Afghanistan

Beiträge zum Thema Afghanistan

Menschen & Meinungen
„Ich bin eure Stimme“ heißt das Buch, in dem Nadia Murad ihre bewegende Geschichte erzählt.

Kopf der Woche: Nadia Murad, Friedensnobelpreisträgerin
Sie wird nicht müde

Die jesidische Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad setzt sich gemeinsam mit Papst Franziskus für die Rechte unterdrückter Frauen in Afghanistan ein. Sie hätten angesichts der „herzzerreißenden“ Ereignisse in dem Krisenland entsprechende Ideen ausgetauscht, schrieb Nadia Murad auf Twitter. Vorige Woche war die Nobelpreisträgerin bei Papst Franziskus in Privataudienz gewesen. Dabei hatten die beiden auch über den Schutz von Minderheiten im Irak gesprochen. Sie waren einander bereits vorher...

  • 07.09.21
Gesellschaft & Soziales
Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan sind Frauen besonders bedroht.

„Frauen gehören geschützt“
Recht auf Familie

Frauen sind nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan besonders bedroht. Sie vorrangig nach Österreich zu holen, wäre rechtlich möglich – unter Berücksichtigung des Rechts auf Familie. „Frauen gehören geschützt“ Gezielte Aufnahme von Frauen aus Afghanistan Ob Frauen in Afghanistan nach der Machtübernahme der Taliban weiter das Haus verlassen, arbeiten oder Mädchen in die Schule gehen dürfen, ist noch unklar. Klar ist aber, dass viele das Land verlassen wollen. Soll und kann Österreich...

  • 02.09.21
Gesellschaft & Soziales
Naim Mohseni fühlt sich wohl in Salzburg. Doch momentan ist er in Gedanken meist in Afghanistan.�
2 Bilder

Sorge um die „alte“ Heimat
Dürfen Afghanistan nicht vergessen

Die Wurzeln von Naim Mohseni liegen in Afghanistan. „Ich bleibe immer der Junge aus Afghanistan.“ Obwohl er keine eigenen Erinnerungen hat. Seine Eltern flohen mit dem damals Zweijährigen in den Iran. Seit 2016 ist er in Salzburg, macht eine Lehre als Kellner. Der Pfarrhof Salzburg-Herrnau ist sein Zuhause. Hier erreichen ihn die dramatischen Nachrichten der vergangenen Wochen. Vor kurzem war der Salzburgring wieder Fixpunkt für Fans elektronischer Klänge. „In Kabul gibt es auch ein bekanntes...

  • 01.09.21
Kirche hier und anderswo
Papst Franziskus empfing kürzlich die Friedensnobelpreisträgerin und irakische Jesidin Nadia Murad.

Afghanistan
Mit blauen Tüchern

Papst Franziskus verfolgt die Lage, ruft die internationale Gemeinschaft auf zu helfen. Der Heilige Stuhl verfolgt weiterhin „mit großer Aufmerksamkeit und tiefer Sorge“ die Entwicklung der Lage in Afghanistan. Gefragt sei eine Lösung im Dialog, sagte laut einem Bericht von „Vatican News“ der Gesandte der Ständigen Vertretung des Heiligen Stuhles bei den Vereinten Nationen (UN) in Genf, der aus den USA stammende Priester John Putzer, anlässlich der 31. Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrates....

  • 01.09.21
Kirche hier und anderswo
Den Anschlag in Kabul nannte Weltkirche-Bischof Ludwig Schick „teuflisch“. Islamexpertin befürchtet Bürgerkrieg.

Kabul
Chaos und Schrecken

Der Anschlag in der afghanischen Hauptstadt zeigt neue Dimensionen des Konfliktes. Nach den Explosionen nahe dem Kabuler Flughafen mit Dutzenden Toten hat sich der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Bambergs Erzbischof Ludwig Schick, entsetzt gezeigt. „Die Selbstmordanschläge sind teuflisch“, schrieb Schick auf Twitter. „Die Schutzbedürftigen müssen in Sicherheit gebracht werden“, forderte er. Bei den Explosionen am Flughafen starben Dutzende Menschen,...

  • 01.09.21
Kirche hier und anderswo
Afghanistan heißt für viele jetzt nur: Flucht. Manche fliehen innerhalb des Landes vor den radikalislamistischen Taliban, viele nach Pakistan.

Caritas mahnt zum Handeln
Afghanistan: Beten

Nach der Eroberung der Macht in Afghanistan durch die Taliban hoffen manche auf eine friedliche Lösung. Die Angst ist größer. Die radikalislamischen Taliban „rücken mit raschem Tempo vor und nehmen Städte und Regionen ein, auch die Hauptstadt Kabul steht demnach vor dem Fall“. Derweil „arbeiten zahlreiche Länder unter Hochdruck daran, ihre Staatsbürger aus Afghanistan auszufliegen“. So meldete Kathpress am 15. August. Titel war, nach dem Angelusgebet in Rom: „Papst dringt auf Waffenruhe und...

  • 18.08.21
Menschen & Meinungen
Latif-Stefan bei seiner Taufe und Firmung im Vorjahr in der Pfarre St. Pölten-Spratzern

Ein Flüchtling erzählt seine Geschichte
Eine neue Heimat gefunden

Latif-Stefan war einer der Flüchtlinge, die 2015 mit der großen Welle nach Österreich kamen. Hier hat der heute 40-Jährige inzwischen nicht nur Flüchtlingsstatus erhalten, sondern auch eine neue Heimat gefunden – im Land und im Glauben. Denn Latif-Stefan ist im Vorjahr – nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit – in der Pfarrkirche St. Pölten-Spratzern getauft und gefirmt worden (Foto oben). Als Taufname hat er den Namen Stefan angenommen. In „Kirche bunt“ schildert er seine Geschichte. Ich...

  • 26.08.20
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