Kirche Steiermark
Ökumenisch verbunden
- Feierten gemeinsam das Patrozinium der St.-Alfons-Kirche in Leoben – ehemalige Kirche der Redemptoristen: (v. l.) Pater John Varghese, Stefan Lorbek von der griech.-orthodoxen Gemeinde, Ilse Drechsler, Pater Anton Kendöl, Irmela Banco, Pater Bruno Heberle, Mesner Attila Gabulya und Pater Josef Kampleitner.
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Leoben. Patrozinium der St. Alfons-Kirche.
Am 2. August begingen ChristInnen das Patrozinium der St. Alfons-Kirche in Leoben. Den Festgottesdienst feierte P. Bruno Heberle von den Steyler Missionaren mit Gläubigen aus nah und fern. Mit P. John Varghese, P. Josef Kampleitner und P. Anton Kendöl waren auch drei Redemptoristen aus Wien zur Feier angereist. P. Kendöl (98) hatte viele Jahre in der Niederlassung der Redemptoristen in Leoben gelebt, die 2008 aufgegeben werden musste.
Die griechisch-orthodoxe Gemeinde, an welche die St. Alfons-Kirche 2014 übergeben wurde, war durch Priester Dr. Stefan Lorbek in ökumenischer Verbundenheit vertreten. Für den Freundeskreis St. Alfons Leoben sprach Ilse Drechsler Dankesworte, bevor zur festlichen Agape in den Garten geladen wurde.
Der Gedenktag des hl. Alfons von Liguori ist der 1. August. Alfons gründete 1732 in Scala bei Amalfi in Süditalien den Orden der Redemptoristen. Der Name der Ordensgemeinschaft leitet sich vom lateinischen Wort „Redemptor“ ab, das heißt auf Deutsch „Erlöser“. Die St.-Alfons-Kirche in Leoben ist eine ehemalige Redemptoristen-Kirche. Mittlerweile steht die Kirche unter der Metropolis Austria der griechisch-orthodoxen Kirche, wird aber auch von orthodoxen ChristInnen anderer Denominationen und von KatholikInnen genützt.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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