Serien (St) - 2006

Beiträge zum Thema Serien (St) - 2006

Serien
Bitte warten! Eine adventliche Haltestelle, aufgebaut in der Kirche des Pflegezentrums Kainbach, gibt den Fahrplan durch den Advent vor.

Die Adventzeit erleben und gestalten | Teil 03
Was bestimmt meinen Fahrplan durch den Advent?

Warten, Sehnsucht, Verheißung, Geschenk, Erlösung. Das sind Worte, die uns in der Zeit des Advents und um Weihnachten gehäuft unterkommen. Und das nicht nur in religiösen Zusammenhängen. Denn Weihnachten ist auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Diesem Fest kann sich niemand völlig entziehen, weder seinen Emotionen, die uns irgendwo ganz tief in der Seele anrühren, noch der umtriebigen Geschäftigkeit, die ihm vorausgeht. Weihnachten ist wohl das wichtigste Ereignis des Jahres, der Top-Event,...

  • 17.12.06
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So erlebt die 12-jährige Miriam Pack die Feier des Heiligen Abends.
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Die Adventzeit erleben und gestalten | Teil 02
…da krieg ich so ein warmes Gefühl im Bauch

Mein Kalender zeigt Anfang September. Ferienabschied hängt in der Luft. Plötzlich schaut mich meine 12-jährige Tochter an: „Du, Mama, weißt, worauf ich mich am meisten freu?“ Ich vermute, dass es das Wiedersehen mit Schulfreundinnen sein könnte, als sie mir mit leuchtenden Augen entgegensprudelt: „Ich freu mich schon so auf Weihnachten!“ Überrascht frage ich nach: „Was genau meinst du?“ – „Na einfach alles! Dass wir miteinander feiern, dass wir die Wohnung schmücken, dass es so gut riecht und...

  • 10.12.06
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Die eine Eucharistie in der Gemeinde sollte möglichst nicht in zu viele Messen aufgesplittert werden.##br##

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 23
Das ist keine Bagatelle

Unersetzlich „Wir können nicht leben, ohne den Tag des Herrn zu feiern.“ Dieses Wort aus den Anfängen der Kirche macht deutlich: Wir leben als Christen nicht von der Luft und nicht aus uns selbst, sondern von Jesus Christus. Ihm wissen wir uns verpflichtet als unserem Bruder und Herrn. Wir versammeln uns Sonntag für Sonntag, um in Treue zu seinem Vermächtnis und Auftrag seinen Tod zu verkünden und seine Auferstehung zu preisen, bis er kommt in Herrlichkeit. Die Eucharistie ist für den Sonntag...

  • 10.12.06
Serien
Das Feiern des Advents und die Vorbereitung auf Weihnachten ist mit schönen Bräuchen verbunden.

Die Adventzeit erleben und gestalten | Teil 01
Brauchtum – was man braucht, um Advent zu feiern

Vor ein paar Jahren war ich im Disney-Land bei Paris. Dort gibt es eine Menge interessanter Dinge zu entdecken. Besonders gestaunt habe ich allerdings über eine Entdeckung: mitten in diesem großen Vergnügungspark steht ein großes Märchenschloss. Wenn man da hineingeht, findet man verschiedene Souvenirläden. Und in einem dieser Läden gibt es nichts anderes zu kaufen als Weihnachtsdekoration, Christbaumschmuck und ähnliche Dinge. Es war übrigens mitten im August, als ich dort war. Diesen...

  • 03.12.06
Serien
Geometrisches Zeichnen in der 3 A der Hauptschule Kapfenberg-Stadt: Für den HS-Lehrer Johann Pichler ist soziales Lernen wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche schulische Wissensvermittlung.
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Sozialwort des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich | Teil 6
Vom sozialen Lernen und dem Zugang zur Arbeitswelt

  Möglichst auf einer Ebene mit den Schülerinnen und Schülern sein – diesen pädagogischen Ansatz möchte der Hauptschullehrer Johann Pichler auch bei den Reportagefotos umgesetzt sehen. Also darf den Sonntagsblatt-Lesern ruhig zugemutet werden, etwas länger das Bild unten zu betrachten, um zu sehen, wo nun die Lehrautorität in der 3-A-Klasse der Hauptschule Kapfenberg-Stadt vorhanden ist… Johann Pichler ist mit Begeisterung Pädagoge. Auch wenn über 30 Jahre Lehrertätigkeit „schon auch etwas an...

