Katholische Jugend
Gemeinsam Rom erleben

Rom in Gemeinschaft erlebten steirische Jugendliche und junge Erwachsene gemeinsam mit Bischof Wilhelm Krautwaschl (großes Bild ganz links) beim „Jubiläum der Jugend“ anlässlich des Heiligen Jahres. | Foto: KiJu
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Zum „Jubiläum der Jugend“ reiste eine Gruppe junger Leute aus der Steiermark nach Rom.

Vertiefe gemeinsam mit anderen Jugendlichen aus der Steiermark deinen Glauben!“, lautete die Ausschreibung einer Reise der Katholischen Jugend Steiermark zum „Jubiläum der Jugend“ im Heiligen Jahr 2025 nach Rom. Gesagt, getan – dachten sich 14 Jugendliche und starteten am 28. Juli nach Rom. Über ein Online-Reisetagebuch mit täglichen Einträgen lassen uns die jungen Leute teilhaben an ihren Erlebnissen:

Dienstag, 29. Juli: Was für ein Tag ... Um zirka 2 Uhr morgens kamen wir im Hotel in Rom an und waren alle müde von der Reise. Der „neue“ Tag startete dann um 9 Uhr. Wir bekamen unsere Pilgerpakete mit Trinkflasche, Pilgertuch, Armband, Fischerhut und T-Shirts. Danach machten wir uns auf den Weg zum Österreich-Treffen bei der Basilika SantʼAnselmo auf dem Aventin. Dort wurden wir herzlich von unserem Bischof Wilhelm Krautwaschl empfangen.

Das viele Zufußgehen durch Roms Gassen macht hungrig. Gestärkt haben sich die SteirerInnen typisch italienisch mit Pizza und Pasta! | Foto: KiJu
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Zirka 500 Jugendliche und junge Erwachsene sind aus Österreich hier in Rom, und wir verbrachten einen schönen Vormittag mit Gesang, Gebet und Austausch. Weiter ging es mit einer Besichtigungstour: Circus Maximus, Forum Romanum (aus der Ferne), Kolosseum, Trevi-Brunnen, Spanische Treppe ... Nach dem Essen folgte der erste Groß-Event: Die Willkommensfeier am Petersplatz. Unzählige Menschen waren dort versammelt, und nach der Messe konnten wir schon erste Blicke auf Papst Leo XIV. werfen. Es ist ein unbeschreibliches Erlebnis, inmitten von 120.000 Menschen zu stehen, die gemeinsam eine heilige Messe feiern. Einfach Gänsehaut pur!
Danach wollten natürlich alle gleichzeitig nach Hause, und jeder Bus war gnadenlos überfüllt. Die halbe Gruppe ging zu Fuß zurück. Die andere Hälfte fand einen Bus, der in die Nähe des Hotels fuhr. Andrea

Viele Sehenswürdigkeiten wurden besucht. Und was wäre Rom ohne ein Gelato? | Foto: KiJu
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Mittwoch, 30. Juli: Nach einem guten Frühstück machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu unserer ersten Heiligen Pforte bei der Basilika Santa Maria Maggiore. Bei der größten Marienkirche Roms wurden wir bereits wieder von unserem Bischof Wilhelm Krautwaschl erwartet. Gemeinsam durchschritten wir dieses besondere Tor und staunten über die Schlichtheit des Grabes des verstorbenen Papstes Franziskus. Nach dem Verlassen der Kirche erzählte uns unser Bischof Interessantes über das Heilige Jahr, die vier großen Basiliken Roms und die prächtigen Mosaike darin.

