heiter bis heilig

Beiträge zum Thema heiter bis heilig

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Feinsinnig und schlagfertig Alois Kothgasser ist ein sympathischer und humorvoller Bischof.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Primas Germaniae

Am 29. Mai feiert der emeritierte Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser seinen 85. Geburtstag. Er gilt als Mann mit feinsinnigem Humor. Vielleicht war das ein Grund, warum er nach der Matura am Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf in den Orden der als besonders humorvoll bekannten Salesianer Don Boscos eingetreten ist. Er machte nach seiner Priesterweihe 1954 eine akademische Karriere als Dozent und Professor für Dogmatik. 1997 wurde er Bischof von Innsbruck und von 2002 bis 2013 war er...

  • 27.05.22
Kommentare & Blogs
Robert Sonnleitner berichtet begeistert über die Salvatorianer – und zu Fehlern steht er auch.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Salvatorianische Verwirrung

Vor einem Jahr, am 15. Mai 2021, wurde Johann Baptist Jordan seliggesprochen. Er gründete 1881 die „Gesellschaft des Göttlichen Heilandes“, genannt Salvatorianer, und 1888 die Salvatorianerinnen. Später taten sich Laien zusammen, die sich ebenfalls für Pater Jordans Ideen begeisterten. Alle zusammen bilden die salvatorianischen Gemeinschaften. Robert Sonnleitner ist Presse- und Medienreferent der Ordensgemeinschaften Österreich. In dieser Funktion ist ihm ein Fehler passiert, der ihm damals...

  • 17.05.22
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Hausschwein. Die Tiere wurden in vielen Familien am eigenen Grund artgerecht gehalten.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Der Sautanz und das Zweite Vatikanische Konzil

Erwin Schügerl ist pensionierter Pfarrer von Mattersburg. Er ist ein echter Einheimischer, geboren 1940 in Neudörfl. 1963 wurde er zum Priester geweiht und als Kaplan nach Deutschkreutz im Mittelburgenland geschickt. Nach Stationen als Erzieher wurde er Pfarrer in Kleinfrauenhaid und 1989 in Mattersburg, wo er bis zu seiner Pensionierung 2011 wirkte und noch immer lebt. Die Geschichte, die er dem SONNTAG erzählt hat, hat sich 1963 ereignet, als er als frischgeweihter Priester Kaplan in...

  • 17.02.22
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Pater Franz Teufl - Mit Mutterwitz und Volksnähe erreichte er die Menschen.
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Anekdoten: Heiter bis heilig
Der Eiskasten

Ein echtes Original der Salesianer Don Boscos war Pater Franz Teufl. Besonders beliebt waren seine Vorträge. Nicht auf den Mund gefallen, schlagfertig und dabei in seiner Ausdrucksweise manchmal nicht zart besaitet. Sein Name war für einen katholischen Priester besonders auffallend. So meinte er einmal: „Mein Namensvetter hat wohl nicht besondere Freude mit mir.“ Wenn er sich ärgerte, war er mitunter recht direkt. Und so passierte folgende Episode in Wien in den 1940er-Jahren. Sie ist auch...

  • 10.02.22
Kommentare & Blogs
Höfliche Redaktion 1998: Elke Galvin (im Bild rechts) meldet sich am Telefon mit ihrem Namen.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Ein später Anrufer

Radio Stephansdom wurde 1998 gegründet (und 2015 in Radio klassik Stephansdom umbenannt). Es war der Wunsch von Kardinal Christoph Schönborn, als Diözese einen Radiosender zu haben. Eine der Mitarbeiterinnen der ersten Stunde war Elke Galvin. Sie war eine der Redakteurinnen, die aus der Welt der Kirche Sendungen gestaltete. Sie hat uns folgende Geschichte erzählt: Redaktionsbüro Radio Stephansdom, Ende der 1990-er Jahre. Elke Galvin war alleine im Zimmer, denn die Kolleginnen waren bereits...

