heiter bis heilig

Beiträge zum Thema heiter bis heilig

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Kardinal Franz König, geboren am 3. August 1905 in Warth bei Rabenstein und gestorben 99-Jährig am 13. März 2004 in Wien. Er war von 1956 bis 1985 Erzbischof von Wien.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Kardinal und Schauspieler

Am 3. August jährt sich der Geburtstag von Kardinal Franz König zum 116. Mal. Der frühere Wiener Erzbischof erreichte das biblische Alter von 99 Jahren. Bis zuletzt war er aktiv und behielt sich Schlagfertigkeit und Humor. Im März 2004 hielt König bei einer Veranstaltung in der Wiener Jesuitenkirche einen Vortrag zum Thema „Die sieben letzten Worte des Erlösers.“ Unter den Zuhörern befand sich auch der damals 84-jährige Schauspieler Fritz Muliar, ein guter Bekannter des Kardinals. Nach der...

  • 31.07.21
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Maria Sorg: hier gibt es genügend Gartenarbeit zu tun.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Die Ordensfrau am Rasenmäher

Es war Sommer 2013. Es grünte und sprießte. Ich wollte für meine Tagesheiligen-Reihe auf „radio klassik Stephansdom“ mit den Missionsschwestern vom heiligen Petrus Claver sprechen. Ihre Gründerin, Maria Theresia Ledochówska, ist eine Selige, und ich wollte eine der Schwestern bitten, ein Porträt zu gestalten. Erste Ansprechperson in so einem Fall ist für mich immer die Oberin. Ich rief also im Missionshaus Maria Sorg bei Salzburg an, wo die Schwestern leben. Eine Dame hob ab. Ich trug mein...

  • 24.07.21
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Urban – der Patron der Winzer musste schon viel aushalten.
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Anekdoten: Heiter bis heilig
Eine lange Restaurierung

Beigesteuert vom SONNTAG-Leser Walter Höferl und Pastoralassistentin Alexandra Lindner aus der Pfarre Stein an der Donau. In der Kirche Stein-St. Nikolaus in Krems ist seit kurzem eine gotische Figur des heiligen Urban zu sehen. Das Besondere daran: Sie ist jahrzehntelang mehr oder weniger versehentlich und unerkannt im Kremser Stadtmuseum gestanden. Und das kam so: Ein Mitglied der Pfarre, Dr. Werner Friedl, beschäftigte sich im vergangenen Jahr mit der Geschichte der Pfarre. Dabei stieß er...

  • 17.07.21
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Faschingsumzug: Die gestohlene Raffael-Glocke schaffte es sogar auf den Karnevalswagen.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Der Glockenraub

SONNTAG-Leser Heinz Kellner berichtet uns von der besonderen Glocke, ihrem Erkennungsmerkmal, ihrem Raub und ihrer glücklichen Rückkehr. Es war Anfang der 1990er-Jahre. Das Blinden-Heim der Pfarre St. Christophen in Niederösterreich brauchte eine neue Glocke. Die alte war der Patronin der Blinden geweiht, der heiligen Odilia. Die neue sollte den Erzengel Raphael als Patron bekommen. Doch damit war der renommierte Innsbrucker Glockengießer nicht vertraut. Raphael auf einer Glocke? Das gab’s noch...

  • 10.07.21
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Die Krim – eine beliebte Gemeinde in Wien 19.
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Anekdoten: Heiter bis heilig
Das Ständchen

SONNTAG-Leserin Annemarie Hilscher hat uns folgende Geschichte erzählt, die sich um 1968 in der Pfarre Krim in Wien-Döbling ereignete: Es war ein prachtvoller Tag, als sie mit ihrer zweijährigen Tochter Marianne auf den Spielplatz in der Nähe ihrer Wohnung ging. Am Heimweg kamen die beiden an ihrer Pfarrkirche vorbei und bemerkten, dass drinnen eine Hochzeit gefeiert wurde. Das kleine Mädchen war ganz in den Bann gezogen und wollte unbedingt die Braut sehen. „Braut anschauen!“ rief sie...

