Vorgestellt
Ines Ehrbar, Haus der Stille
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An ihrem Arbeitsplatz finde sie Freiheit und dennoch einen strukturierten Rahmen. Im Haus der Stille ist Ines Ehrbar mitverantwortlich dafür, dass ReferentInnen eingeladen werden und Bildungsveranstaltungen stattfinden können. Das „offene Haus, wo man zur Ruhe kommen kann“, kennt die gebürtige Linzerin, die seit 28 Jahren in der Steiermark lebt, von Kursen, die sie selbst in Heiligenkreuz am Waasen abgehalten hat.
„Oft muss man loslassen auf dem Weg zum Ziel“, weiß Ines Ehrbar aus ihrer Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen. Was für sie für ein gutes Leben wichtig sei? Balance und das Bewusstsein dafür, dass man „in Ausgleich“ kommen müsse. Oft sei es hilfreich, Dinge nicht gleich zu bewerten, sondern sie nebeneinander stehen zu lassen, sagt sie. Die beiden Töchter, die ihr Leben „unglaublich bereichern“, würden sie dahingehend noch immer sehr viel lehren. Etwas würde man oft erst dann als äußeren Konflikt wahrnehmen, wenn man mit sich selbst nicht im Reinen sei. „Wenn jeder auf seinen eigenen inneren Frieden schaut, gäbe es mehr Frieden auch in der Welt“, sagt die Trainerin für Entscheidungs- und Veränderungsprozesse. Seit 8. Jänner gestaltet sie das Programm im Haus der Stille inhaltlich mit.
Anna Maria Steiner
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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