  • 20.01.22
Kirche hier und anderswoPremium
Roratemessen werden im Advent bis zum 16. Dezember  in den frühen Morgenstunden gefeiert.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Advent ist warten

Markus Plöbst ist Stadtpfarrer in Leoben/Steiermark. Der gebürtige Knittelfelder war davor von 1998 bis 2004 Pfarrer im Ausseerland. Wohnhaft war er in Bad Aussee. Plöbst ist für seine Tatkraft, sein agiles Wesen und seine Schlagfertigkeit bekannt. Eines Tages im Advent passierte ihm folgendes Missgeschick: Er vergaß auf die Rorate, die um 6 Uhr morgens beginnen sollte. Deshalb stellte er sich den Wecker nicht und verschlief. Wer nicht verschlief, war der Mesner. Fünf Minuten vor 6 Uhr hämmerte...

  • 09.12.21
Menschen & MeinungenPremium
Kirchenmusik  ist die Leidenschaft von SONNTAG-Leserin Elisabeth Betelka.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Hat Mozart gespendet?

Wolfgang Amadeus Mozart starb am 5. Dezember 1791. Zu seinem 230. Todestag hat uns SONNTAG-Leserin Elisabeth Betelka geschrieben. Sie ist seit ihrer Geburt Mitglied der Pfarre St. Josef in Wien-Penzing – das einzige, das die Pfarre nie verlassen hat, wie gesagt wird. Besonders die Kirchenmusik hat sie zeitlebens begeistert. Sie sang im Kirchenchor, wurde später hier selbst Chorleiterin, und spielt Orgel. Was wissen „Minis“ über den Komponisten? Beruflich war Frau Betelka Sachbearbeiterin im...

  • 02.12.21
Kirche hier und anderswoPremium
Krippenspiele sind in vielen Pfarren sehr beliebt.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Der geheimnisvolle Retter des Adventspiels

Seit 2009 ist Johannes Gönner Pfarrer der Canisiuskirche in Wien. Er ist stets bemüht, Menschen in die Kirche zu locken. Die folgende Geschichte ereignete sich 2010: Pfarrer Gönner wollte zu Beginn des Advents in der Messe für die Kinder ein kleines Theater spielen lassen, ein Adventspiel. Alles war fertig organisiert und geprobt. Dann kam die Grippewelle und drei Teilnehmer fielen kurzfristig aus. Es musste zumindest für einen schnell Ersatz gefunden werden. Die Pastoralassistentin hatte die...

  • 24.11.21
Menschen & MeinungenPremium
Südbahnhof: Von 1957-2009 bestand der Nachfolgebau des alten Süd- und Ostbahnhofs. Dieser stammten noch aus der Monarchie.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Die Taxifahrt

Dort, wo in Wien jetzt der große Hauptbahnhof steht, gab es noch vor dem Zweiten Weltkrieg nebeneinander zwei Bahnhöfe, den Ostbahnhof und den Südbahnhof. Pater Karl Sedlmayer, gebürtiger Augsburger, wusste das aber nicht. Er wurde von Deutschland nach Unterwaltersdorf in der Nähe von Baden versetzt und musste über Wien dorthin fahren. Er wusste, dass er am Ostbahnhof in Wien ankommen und vom Südbahnhof abfahren musste um nach Ebreichsdorf, dem nächstgelegenen Bahnhof von Unterwaltersdorf, zu...

  • 18.11.21
Menschen & MeinungenPremium
P. Josef Brugger war jahrzehntelang in der Pfarre Linz Don Bosco tätig. Er war auch Schaustellerseelsorger und hatte viel Humor.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Weite Reise

Pater Josef Brugger SDB, genannt Joschi, lebte von 1926–2018 und war gebürtiger Südtiroler. Mit 18 Jahren kam er zu den Salesianern Don Boscos nach Linz, maturierte und trat in den Orden ein. Bis zu seinem Tod mit 92 Jahren blieb er dem Orden treu. Nach einigen Jahren in Kärnten kehrte er 1975 zurück nach Linz, wo er Pfarrer von Linz-Don Bosco wurde. Dieser Pfarre blieb er auch nach seiner Emeritierung im Jahr 2000 als Kaplan erhalten. P. Brugger sang gerne und auch ausgezeichnet, er konnte...

