Kirche Steiermark
Klangvolle Tage
- ChorleiterInnen, KantorInnen und Interessierte trafen sich im Stift St. Lambrecht, um gemeinsam zu singen, zu feiern und zu musizieren (Bild). In Graz boten Sommerorgelkurse eine Fortbildung für nebenamtliche OrganistInnen und fortgeschrittene OrgelspielerInnen.
- Foto: Johannes Chum
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Gesang und Orgel. Kirchenmusikalische Fortbildungswochen.
Ende August fand zum 59. Mal die steirische Studienwoche für Kirchenmusik statt. Über vierzig Sängerinnen und Sänger aus ganz Österreich trafen sich im Stift St. Lambrecht und erarbeiteten Kirchenmusik von der Gregorianik bis zum Worshipsong (dt.: Lobpreislied).
Im Zentrum der fünf musikalischen Tage stand heuer das „Gloria“ von Antonio Vivaldi,
welches Prof. Manuel Schuen aus Wien mit dem Gesamtchor erarbeitete. Der gebürtige Südtiroler verstand es, mit viel Feingefühl und Begeisterung die große emotionale Bandbreite der Musik Vivaldis voll und ganz auszuloten. Die verbindende Kraft des gesungenen Gebets wurde bei den gemeinsam gefeierten Gottesdiensten besonders spürbar, wobei dies mit Abendlob, Vesper, Messe und Taizégebet bewusst in liturgischer Vielfalt geschah.
Das Workshopangebot erstreckte sich von Männer-, Frauen- und Worshipchor bis hin zur Chorleitung und Stimmbildung.
Eine Woche früher trafen sich – von 18. bis 22. August – 15 Organistinnen und Organisten zur Orgelwoche in Graz. Klaus Waltritsch arbeitete mit nebenamtlich tätigen KirchenmusikerInnen. Der vor Kurzem pensionierte Linzer Domorganist Prof. Wolfgang Kreuzhuber gab eine Masterclass für fortgeschrittene SpielerInnen an der Grazer Domorgel. Die Begegnungen untereinander, die Inspiration durch wunderbare Musik und der Raum für Erholung und Gebet gaben den beiden kirchenmusikalischen Fortbildungswochen ihr besonderes Gepräge, so dass in ihnen die doppelte Berufung des Kirchenmusikers deutlich wurde: das Musizieren zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen.
Michael Schadler
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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