Pfarre Koglhof
Pfarrer Weberhofer feiert Diamantenes Priesterjubiläum
- hochgeladen von Johann Schweiger
Das diesjährige Pfarrfest in Koglhof stand ganz im Zeichen eines besonderen Jubiläums: In der Pfarrgkirche feierte die Gemeinde den Jubiläumsgottesdienst von em. Pfarrer Mag. Peter Weberhofer. Zahlreiche Gäste – darunter Verwandte, Nachbarn, Weggefährten sowie Vertreter von Institutionen und Vereinen aus den Orten, in denen Pfarrer Peter über Jahrzehnte hinweg segensreich wirkte – waren am Sonntag, dem 5. Juli, gekommen, um diesen Ehrentag gemeinsam mit ihm zu begehen.
Nach einem prächtigen Einzug – eskortiert vom Kameradschaftsbund und der Feuerwehr – übernahm die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats Theres Reitbauer die feierliche Begrüßung. Neben den Mitzelebranten Monsignore Ferdinand Köck und Pfarrer Mag. Hans Schreiner freute sie sich über das Kommen zahlreicher hochrangiger Gäste. Zudem konnte sie zahlreiche namhafte Ehrengäste willkommen heißen.
Unter den Gratulanten zeigten sich unter anderem Landespolizeidirektor Hofrat Mag. Gerald Ortner mit Gattin (begleitet vom Quintett der Polizeimusik), Landespolizeidirektor a.D. Hofrat Mag. Josef Klamminger und Bürgermeister Oliver Felber.
Ebenfalls vertreten waren der Ritter-von-Delo-Orden mit Großmeister Oberst a.D. DI Peter Fodor, die ÖKB-Ortsverbände Mariatrost-Weinitzen und Koglhof, die örtliche Feuerwehr und der Musikverein sowie Delegationen aus dem gesamten Seelsorgeraum.
Die feierliche Eucharistiefeier erfuhr durch ein Quintett der Polizeimusik und den Singverein Koglhof eine würdevolle musikalische Umrahmung. Zur feierlichen Atmosphäre trugen auch die Nichten und Neffen des Jubilars bei, die gemeinsam mit ihren Partnern die Lesung und die Fürbitten lasen.
In seiner anschließenden Predigt zeichnete Pfarrer Peter zunächst seinen Lebensweg nach und würdigte seine zahlreichen Wirkungsstätten. Der Entschluss, Priester zu werden, reifte in ihm, als er 11 Jahre alt war, bei der Primiz von Pater Ponhold. Als seine Eltern daraufhin beim örtlichen Pfarrer Clement vorsprachen, äußerten sie die Sorge, sich die Internatskosten von 300 Schilling kaum leisten zu können. Pfarrer Clement sicherte jedoch zu, dass die Pfarre die Hälfte der Kosten übernehmen werde. Damit stand fest, dass der junge Peter von der Hauptschule Anger in das Grazer Knabenseminar wechseln würde.
Dies war der Beginn einer Laufbahn, die 1966 mit der Priesterweihe im Grazer Dom und der Primiz in der Pfarrkirche Koglhof ihren ersten großen Höhepunkt fand und den Grundstein für sein 60-jähriges priesterliches Wirken legte. Im Anschluss gab er Einblicke in die weiteren Stationen seines segensreichen Schaffens.
Geschickt schlug er dabei den Bogen zu den Texten des Alten und Neuen Testaments, bereichert durch einige humorvolle Anekdoten.
Auf den Volksgesang und den Schlusssegen folgten die Ansprachen der Ehrengäste. Die Redner dankten dem Jubilar in rührenden Worten für seine umfangreichen Tätigkeiten in den Vereinen und Institutionen und überreichten Geschenke sowie Ehrungen.
Die Pfarrgemeinde überraschte ihn mit einem symbolträchtigen Geschenk: Einem Olivenbaum, der im katholischen Glauben für Gottes Barmherzigkeit, die Auferstehung und familiäres Glück steht. Der Pfarrgemeinderat wird diesen direkt auf seinem Grundstück einpflanzen.
Nach dem Gottesdienst gesellten sich auch die Geistlichen der Nachbargemeinden zur Festgesellschaft. Den Abschluss des offiziellen Teils bildeten die Fototermine. Danach lud Pfarrer Peter die Ehrengäste und Verwandten in die Rodelstube ein, während die restliche Gemeinde den Tag bei Würstchen, regionalen Mehlspeisen und geselligem Beisammensein auf dem Kirchplatz ausklingen ließ.
Autor:Johann Schweiger aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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