  • 04.11.21
Menschen & MeinungenPremium
Kardinal Franz König, geboren am 3. August 1905 in Warth bei Rabenstein und gestorben 99-Jährig am 13. März 2004 in Wien. Er war von 1956 bis 1985 Erzbischof von Wien.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Kardinal und Schauspieler

Am 3. August jährt sich der Geburtstag von Kardinal Franz König zum 116. Mal. Der frühere Wiener Erzbischof erreichte das biblische Alter von 99 Jahren. Bis zuletzt war er aktiv und behielt sich Schlagfertigkeit und Humor. Im März 2004 hielt König bei einer Veranstaltung in der Wiener Jesuitenkirche einen Vortrag zum Thema „Die sieben letzten Worte des Erlösers.“ Unter den Zuhörern befand sich auch der damals 84-jährige Schauspieler Fritz Muliar, ein guter Bekannter des Kardinals. Nach der...

  • 31.07.21
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Maria Sorg: hier gibt es genügend Gartenarbeit zu tun.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Die Ordensfrau am Rasenmäher

Es war Sommer 2013. Es grünte und sprießte. Ich wollte für meine Tagesheiligen-Reihe auf „radio klassik Stephansdom“ mit den Missionsschwestern vom heiligen Petrus Claver sprechen. Ihre Gründerin, Maria Theresia Ledochówska, ist eine Selige, und ich wollte eine der Schwestern bitten, ein Porträt zu gestalten. Erste Ansprechperson in so einem Fall ist für mich immer die Oberin. Ich rief also im Missionshaus Maria Sorg bei Salzburg an, wo die Schwestern leben. Eine Dame hob ab. Ich trug mein...

  • 24.07.21
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Urban – der Patron der Winzer musste schon viel aushalten.
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Anekdoten: Heiter bis heilig
Eine lange Restaurierung

Beigesteuert vom SONNTAG-Leser Walter Höferl und Pastoralassistentin Alexandra Lindner aus der Pfarre Stein an der Donau. In der Kirche Stein-St. Nikolaus in Krems ist seit kurzem eine gotische Figur des heiligen Urban zu sehen. Das Besondere daran: Sie ist jahrzehntelang mehr oder weniger versehentlich und unerkannt im Kremser Stadtmuseum gestanden. Und das kam so: Ein Mitglied der Pfarre, Dr. Werner Friedl, beschäftigte sich im vergangenen Jahr mit der Geschichte der Pfarre. Dabei stieß er...

  • 17.07.21
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Faschingsumzug: Die gestohlene Raffael-Glocke schaffte es sogar auf den Karnevalswagen.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Der Glockenraub

SONNTAG-Leser Heinz Kellner berichtet uns von der besonderen Glocke, ihrem Erkennungsmerkmal, ihrem Raub und ihrer glücklichen Rückkehr. Es war Anfang der 1990er-Jahre. Das Blinden-Heim der Pfarre St. Christophen in Niederösterreich brauchte eine neue Glocke. Die alte war der Patronin der Blinden geweiht, der heiligen Odilia. Die neue sollte den Erzengel Raphael als Patron bekommen. Doch damit war der renommierte Innsbrucker Glockengießer nicht vertraut. Raphael auf einer Glocke? Das gab’s noch...

  • 10.07.21
Menschen & MeinungenPremium
Die Krim – eine beliebte Gemeinde in Wien 19.
3 Bilder

Anekdoten: Heiter bis heilig
Das Ständchen

SONNTAG-Leserin Annemarie Hilscher hat uns folgende Geschichte erzählt, die sich um 1968 in der Pfarre Krim in Wien-Döbling ereignete: Es war ein prachtvoller Tag, als sie mit ihrer zweijährigen Tochter Marianne auf den Spielplatz in der Nähe ihrer Wohnung ging. Am Heimweg kamen die beiden an ihrer Pfarrkirche vorbei und bemerkten, dass drinnen eine Hochzeit gefeiert wurde. Das kleine Mädchen war ganz in den Bann gezogen und wollte unbedingt die Braut sehen. „Braut anschauen!“ rief sie...