  • 26.11.06
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Fordert mehr Nachdenken über die Doppelbelastung der Frauen in Beruf und Familie: Diplom-Gesundheits- und Krankenschwester Franziska Eisl am Arbeitsplatz im Landeskrankenhaus Graz.
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Sozialwort des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich | Teil 5
Soziale Sicherheit macht Gesellschaften nicht arm

Als Krankenschwester an der Ambulanz der Gynäkologischen Universitätsklinik in Graz ist Franziska Eisl immer wieder mit existenziellen Fragen um Leben und Tod konfrontiert. Sie hat in der ambulanten Betreuung viel mit Krebspatientinnen zu tun, bekommt im Berufsalltag immer wieder mit, wie Menschen plötzlich aus dem privaten, beruflichen Erfolgskurs durch medizinische Befunde herausgerissen werden oder nach den Spezialuntersuchungen wieder mit neuer Zuversicht in die Zukunft gehen können. Auch...

  • 19.11.06
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Gott selbst wendet sich an den Menschen durch die Sprache.

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 22
In Zeit und Raum

Die Sprache Einen wesentlichen, unersetzbaren Anteil an der Realität der „Versammlung“ hat die Sprache. Natürlich kann man mit Blick auf die Göttliche Liturgie und die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die dargebrachten Gaben immer sagen: Wir verstehen sowieso nichts! Aber der Gottesdienst ist doch, wie der Apostel sagt, eine „logike latreia“, „ein geistiger Gottesdienst“ (Röm 12,1), und „logos“ meint immer die Einheit von Sprache und Geist. Der Logos, das Wort, ist an sich eine Versammlung,...

  • 12.11.06
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Planungen für die Bauwirtschaft: DI Peter Murschitz. Zum Sozialwort der christlichen Kirchen Österreichs kommt ihm aber auch die Frage, wie ernst die Verfasser im Dokument formulierten „Aufgaben für die Kirchen“ im Zusammenhang mit der „Menschengerechten
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Sozialwort des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich | Teil 4
Von Marktgesetzen und dem persönlichen Engagement

„Marktwirtschaft bedarf sozialer und ökologischer Rahmenbedingungen…“ Seit gut zwei Jahren kennt Peter Murschitz nunmehr nach dem Architekturstudium die Arbeitswelt: Im Gegensatz zu vielen seiner Studienkollegen, die nicht immer einen Fulltime-Job nach dem Uni-Abschluss finden, hatte der Diplomingenieur mit seiner Bewerbung bei einem Grazer Planungsbüro Erfolg. Die Arbeit an verschiedensten Bauprojekten ist mitunter „fordernd“, der Umgang mit ausführenden Firmen „nicht immer leicht“, aber man...

  • 12.11.06
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Gemeinsam mit Freunden durch schwierigere Zeiten: Gertraud und Josef Strobl (im Bild rechts) bei der 50-Jahr-Feier der KAB Steiermark. Trotzdem müsste nach Ansicht von Frau Strobl mehr über die Rolle der Frauen in Familie und Gesellschaft nachgedacht und
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Sozialwort des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich | Teil 3
Arbeitslosigkeit und gesell­­schaftliche Widersprüche

  Zugegeben – manche trifft das Los der Arbeitslosigkeit noch härter: Mit einem mitsorgenden Ehegatten, versorgten Kindern, gemeinsam geschaffenem Eigenheim und dank hauswirtschaftlichem Geschick und Organisationstalent und etwas Erspartem kann Gertraud Strobl leichter über ihren derzeitigen Status reden als andere. Trotzdem war es auch für die Buchhalterin nicht einfach, wenige Jahre vor der Pension noch in die Arbeitslosigkeit geschickt zu werden. Ein typisches Opfer der Umstrukturierung, der...

  • 05.11.06
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Naos und Ieron, Kirchenschiff und Altarraum, sind in orthodoxen Kirchen aufeinander zugeordnet.

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 21
In Zeit und Raum

Der Raum der Kirche ist als ganzer der Ort der Versammlung des Himmels, der Erde und der gesamten sichtbaren und unsichtbaren Schöpfung in Christus. Es gibt nur eine Weihe der Kirche als ganzer. Der ganze Raum der Kirche wird mit dem heiligen Myron gesalbt. Bei der Kirchweihe ruft der die Reliquien tragende Bischof am Eingang der Kirche (und nicht etwa am Eingang des Altarraums, an der schönen Pforte): „Erhebt euch, ihr Fürsten; erhebt euch, ihr ewigen Pforten…“ Symeon von Thessaloniki sagt...

