Abschied
Rupert Kroisleitner prägte das Stift Vorau
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Der emeritierte Vorauer Propst Rupert Kroisleitner ist am 3. Juli, dem 60. Jahrestag seiner Priesterweihe, an einem plötzlichen Herzstillstand gestorben.
Kroisleitner wurde 1939 in Wenigzell geboren und studierte nach der Matura Theologie in Innsbruck und Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien. 1960 trat er in das Augustiner-Chorherrenstift Vorau ein, legte 1964 die feierliche Profess ab, wurde 1966 zum Priester geweiht und 1970 zum 54. Propst des Stiftes Vorau gewählt – ein Amt, das er bis 2000 ausübte.
Unter seiner Leitung wurde das gesamte Stift renoviert, ein neues Verwaltungsgebäude erbaut, ein Bildungshaus eingerichtet, und die wirtschaftlichen Ressourcen in der Land- und Forstwirtschaft wurden neu geordnet. 2002 wurde Kroisleitner zum Stiftsdechanten ernannt, außerdem war er Mitglied im Konsistorium und in anderen Gremien der Diözese, in kirchlichen Vermögensfonds und Aufsichtsräten. Weiters war er Vorsitzender der steirischen Ordenskonferenz und im Vorstand der Österreichischen Superioren-konferenz. Prälat Kroisleitner genoss als Seelsorger ebenso wie als Ökonom weithin hohes Ansehen, in vielen Fragen des kirchlichen Lebens wurde sein Rat gesucht und geschätzt. Er war Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark sowie des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich.
Das Requiem wird am 13. Juli um 14 Uhr in der Stiftskirche Vorau gefeiert.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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