammer & Luise Hollerer
Wut braucht Mut

Zornbinkel ist ein wohlbekanntes Schmähwort. Kann man mit Wut umgehen lernen? Wut entsteht, weil das Hirn wahrnimmt, dass etwas nicht so wird, wie man es geplant oder sich vorgestellt hat. Zu viel Wut überflutet den Körper und kappt die Verbindung zur Steuerzentrale im Großhirn. Das Kleinhirn reagiert mit aversivem Verhalten, wie Schlagen, Stoßen, Treten, Beißen oder Brüllen. Etwa 40 % der fünf- bis sechsjährigen Kinder geben an, dass sie Begleitung in der Regulation von Ärger, Wut und Zorn...

  • 11.05.22
Kommentare & Blogs

Positionen - Astrid Kury
Schöne Spuren

Seit einiger Zeit bewegt mich das Buch „Tending The Wild“, in dem M. Kat Anderson beschreibt, wie die Fülle der kalifornischen Natur durch die Pflege und Sorge der indigenen Bevölkerung entstand. Keine sich selbst überlassene Wildnis also, sondern das Ergebnis vieler schöner Spuren der dort lebenden Menschen. Wir sind da, auf der Erde, so zitiert sie die Navajo, um die Schönheit wiederherzustellen. Das Gegenteil lässt sich eigenartigerweise viel leichter vorstellen: eine Spur der Verwüstung und...

  • 11.05.22
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Seewiesen

Insgesamt 299 Jahre Ehe feierten sechs Paare in der Kirche St. Leonhard in Seewiesen. Pfarrer Anton Novinscak aus Graz zelebrierte den Gottesdienst, Herbert Tomaschek begeisterte an der Orgel. Anschließend lud Familie Schuster in ihren Alpengasthof ein.

  • 11.05.22
Kirche hier und anderswo
Bei einer Generalaudienz wurde die Frauendelegation aus Österreich zum Papst vorgelassen. Erste Reihe von links: Sr. Christine Rod, Lucia Greiner, Gabriele Eder-Cakl und Angelika Ritter-Grepl, Gerda Vogl, Doris Schmidauer und Franziska Honsowitz-Friessnigg.
2 Bilder

kfbö
Frauenthemen angehen

Frauendelegation der kfbö wirbt in Rom für Geschlechtergerechtigkeit – Positionierung in Gesprächen mit Leitungsfrauen und Ikone mit Botschaften an Papst übergeben. Eine hochrangig besetzte Frauendelegation aus Österreich warb im Vatikan für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der katholischen Kirche – und das an höchster Stelle: Katholikinnen in Leitungspositionen überreichten Papst Franziskus am 4. Mai bei der wöchentlichen Generalaudienz nicht nur eine Ikone als Geschenk, sondern auch...

  • 11.05.22
Kommentare & Blogs

Mutworte - Sarah Knolly
Hollywood und Heiliger Geist

Kennen Sie den Film „Alles steht Kopf“? Das ist ein niedlicher Kinderfilm, in dem es um die Gefühle Wut, Angst, Freude, Ekel und Kummer in einer jeden Person geht. Und darum, wie sich diese Gefühle auswirken. Wenn man das Internet befragt, bekommt man gesagt, dass Mut kein Gefühl ist, sondern die Fähigkeit, eine potenziell gefährliche Situation zu meistern. Deswegen kommt Mut wohl im Film nicht vor. Aber in meinem eigenen, ganz persönlichen Gefühls-Blockbuster hat Mut eine Hauptrolle. Auch...

  • 11.05.22
Kirche hier und anderswo

Pfarrsekretär/innen

Auf Schloss Seggau trafen sich am 25. und 26. April rund 160 Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre zu ihren Bildungstagen. Informativ und motivierend erlebten sie die Tage, die unter dem Motto „Balsam für die Seele“ standen. Gewählt wurde auch der neue Vorstand: Sepp Steiner (Irdning), Christian Kronheim (Graz-Andritz), Alexandra Lazian (St. Veit am Vogau), Doris Wilding (Graz-Christkönig), Wolfgang Ostermann (Mariazell), Sabine Labanz (SR Rebenland), Kerstin Budinsky (Bärnbach), Veronika...

  • 11.05.22
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Fürstenfeld

Die diesjährige Mahnwache der Fürstenfelder Mittelschüler- und Studentenverbindung „Riegersburg“ fand vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine statt. Auf die Frage, was friedlicher politischer Widerstand gegen militärische Aggression bewirken kann, antwortete Gerald Guschlbauer: „Politischer Widerstand wird Unrecht nicht verhindern können, aber er kann dazu beitragen, dass ungerechte Verhältnisse eher früher als später ein Ende finden können.“ Die Mahnwache der K.Ö.St.V. Riegersburg zu...

  • 11.05.22
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