  • 29.10.06
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Auch wenn beispielsweise die Katholische Sozialakademie Österreichs für die Einführung eines Grundeinkommens in Österreich plädiert, steht der Angestellten-Betriebsratsvorsitzende Johann Haas im LKH Judenburg diesem sozialpolitischen Modell skeptisch gege
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Sozialwort des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich | Teil 2
Arbeit sichert Einkommen, Selbstwert und Sicherheit

  Angeblich soll es noch Firmenchefs geben, die von der Einrichtung eines Betriebsrates in ihrem Unternehmen wenig halten. Wer den Angestellten-Betriebsratsvorsitzenden Johann Haas im Landeskrankenhaus Judenburg besucht, erlebt das gemeinsam mit Arbeiter-Betriebsratsvorsitzendem Gerhard Hollegger betreute Betriebsratsbüro als gut frequentierte Servicestelle, wo den über 800 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern des Landeskrankenhaus-Verbandes Judenburg-Knittelfeld nicht nur in arbeitsrechtlichen...

  • 29.10.06
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Als verantwortlicher Anschlussbahn-Betriebsleiter im Sappi-Werk in Gratkorn ist Heimo Seiner auch für die termingerechte Auslieferung von 850.000 Tonnen Papier pro Jahr zuständig.
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Sozialwort des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich | Teil 1
Für Österreichs Christen ist Wirtschaft mehr als der Markt

  Zugegeben – sehr bekannt sind die Positionen der christlichen Soziallehre heute wahrlich nicht. Beim gelernten Industriekaufmann Heimo Seiner ist das nicht nur wegen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Diözesanvorsitzender der Katholischen ArbeitnehmerInnen Bewegung Steiermark anders: Schon als Jugendlicher kam er über die pfarrliche KAJ-Gruppe mit den sozialreformerischen Ideen des Arbeiterpriesters Joseph Cardijn in Berührung, fühlte er sich auch vom Zuspruch des später zum Kardinal...

  • 22.10.06
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Den „Wanderer auf seinem Lebensweg“, etwa wenn er gen Mariazell pilgert, ermutigt Peter Angerer mit seinem „Wegweiser“ beim Spitzwirt in Mitterdorf im Mürztal zur „Richtungsentscheidung“.
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Wallfahrten in der Steiermark | Teil 14
„Geh dain Weig“ durch Mitterdorf

  Auf einem Pilgerweg entstehen bei jedem Teilnehmer seine „ganz innersten Gedanken, Bitten, Flehrufe, Flüche und Schwüre“, sinniert Waltraut Gschiel. Kein anderer könne sie hören. Auf Tontafeln hielt sie diese „Gedanken“, die dem Außenstehenden ein Geheimnis bleiben, fest. Ein Eisengitter hält sie zusammen. Sie seien für keinen entzifferbar oder lesbar, „ausgenommen für den, für den diese innersten Gedanken bestimmt sind“, merkt die Künstlerin zu ihrer Skulptur „Gedanken“ an. „Gedanken“ ist...

  • 15.10.06
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Die Göttliche Liturgie der Ostkirche ist reich an prachtvollen liturgischen Zeichen.

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 20
In Zeit und Raum

  Die Entwertung des Sonntags Die Versammlung „am achten Tag“ zum sakramentalen „Gedächtnis“ des Todes und der Auferstehung des Herrn ist die Versammlung schlechthin. Denn die Auferstehung des Herrn ist dasjenige Ereignis, durch das das Reich Gottes in die Weltzeit einbricht. Die Versammlung „am achten Tag“ ist Selbstvollzug der Kirche wie nichts sonst. Mit dem „achten Tag“, dem „ersten nach dem Sabbat“, wie es im Johannesevangelium heißt, geht die Kirche über die Zahl der sieben geschöpflichen...

  • 15.10.06
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Armenischer Gottesdienst in der Geburtsgrotte Jesu unter der Geburtskirche in Betlehem.

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 19
In Zeit und Raum

Die Göttliche Liturgie ist der Mittelpunkt des Lebens der Kirche. Sie ist die Versammlung der Gläubigen in der Zeit und im Raum. Sie holt uns aus der Zerstreuung heraus und versammelt uns zu dem, was wir durch die Taufe geworden sind: der Leib Christi. Die Versammlung der Eucharistie, die seit den frühesten Zeiten „synaxis“ genannt wird, ist die „Darstellung“ dieses Leibes, die Vereinigung der vielen Glieder mit dem einen Haupt Christus in der Kraft des Heiligen Geistes. Der Tod und die...