  • 03.07.21
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Eine Brenzelige Situation für Karl Engelmann auf dem Roten Platz im kommunistischen Moskau.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Don Camillo und Peppone

Pfarrer Karl Engelmanns Bruder Leopold war erst Ministrant und wurde später Kommunist. Die beiden nannte man daher Don Camillo und Peppone. Noch vor dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 fuhr er mit ihm und anderen Kommunisten nach Russland. Dort wollten sie unter anderem das Mausoleum Lenins besuchen. Die Gruppe verließ den Reisebus. Karl hatte seinen Fotoapparat dabei. Am Roten Platz durfte man aber nicht fotografieren. Das hatte Karl nicht mitbekommen und ging interessiert ins Mausoleum und...

  • 16.06.21
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Baujuwel an der U6: Die St.-Johannes-Nepomuk-Kapelle auf dem Währinger Gürtel

Anekdoten: Heiter bis heilig
Kurze Verabschiedung

Die Familie des kleinen Nikolaus besuchte gelegentlich die Messe in der St.-Johannes-Nepomuk-Kapelle im neunten Wiener Bezirk. Rund 40 Personen fanden sich zur Feier ein. Nikolaus war vier Jahre alt und ein aufgeweckter, aber braver Bub. Er verstand kein Wort der Liturgie, verhielt sich aber ruhig. Es kam zum Friedensgruß. Endlich war was los! Er ging herum und schüttelte freundlich die vielen Hände, die sich ihm entgegenstreckten. Als er fertig war, ging er zu seiner Mutter und fragte laut und...

  • 09.06.21
Menschen & MeinungenPremium
Moderne Kirche: Die Konzilsgedächtniskirche wurde 1968 von Josef Lackner erbaut.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Wenn Frauen Messe feiern

Pater Richard Plaickner ist bereits seit 1964 Jesuit. Im Laufe seiner Tätigkeit im Orden hatte er zahlreiche Aufgaben inne. So leitete von 1995 bis 2004 das Kardinal König Haus in Wien, das damals auch neu errichtet wurde. In diese Zeit fällt die Geschichte, die sich nach einem Sonntagsgottesdienst in der Pfarre Lainz, heute Lainz-Speising, ereignete: Es kam eine ältere Dame an die Rezeption des Kardinal König Hauses. Sie sagte zur Rezeptionistin: „Ich bin heute sehr glücklich, denn es hat sich...

  • 02.06.21
Menschen & MeinungenPremium
Abt Clemens Lashofer wurde Frieden gewünscht.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Nie um eine Antwort verlegen

Frühling 1988 im 17. Bezirk in der Wiener Pfarre Dornbach. Sie gehörte damals zum Benediktinerstift St. Peter in Salzburg, die Priester stammten aus dem Stift Göttweig, ebenfalls einem Benediktinerstift. Die Firmung spendete deshalb der Abt des Stiftes, Clemens Lashofer (1941-2009), der als besonders offen für Jugendliche galt. Ich war 14 Jahre alt, mir der Würde der Handlung bewusst und sehr aufgeregt. Ich hatte Sorge, in der Aufgeregtheit zu vergessen, was ich zu tun habe. Die ganze Messe...

  • 26.05.21
Menschen & MeinungenPremium
Bischof Ludwig Schwarz lacht oft und gerne.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Eine nasse Berufung

Der emeritierte Linzer Bischof Ludwig Schwarz (80) verbrachte seine Kindheit und Jugend im dritten Bezirk in Wien. Täglich besuchte er die Salesianerpfarre Neuerdberg, wo man sich um Kinder und Jugendliche kümmerte. Es gab Seelsorge­stunden, aber auch einen Spielplatz. Eines Sommertages in den späten 1940er-Jahren brannte die Sonne so richtig runter, und der kleine Ludwig wurde durstig. Da sah er hinter der Kirche im Schatten des Gebäudes ein Fass stehen, das voll Wasser war, und neben dem Fass...

  • 19.05.21
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