Apropos Garten
Ein Ort voller Leben

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Nachhaltigkeit am Friedhof.

Während unsere Pflanzen zum Überwintern ins Warme gebracht und unsere Gärten deshalb immer leerer und farbloser werden, ist der Blick zu Allerseelen auf die prachtvollen Friedhöfe gerichtet. Zumindest einmal im Jahr geben sich die meisten Angehörigen große Mühe, um die Grabstätten ihrer Liebsten aufwändig zu schmücken.
Auch bei der Grabpflege empfiehlt es sich auf Nachhaltigkeit und Naturschutz zu achten. Denn: Friedhöfe sind wichtige Orte, an denen sich Biodiversität entfalten kann. Sie sind Rückzugsgebiet für Menschen, Tiere und Pflanzen. Wenn man sich dessen bewusst wird, kann aus einem Ort der Trauer und des Todes ein sehr lebendiger Ort entstehen. Bäume, Hecken, Freiflächen und alte Steinmauern bieten den idealen Lebensraum für kleine Tiere und Insekten. Um die Pflanzen an den Gräbern nicht nur schön, sondern auch im Einklang mit der Natur zu gestalten, empfiehlt es sich, saisonale und heimische Gewächse einzusetzen. Diese sind an unsere klimatischen Bedingungen angepasst und dadurch pflegeleicht. Bei der Aussaat von Blumen sind mehrjährige Pflanzen mit offenen Blüten ideal, weil sie Bienen und Insekten Nahrung bieten.

Problematisch ist der Plastikmüll, der durch Kerzen entsteht. Hier wird zu umweltfreundlichen Alternativen mit Hüllen aus Zellulose oder Glas, die nachfüllbar sind, geraten. Wachsreste in Glaskerzen lassen sich in der Resthitze eines Backofens verflüssigen und wiederverwenden. Elektrische Kerzen sind zwar länger benutzbar, müssen aber im Sondermüll entsorgt werden.

Anna Maria Bergmann-Müller


Die Natur liefert Deko

Anfang November bietet die Natur eine Fülle an Materialien in warmen, erdigen Tönen – ideal für Kränze, Tischgestecke, Grabschmuck und andere herbstliche Arrangements. Besonders geeignet dafür sind getrocknete Gräser, Moos, Hagebutten, Efeuranken, Bucheckern, Eicheln und Zapfen. Auch Zweige von Hasel, Birke oder Hartriegel bilden eine stabile Grundlage. Verblühte Hortensien, getrocknete Farnblätter oder Samenstände von Disteln und Wildkarotte sorgen für feine Strukturen. In Kombination mit Juteschnur, Leinenband oder einem Hauch Gold entsteht eine natürliche, elegante Herbstdekoration.

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Ratgeber für Zitrusliebhaber

Zitronen: Essbare Freude. Zitrusfrüchte planzen, ernten, genießen.
Michael Ceron,
Amplus Verlag.

Biobauer Michael Ceron kultiviert in seinem Zitrusgarten in Kärnten über 300 Sorten und produziert exklusive Lebensmittel. Seine Gärtnerei zählt mehr als 40.000 BesucherInnen im Jahr. Jetzt gibt er seine Geheimnisse preis. Das Buch ist ein Ratgeber, wie man selbst erfolgreich Zitrusfrüchte pflanzt, erntet und genießt.

Die Natur liefert Deko

Anfang November bietet die Natur eine Fülle an Materialien in warmen, erdigen Tönen – ideal für Kränze, Tischgestecke, Grabschmuck und andere herbstliche Arrangements. Besonders geeignet dafür sind getrocknete Gräser, Moos, Hagebutten, Efeuranken, Bucheckern, Eicheln und Zapfen. Auch Zweige von Hasel, Birke oder Hartriegel bilden eine stabile Grundlage. Verblühte Hortensien, getrocknete Farnblätter oder Samenstände von Disteln und Wildkarotte sorgen für feine Strukturen. In Kombination mit Juteschnur, Leinenband oder einem Hauch Gold entsteht eine natürliche, elegante Herbstdekoration.

Zitruspflanzen überwintern

Die besten Zitrusfrüchte sind sicherlich jene, die man selbst pflanzt und erntet. Sie sind nicht nur absolut reif, sondern auch komplett biologisch. Da die Zitrone in nördlicheren Breiten trotz Klimawandel immer noch ganz andere Rahmenbedingungen vorfindet, als ihre Verwandten in Sizilien, verwenden wir eigene torffreie Erden mit einem speziellen Lava-Anteil und auch andere Töpfe, um mehr Wärme zu speichern. Zitrusbäume sind Freilandpflanzen, aber nicht winterhart. Daher muss man sie einwintern. Ich empfehle einen Schlafzimmer-ähnlichen Raum, da dieser meist kühler ist und laufend gelüftet wird. Die Pflanze ist im Winter ohne direkte Sonne leichter zu pflegen. Sonne und Wärme verbrauchen Sauerstoff, was zu massivem Blattfall führt. Wichtig ist tägliches Lüften. Keine Angst vor kaltem Luftzug! Je mehr frische Luft, umso besser. Die Zitrone liebt das. Im Winter wird nicht gedüngt. Es kann sein, dass man nur einmal im Monat gießen muss. Das hängt von Sorte und räumlichen Bedingungen ab. Die Reifung von Früchten geht normal weiter.

Michael Ceron
Bio-Zitrusbauer in Faak am See/Kärnten

Michael Ceron
Michael Ceron
Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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