  • 01.10.06
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Besinnlich weidende Schafe vor dem Zisterzienserstift Rein warten am 7. Oktober auf Pilger, die sich durchs Gehen auch im Gemüt laben lassen. Der Wanderweg im Internet: www.pilgern.info.
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Wallfahrten in der Steiermark | Teil 13
Empfang mit Glocken und Musik in Rein

  Eine „Wanderung durch die herbstliche Natur“ auf wunderschönen und gut ausgeschilderten Wegen in der Umgebung von Graz, bei der sich die Pilgernden „um nichts zu kümmern brauchen“, soll es werden, hofft P. August Janisch vom Stift Rein. Beim „Pilgern von Graz-Gösting über Maria Straßengel nach Stift Rein“ am 7. Oktober wird er geistliche Impulse geben. „Es ist schön, nicht allein zu gehen, sondern miteinander, und sich ein bewältigbares Ziel zu stecken“, erwägt der Zisterzienser. Veranstalter...

  • 01.10.06
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Wen packt bei einem solchen Wegweiser nicht die Lust, sich auf die Spuren der Pilger und Wallfahrer zu begeben? Nähere Auskünfte über das Pilgern im Murtal erhalten Sie bei Dr. Bernhard Schweighofer, Urlaubsregion Murtal
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Wallfahrten in der Steiermark | Teil 12
Mit Mönch Magnus und Hemma im Murtal

  Wunderschöne Herbsttage regen an, sich auf den Weg zu begeben und den „Spuren der Pilger und Wallfahrer“ zu folgen. Fernab der Hektik des Alltags nehmen Menschen die Natur wieder bewusst wahr, erleben kulturelle Kleinode entlang des Weges und entdecken ein Stück von sich selbst. Fertig gestellt und begehbar sind im Murtal zwei neue Pilgerwege: der steirische Hemma-Pilgerweg und der Mariazeller Gründerweg. Eine Arbeitsgruppe in der Urlaubsregion Murtal, geleitet vom Kulturwissenschafter Mag....

  • 24.09.06
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Auch wenn man manchmal die Welt auf den Kopf stellen möchte: In vielen sprachlichen und kulturellen Gemeinsamkeiten fühlen sich die Menschen miteinander verbunden.

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 18
неділя, Sonntagsblatt

SONNTAGSubstantiv, m Silbentrennung: Sonn·tag, Plural: Sonn·ta·ge Abkürzungen: So. Bedeutungen: Wochentag Herkunft von althochdeutsch: sunnun tag, = Tag der Sonne, Lehnübersetzung von lateinisch: diēs Sōlis (aus griechisch-römischer Sitte übernommen) Gegenwörter Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Alltag, Arbeitstag, Werktag Oberbegriffe Wochentag, Tag Unterbegriffe Adventssonntag, Blutsonntag, Bohnensonntag, Fastensonntag, Funkensonntag, Ostersonntag, Palmsonntag,...

  • 17.09.06
Serien
Der hl. Leonhard – im Bild oben als zentrale Statue im Hochaltar aus 1520 – mit seinen Attributen Abtstab und Kette, die einerseits an seine Klostergründung in Noblac bei Limoges, andererseits an seinen nächstenliebenden Einsatz für Gefangene erinnern. De
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Wallfahrten in der Steiermark | Teil 11
Leonhard-Wallfahrt im oberen Murtal

  Als „Fürsprecher bei Gott, als Mittler zwischen Diesseits und Jenseits“ interpretierte das Trienter Konzil die Heiligen. Auch das 2. Vatikanum ermutigt zur Heiligenverehrung, auch wenn sich fallweise Bischöfe gegen manchen Überschwang und überzogene Wundergläubigkeit aussprachen. Dementsprechend hatte die Heiligenverehrung neben der Marienfrömmigkeit in der steirischen Wallfahrtsgeschichte einen besonderen Stellenwert. So hat auch das Pilgern zum „Kleinen Leonhard“ in Murau über Jahrhunderte...

  • 17.09.06
Serien
Jagerberg ist die steirische Gedenkstätte für die Volksheilige Notburga, von deren Wohltaten den Wallfahrern in der Pfarrkirche mit verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen berichtet wird (Bilder oben und unten links). Während früher am Notburga-Ged
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Wallfahrten in der Steiermark | Teil 10
Notburga-Verehrung im Wandel der Zeit

  Sie gilt „als Vorbild an Treue und Pflichterfüllung sowie opferbereiter Nächstenliebe und Frömmigkeit“: Dargestellt als Dienstmagd mit Sichel, wird die heilige Notburga vor allem von der bäuerlichen Bevölkerung als Patronin und Nothelferin bei Geburten, Viehkrankheiten und als Verteidigerin der Arbeitsruhe verehrt. Dass die im 14. Jahrhundert auf Schloss Rattenberg in Tirol lebende Heilige auch hierzulande so verehrt wird, ist dem von 1730 bis 1761 in Jagerberg wirkenden Pfarrer Dr. Christoph...