Danach ging es für uns zum Vatikan zur nächsten Heiligen Pforte. Dafür mussten wir uns aber zuerst stärken – natürlich typisch italienisch mit Pizza und Pasta. Voller neuer Energie marschierten wir zum Startpunkt der Prozession zur Heiligen Pforte des Petersdoms. Mit vielen anderen Jugendlichen aus verschiedensten Ländern zogen wir singend und betend in den Petersdom ein. Um den enormen Menschenmassen zu entfliehen, ging es für uns in luftige Höhen: Nach einer kurzen Liftfahrt erklommen wir die restlichen 320 Stufen zur Kuppel und genossen die grandiose Aussicht über die Stadt und den frischen, kühlen Wind.
Und was darf an einem gelungenen Tag in Rom nicht fehlen? Gelato! Eis! Ein perfekter Abschluss unseres zweiten Tags in Rom!
Laura und Lena

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Donnerstag, 31. Juli: Heute starteten wir unseren Tag in der Basilika St. Paul vor den Mauern, wo wir die dritte Heilige Pforte durchschritten haben. Nach einem Morgenlob im Park neben der Kirche machten wir uns auf den Weg zur Kirche Santa Maria dell‘ Anima, wo wir gemeinsam mit PilgerInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz Messe feierten.
Nach einer Stärkung (natürlich in einer Pizzeria!), besuchten wir die Basilika San Giovanni in Laterano. In der Bischofskirche von Rom durchschritten wir die vierte und letzte Heilige Pforte und besuchten die beeindruckenden Statuen der 12 Apostel. Den Abend ließen wir mit Lobpreis gemeinsam ausklingen. Agnes

Freitag, 1. August: Am Vormittag feierten wir, nach einer Katechese, gemeinsam mit unserem Bischof Messe und machten ein Erinnerungsfoto. Nach einer typisch italienischen Mahlzeit setzten wir unsere Entdeckungstour durch Rom fort. Wir besichtigten die Kirchen Sant’Andrea della Valle, und Santa Maria in Aracoeli und das Vittoriano, ein monumentales Nationaldenkmal, das auch „Altar für das Vaterland“ genannt wird. Den Abschluss unserer Tour bildete die frühmittelalterliche Basilica di Santa Prassede mit ihren wunderschönen
Mosaiken. Wolfgang

Samstag, 2. August: Das Highlight der Woche beginnt: Wir machten uns heute zuerst mit der Metro und dann zu Fuß auf den Weg zum Universitäts-Gelände von Tor Vergata, wo die große Abschlussveranstaltung mit Papst Leo XIV. stattfinden wird. Positiv überrascht, wie gut die vielen Einsatzkräfte und freiwilligen HelferInnen alles unter Kontrolle hatten, kamen wir reibungslos, innerhalb von zwei Stunden am Veranstaltungsort an.

Ausgestattet mit Lunchpaketen mit Säften, Obstsalat, Thunfisch, Milchweckerl und Keksen fanden wir Schutz vor der Nachmittags-Sonne unter unseren Pilgertüchern und Schirmen. In der Wartezeit erkundeten wir das Gelände um uns herum und spielten Karten. Am Abend kam dann der Papst für die Abendvigil, die mit wunderbarer Musik gestaltet war.
Danach schliefen wir in Schlafsäcken unter freiem Himmel und freuten uns auf den morgigen Gottesdienst, obwohl wir mitten in der Nacht von einem kurzen Regenschauer unsanft geweckt wurden …Andrea

Ein Höhepunkt der Reise war das Abschlusswochenende mit einem Abendgebet und einem Gottesdienst mit Papst Leo XIV. auf dem Gelände der Universität Tor Vergata in Rom. | Foto: KiJu
  • Ein Höhepunkt der Reise war das Abschlusswochenende mit einem Abendgebet und einem Gottesdienst mit Papst Leo XIV. auf dem Gelände der Universität Tor Vergata in Rom.
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Sonntag, 3. August: Am nächsten Morgen ging die Sonne auf, und alle wurden nacheinander wieder wach. Kurz nach 8 Uhr landete Papst Leo XIV. mit dem Helikopter und fuhr mit dem „Papamobil“ durch die Menge. Der Jubel war groß. In seiner Predigt sprach er über das Zusammenleben und die Gestaltung der Zukunft. Bevor er wieder abflog, segnete er uns. Mit den Menschenmassen bewegten wir uns anschließend Richtung Metro und holten uns beim Warten als weiteres Andenken fast alle einen Sonnenbrand. Michael

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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