  • 03.07.21
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Eine Brenzelige Situation für Karl Engelmann auf dem Roten Platz im kommunistischen Moskau.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Don Camillo und Peppone

Pfarrer Karl Engelmanns Bruder Leopold war erst Ministrant und wurde später Kommunist. Die beiden nannte man daher Don Camillo und Peppone. Noch vor dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 fuhr er mit ihm und anderen Kommunisten nach Russland. Dort wollten sie unter anderem das Mausoleum Lenins besuchen. Die Gruppe verließ den Reisebus. Karl hatte seinen Fotoapparat dabei. Am Roten Platz durfte man aber nicht fotografieren. Das hatte Karl nicht mitbekommen und ging interessiert ins Mausoleum und...

  • 16.06.21
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Baujuwel an der U6: Die St.-Johannes-Nepomuk-Kapelle auf dem Währinger Gürtel

Anekdoten: Heiter bis heilig
Kurze Verabschiedung

Die Familie des kleinen Nikolaus besuchte gelegentlich die Messe in der St.-Johannes-Nepomuk-Kapelle im neunten Wiener Bezirk. Rund 40 Personen fanden sich zur Feier ein. Nikolaus war vier Jahre alt und ein aufgeweckter, aber braver Bub. Er verstand kein Wort der Liturgie, verhielt sich aber ruhig. Es kam zum Friedensgruß. Endlich war was los! Er ging herum und schüttelte freundlich die vielen Hände, die sich ihm entgegenstreckten. Als er fertig war, ging er zu seiner Mutter und fragte laut und...

  • 09.06.21
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Moderne Kirche: Die Konzilsgedächtniskirche wurde 1968 von Josef Lackner erbaut.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Wenn Frauen Messe feiern

Pater Richard Plaickner ist bereits seit 1964 Jesuit. Im Laufe seiner Tätigkeit im Orden hatte er zahlreiche Aufgaben inne. So leitete von 1995 bis 2004 das Kardinal König Haus in Wien, das damals auch neu errichtet wurde. In diese Zeit fällt die Geschichte, die sich nach einem Sonntagsgottesdienst in der Pfarre Lainz, heute Lainz-Speising, ereignete: Es kam eine ältere Dame an die Rezeption des Kardinal König Hauses. Sie sagte zur Rezeptionistin: „Ich bin heute sehr glücklich, denn es hat sich...

  • 02.06.21
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Abt Clemens Lashofer wurde Frieden gewünscht.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Nie um eine Antwort verlegen

Frühling 1988 im 17. Bezirk in der Wiener Pfarre Dornbach. Sie gehörte damals zum Benediktinerstift St. Peter in Salzburg, die Priester stammten aus dem Stift Göttweig, ebenfalls einem Benediktinerstift. Die Firmung spendete deshalb der Abt des Stiftes, Clemens Lashofer (1941-2009), der als besonders offen für Jugendliche galt. Ich war 14 Jahre alt, mir der Würde der Handlung bewusst und sehr aufgeregt. Ich hatte Sorge, in der Aufgeregtheit zu vergessen, was ich zu tun habe. Die ganze Messe...

  • 26.05.21
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Bischof Ludwig Schwarz lacht oft und gerne.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Eine nasse Berufung

Der emeritierte Linzer Bischof Ludwig Schwarz (80) verbrachte seine Kindheit und Jugend im dritten Bezirk in Wien. Täglich besuchte er die Salesianerpfarre Neuerdberg, wo man sich um Kinder und Jugendliche kümmerte. Es gab Seelsorge­stunden, aber auch einen Spielplatz. Eines Sommertages in den späten 1940er-Jahren brannte die Sonne so richtig runter, und der kleine Ludwig wurde durstig. Da sah er hinter der Kirche im Schatten des Gebäudes ein Fass stehen, das voll Wasser war, und neben dem Fass...

  • 19.05.21
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