  • 10.09.06
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Bis zu einer Million Gläubige pilgern alljährlich auf zahlreichen Pilgerwegen zur Gnadenkapelle in Mariazell (Bild oben), das als Wallfahrtsstätte „ein gutes Stück alter österreichischer Geschichte, verbunden mit dem Hause Habsburg und dem Schicksal der D
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Wallfahrten in der Steiermark | Teil 09
Die Basilika Mariazell in Fest-Erwartung

  Abt Otker von St. Lambrecht entsandte 1157 den Benediktinermönch Magnus in die Mariazeller Gegend, um den dort lebenden Menschen die christliche Heilsbotschaft zu verkünden. Die von Magnus mitgebrachte Marienstatue fand bald in der vom Mönch errichteten Zelle die besondere religiöse Verehrung vom einfachsten Volk bis zu den gekrönten Häuptern, die schließlich mit ihren Zuwendungen in nunmehr fast 850 Jahren „Maria in der Zelle“ zum größten und bedeutendsten Wallfahrtsort Österreichs machten....

  • 03.09.06
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Mit ihrem Foto-Beitrag „Am siebten Tage sollst du ruhn!“ gelang der Grazerin Magdalena Makk für den Sonntagsblatt-Fotowettbewerb „Sonntags-Bilder 2005“ ein aktuelles Spitzenfoto.

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 17
Noch nicht vom Tisch

  Die Katholische Aktion der Erzdiözese Wien hat den jüngsten Vorstoß der Österreichischen Hoteliersvereinigung (ÖHV) für das Offenhalten der Läden am Sonntag in der Bundeshauptstadt zurückgewiesen. Die Hoteliers hatten ihre Forderung nach einer weiteren Liberalisierung der Ladenöffnung mit einer Studie untermauert, wonach sich mehr als die Hälfte der Touristen für längere Öffnungszeiten aussprechen. Die Hoteliers gehen davon aus, dass die Sonntagsöffnung dem Wiener Handel ein Umsatzplus von...

  • 03.09.06
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Leider ist die Wallfahrtskirche Maria Kumitz derzeit nur während der Gottesdienstzeiten sicher geöffnet – zwischen Ostern und Allerheiligen werden jeweils an den Sonntagen um 9 Uhr Gottesdienste gefeiert (Bild oben). Als Seelsorger wirkt hier der Bad Mitt
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Wallfahrten in der Steiermark | Teil 08
Des Salzkammerguts „heiliger“ Kumitzberg

  Vermutlich war auch hier der Grazer Kalvarienberg am Austein – wie bei rund 80 ähnlichen Anlagen im Herzogtum Steiermark – Vorbild für diese Wallfahrtsstätte im Salzkammergut: Nach einem wundersamen Kniefall seines Pferdes beim Kumitzberg gelobte 1717 der damalige Pfarrer von Mitterndorf, Balthasar Marinz, eine Kapelle zu Ehren der schmerzhaften Mutter Gottes zu erbauen. Bereits am 9. Oktober desselben Jahres wurde die Pieta, das Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes mit dem Leichnam...

  • 27.08.06
Serien
Barocke Heiligenverehrung in gotischem Ambiente: Heiligenstatue und Altarbild des hl. Erhard – flankiert von Glasfenstern, die zu den bedeutendsten Denkmälern der mittelalterlichen Malerei im Alpenraum zählen (Bild oben).
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Wallfahrten in der Steiermark | Teil 07
Von wundersamen Wassern der Breitenau

  Laut Heiligenlegende schenkte das Taufwasser des Wanderbischofs Erhard im siebten Jahrhundert der hl. Odilia wieder das Augenlicht. Im Volk wird daher der 1052 heilig gesprochene Missionar besonders als Schutzheiliger für Augenleiden verehrt. Trotzdem bemerkenswert, in welcher barocken Pracht der spätere Abteigründer und Bischof von Regensburg in der steirischen Breitenau, einer traditionellen Bergwerksgemeinde, verehrt wird: Nicht nur der Ortsname St. Erhard, sondern eine imposante...

  • 20.08.06
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