Konzil von Nicäa

Beiträge zum Thema Konzil von Nicäa

Glaube & Spiritualität

Konzil von Nicäa
Strahlen der Wahrheit

Was den Glauben heute kostbar macht … Der Abschluss der Serie spannt den Bogen zum Glauben der Menschen unserer Zeit. Es gibt Menschen, die sich als religiös uninteressiert oder unmusikalisch bezeichnen. Aber es gibt auch die anderen: Menschen, denen der Glaube wichtig ist, die sich religiöse Fragen stellen, die suchen und hoffen … Sie sprechen von Gott, und Spiritualität ist ihnen wichtig. Aber wenn es um Jesus geht, sind sie ein wenig ratlos. Und immer noch beschäftigt sie die alte Frage: Was...

  • 19.11.25
Glaube & Spiritualität

Konzil von Nicäa
Mensch oder Gott?

Oder Mensch und Gott? Über das Wesen Jesu Christi wurde in Nicäa ein heftiger Streit geführt. Was haben Nicäa, Kalkedon, der Vatikan und Trient gemeinsam? Sie sind Orte, an denen Konzilien stattgefunden haben. Insgesamt gab es 21, die für die ganze Kirche einberufen wurden. Und das erste Konzil eben in Nicäa. Wie wir bereits wissen, sollte es einige Fragen des Glaubens und des kirchlichen Lebens klären und die Einheit im Glauben an Jesus Christus sicherstellen. Das Konzil tritt der Lehrmeinung...

  • 13.11.25
  • 2
Glaube & Spiritualität

Konzil von Nicäa
Um des Kaisers Bart?

Wozu ein Konzil gut ist und womit es sich beschäftigt, wurde bei der Kirchenversammlung in Nicäa im Jahr 325 grundgelegt. Religiöse Streitfragen erscheinen nicht wenigen ein Streit „um des Kaisers Bart“ zu sein. Nicht selten wird die Auffassung vertreten, dass man sich mit einer Vielfalt von Meinungen und religiösen Ansichten abfinden müsse. Die Wahrheit entziehe sich ja unserer Erkenntnis – gerade im Bereich der Religion und des Glaubens. In dieser Auffassung zeigt sich nicht nur der Einfluss...

  • 05.11.25
Glaube & Spiritualität

Konzil von Nicäa
Wer ist Jesus wirklich?

Die brennendste Frage, die das Ökumenische Konzil von Nicäa vor 1700 Jahren zu klären hatte, war die Wesenheit Christi. Für wen halten die Leute den Menschensohn?“ Schon Jesus hat bekanntlich die Antwort auf diese Frage interessiert. Und die Antworten waren – wie wir aus den Evangelien wissen – unterschiedlich. Am ehesten schien Jesus seinen Zeitgenossen ein Prophet zu sein. Jesus aber stößt nach mit einer Frage an seine Jünger: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ – Die Antwort des Petrus ist...

  • 29.10.25
Geschichtliches & Wissen

Geschichte
Die Kaiserkonferenz

In Carnuntum, im heutigen Niederösterreich, wurden Weichen für die Durchsetzung des Christentums gestellt. Die Kirchen begehen heuer das 1700-Jahr-Jubiläum des Ersten Konzils von Nicäa, das 325 von Kaiser Konstantin einberufen wurde. Dort wurden wesentliche Weichenstellungen für Kirche und Glaube beschlossen. Das Konzil hätte aber gar nicht stattfinden können, wären nicht 17 Jahre zuvor die Weichen für Konstantins Herrschaft in der römischen Provinzhauptstadt Carnuntum, heute im...

  • 30.07.25
Glaube & Spiritualität
Kaiser Konstantin eröffnet die Versammlung der Bischöfe in Nicäa und deutet auf das in der Mitte aufgestellte Schriftstück, Symbol für die im Konzil erkannten Glaubenswahrheiten. Das Gemälde von Cesare Nebbia (1536–1614) befindet sich in der Vatikanischen Bibliothek.  | Foto: Wikimedia
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Glaube
Das Erbe von Nicäa

Vor 1700 Jahren berief Kaiser Konstantin ein Konzil ein, um Streitigkeiten in der Kirche zu klären. Im Jahr 325 nach Christus rief der römische Kaiser Konstantin der Große rund 220 bedeutende christliche Bischöfe in die Stadt Nicäa (heute İznik in der Türkei) zusammen. Seine Absicht war klar: Er wollte Streitigkeiten innerhalb der jungen, aber rasant wachsenden Kirche beenden. Das frühe Christentum hatte in den ersten drei Jahrhunderten eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Was mit einer...

