3. Sonntag der Osterzeit | 26.4.2020
Hauskirche: Sonntag zu Hause feiern

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Am 3. Sonntag der Osterzeit steht der Weg der Jünger nach Emmaus noch einmal im Mittelpunkt. Es bietet sich an, unseren heutigen Gottesdienst als Weggottesdienst zu feiern: Die einzelnen Stationen könnten im Rahmen eines Spazierganges gehalten werden. Aber es geht auch zu Hause – wie es Ihrer Situation entspricht. Wählen Sie wieder die Elemente, die für Sie passen, teilen Sie die Texte auf. Wählen Sie Lieder, die Sie gerne singen.

Download pdf Hauskirche 26. April 3. Sonntag der Osterzeit

„Herr, bleibe bei uns“
Ablauf-Vorschlag für einen Weg-Gottesdienst

1. Station: Gott ist in unserer Mitte

LeiterIn: Wir dürfen heute noch einmal nach Emmaus gehen. Wir bekommen eine zweite Chance. Noch einmal wird die Frage gestellt nach meinem Glauben-Können an die Auferstehung. Wer ist der, der mitgeht, wer ist die, die mitgeht und mir die Augen öffnet für die Wunder des Lebens?
Wir entzünden eine Kerze (wenn wir im Haus feiern) und stellen uns in Gottes Gegenwart: Im Namen des Vaters … Kreuzzeichen

Lied: Du bist da wo Menschen leben.

L: Wir gehen eine Weile in Stille, denken nach und spüren, was uns in der letzten Woche am meisten gefreut und am meisten getroffen bzw. verärgert oder beängstigt
hat.

2. Station: Ich bin hier mit meinem Leben

Gebet: Unfassbar ferner und gleichzeitig so naher Gott, wir sind vor dir mit unserem Leben, mit den schönen Momenten und mit allem Schweren. Wir leiden, weil wir einsam sind – oft mitten unter den Menschen um uns. Manches misslingt aufgrund zu enger Nähe. Das tut uns leid. Aber wir schmieden auch bunte Pläne für die Zeit nach der Isolation. Wir spüren, was uns jetzt fehlt. Begleitender Gott, öffne uns in dieser Zeit für die Chance, unser Leben neu auszurichten, Prioritäten neu zu setzen und deine Idee von unserem Leben besser zu verstehen. Amen.

Wir tauschen (am Weg) zu zweit aus, was wir in dieser Ausnahme-Zeit für uns neu entdecken oder welche Pläne uns beschäftigen. Eine(r) spricht, die/der andere hört. Alternativ zu Hause/allein: Ein paar Zeilen aufschreiben in ein Tagebuch oder als Brief an jemanden.

Link: Lesungen und Evangelium zum 3. Sonntag der Osterzeit
Texte zum Sonntag
3. Station: Gott hat ein Wort für mich
Lied: Wir wollen alle fröhlich sein (GL 326).

L: Gott hat ein Wort für mich. Jetzt und heute möchte er mich ansprechen. Wir wollen gut hinhören, welcher Satz, welches Wort mich heute besonders betrifft.

Lesung aus der Apostelgeschichte (Apg 2,14.22b–33 – siehe Seite 22).

Lied: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt
(GL 835).

Evangelium:
Lk 24,13–35 (Seite 22 hier).

L: Welchen Satz, welches Wort Gottes nehme ich heute aus den Bibeltexten für mich mit? Ich kann ihn/es laut (vor den anderen) wiederholen, ich kann es auf einen Zettel schreiben, den ich für die kommende Woche in die Tasche stecke und manchmal heraushole. Ich kann mit Jesus (am Weg) ein Gespräch führen über das, was mich berührt hat. Wir können Zeichen der Auferstehung in der Natur sammeln und bei der nächsten Station ein Naturmandala legen.

4. Station: Wege zum Leben für alle
L: Zeichen der Auferstehung in der Natur, aber auch in unserem Leben. Legen wir sie vor Gott hin. Legen wir unser persönliches Mosaik der Dankbarkeit. Reihum legt jeder seine mitgebrachten Schätze in die Mitte, dazu kann ein persönlicher Danke-Satz formuliert werden. Alle antworten: A: Danke, du Gott des
Lebens.

L: Für wen bin ich heute besonders dankbar?

L1: Wir sind dankbar für alle Menschen, die mit uns das Leben teilen, die uns durch unser Leben begleiten, uns zuhören, nicht beurteilen, sondern einfach da sind. Danke, du Gott des Lebens. A: Danke, du Gott des Lebens.

L2: Wir sind dankbar für alle Menschen, die uns Vorbilder sind in der Art, wie sie auf das Leben schauen, es positiv meistern und uns dadurch Zuversicht geben. Danke, du Gott des Lebens. A: Danke …

L3: Wir sind dankbar für alle Menschen, die sich um unser leibliches Wohl kümmern, um die Lebensmittel, ums Kochen und um den Haushalt und um unsere Gesundheit. Danke …

L4: Wir sind dankbar für alle Menschen, die uns den Glauben an ein Leben in Fülle weitergeben, die uns das Wort Gottes verstehen helfen und so Wege zum Leben zeigen. Danke …

Vater unser:
L: Gott, du bist Mutter und Vater, Ursprung allen Lebens, zu dir beten wir mit allen, die heute auf der ganzen Welt Gottesdienst feiern: Vater unser im Himmel …

Segen:
Gott, in deine Hände legen wir unser Leben.
Wandle unsere müden Schritte in Tanz.
Wandle unsere Berechnung in Liebe.
Wandle unser Zaudern in Glauben.
Rette uns hinein ins Leben, das nie endet.
Mit dieser Hoffnung segne uns Gott,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Lied: Herr, bleibe bei uns (GL 89, Kanon).

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Viel Freude beim Feiern!
Marlies Prettenthaler-Heckel

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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