  • 02.07.25
Glaube
Gottes Heiliger Geist weht, wo er will und lässt kirchliche Gemeinden wachsen. 
 | Foto: Erzdiözese Salzburg (eds)/Hiva Naghshi
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GEIST_REICH
Geist, der aufbaut und vernetzt

Brauche ich für meinen Glauben die Kirche? Ich habe ja meinen persönlichen Glauben – wozu brauche ich da die Institution „Kirche“? Solche Sätze haben wir alle schon gehört, und manchmal fragen wir uns selbst, ob die „Institution Kirche“ wirklich nötig ist oder ob wir nicht auch ohne sie ganz gut religiös oder spirituell leben können. Zum einen ist dazu ganz einfach zu sagen: An einer Institution, die 2000 Jahre Tradition für sich in Anspruch nimmt, wird sich immer etwas Kritikwürdiges finden...

  • 05.06.25
Kirche hier und anderswo

EIN_BLICK
Pilger aus dem Burgenland trafen Patriarch Bartholomaios

Eine burgenländische Pilgergruppe wandelte auf den Spuren des Konzils von Nicäa. Auch der Wiener orthodoxe Metropolit Arsenios sowie der frühere burgenländische evangelische Superintendent Manfred Koch waren Teilnehmer der Reise in die Türkei. Patriarch Bartholomaios I. hat am Dienstag vergangener Woche eine burgenländische Pilgergruppe mit Bischof Ägidius J. Zsifkovics an der Spitze am Sitz des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel in Istanbul empfangen. Begleitet wurde die Gruppe auch...

  • 05.06.25
Geschichtliches & Wissen
Schriftzug „Iznik“ vor der ehemaligen Hagia-Sophia Kirche in Iznik (Türkei).  | Foto: Andrea Krogmann/KNA
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Türkische Kleinstadt
Zu Besuch im antiken Nicäa

Das antike Nicäa – vor 1.700 Jahren Schauplatz des berühmten Konzils – ist heute eine türkische Kleinstadt ohne christliche Gemeinde. Iznik, das unter dem Namen Nicäa als Gastgeber zweier Ökumenischer Konzilien in die (Kirchen-)Geschichte einging, ist heute ein malerisch-verschlafenes Bauernstädtchen. Olivenhaine und Traktoren prägen das Umland. Etwas über 20.000 Einwohner leben in Iznik; Christen sind nicht mehr darunter. Hier haben Griechen, Römer, Byzantiner, Seldschuken und Osmanen ihre...

  • 15.05.25
Glaube & Spiritualität
Gemälde von Cesare Nebbia (1536–1614). Dargestellt ist die Eröffnung des Konzils von Nicäa – Kaiser Konstantin eröffnet die Versammlung und deutet auf das in der Mitte aufgestellte Schriftstück, Symbol für die im Konzil erkannten Glaubenswahrheiten. | Foto: Wikimedia Commons
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1.700 Jahre Nicäa
Kein „Superman“, kein Hippie

Vor 1.700 Jahren begann das erste Konzil von Nicäa. Auf ihm legte die noch junge Kirche fest, wie die Person Jesus Christus zu verstehen sei: Er ist und war wahrer Gott. Warum ist das noch heute für uns wichtig? Für die noch junge Kirche war das Konzil von Nicäa eine Art Triumph: Nur wenige Jahre zuvor waren Christen im Römischen Reich noch verfolgt worden, nun konnten sie nicht nur frei und ohne Einschränkungen staatlicherseits ihrer Religionsausübung nachgehen, nein, zu jenem Treffen der...

  • 15.05.25
Glaube & Spiritualität
Kaiser Konstantin inmitten der Bischöfe in Nicäa; der zum Widersacher Gottes gestempelte Arius kauert im Dunkeln.
 | Foto: Franz Josef Rupprecht
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Ohrfeige für Arius

Vor 1.700 Jahren kam es auf dem Konzil von Nicäa zu einer wichtigen Weichenstellung im Verständnis des christlichen Glaubens. Es prägt bis heute das Glaubensbekenntnis der Kirche. Bischof Nikolaus von Myra, den wir am 6. Dezember feiern, bringt nicht nur milde Gaben: Er soll auf dem Ersten Konzil von Nicäa dem Theologen und Presbyter Arius eine Ohrfeige verpasst haben. So will es die Legende. Wenn’s nicht wahr ist, so ist’s gut erfunden: Denn im übertragenen Sinne waren das Konzil und seine...

  • 06.02.25
Kirche hier und anderswo

Ökumene
Patriarch Bartholomaios I. sprach bei Europarat

Muttersprache: Liebe. Zum Einsatz für Frieden und Einheit in einer zunehmend polarisierten Welt hat das Ehrenoberhaupt der orthodoxen Christen weltweit, Patriarch Bartholomaios I., in einer Rede vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarates aufgerufen. „Eine Welt, in der Konflikte und Kriege keine Mittel sind, um Streitigkeiten und Spaltungen zu lösen; in der alle Religionen und alle Ethnien unterschiedslos respektiert werden; in der es genug Liebe als Muttersprache der gesamten...

  • 29.01.25

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