Steiermark | SONNTAGSBLATT - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

Leserbriefe

Passend zur Schöpfungszeit und im Nachhall zu unserer Foto-Seite „Mein Garten“ im letzten Sonntagsblatt_PLUS hat Günter Sumper aus St. Ruprecht an der Raab seinen pflanzlichen Erfolg mit uns geteilt: Auberginen im Topf – sie mögen sich, bestenfalls gleich ganz von selbst, in wohlschmeckende und gesunde Gerichte verwandeln.Foto:

  • 01.10.20

Leserbriefe

Alles ist Gnade Vor kurzem konnte ich mit zwei weiteren unseres Jahrgangs am Begräbnis von Pfarrer Johann Neuhold teilnehmen. Er war bisher der ewige Senior unseres Jahrgangs im Priesterseminar und der Theologie von 1957 bis 1962. Einmal musste ich damals eine Darstellung vom „Tagebuch eines Landpfarrers“ von Georges Bernanos machen. Während des Begräbnisses, wo ich viele sichtbare Früchte dieses verewigten Landpfarrers von Sankt Kathrein am Offenegg sehen und aus den Ansprachen hören und der...

  • 01.10.20

Leserbriefe

Schöpfungszeit: Plastik sparen Aus eigener Erfahrung von der eigenen Familie kann ich folgendes berichten: In einem Haushalt lässt sich der Plastikmüll ohne große Anstrengung um 50% reduzieren. Keine Getränke in Plastikflaschen kaufen, sondern in Glasflaschen. Keine Sackerl aus Plastik verwenden, sondern aus Stoff, die kann man x-mal verwenden und waschen. Viele Nahrungsmittel gibt es bei den Bauern in der Region, und die haben kein Problem dabei, wenn man Geschirr mitbringt, wo man das...

  • 01.10.20

Steirer mit Herz
Sepp Koch

Lustig und immer gut aufgelegt zu sein, die Dinge wie etwa schlechtes Wetter locker zu sehen, statt in der Früh schon einen „Zwider“ zu haben: Das mag ein Markenzeichen von Sepp Koch in Kaindorf bei Hartberg sein. Seit kurzem ist er in Pension, aber schon seit 15 Jahren gehört er zum ehrenamtlichen Mesnerteam in der Kirche. Damals sprach ihn ein Kirchengeher an, sie täten einen Mesner brauchen, und er probierte es. Der ausgebildete Elektro- und Heizungsinstallateur arbeitete viel auf Montage....

  • 30.09.20

Leserbriefe
Kirchenbesucher

In einer steirischen Kirche ist dem Inventarisierungs-Team des Diözesanmuseums Graz bei seiner Arbeit kürzlich ein vierbeiniger Kirchenbesucher vor die Linse gelaufen und interessierte sich intensivst für die Kamera.

  • 23.09.20

Leserbriefe
Lebenswert bis zum Schluss

Wir leben in einer Zeit, in der mit großem Aufwand versucht wird, gerade auch das Leben der Alten und Kranken zu bewahren, und ausgerechnet jetzt will man per Gerichtsbeschluss ein „Recht auf Sterbehilfe“ durchdrücken? Ich möchte mich nicht eines Tages dafür rechtfertigen müssen, dass mein Leben trotz schwerer Krankheit oder Behinderung weiterhin lebenswert und kein Wegwerfprodukt ist. In meiner letzten Lebensphase wünsche ich mir Schmerzlinderung, Therapie, Pflege, Verständnis und menschliche...

  • 23.09.20

Leserbriefe
Von gutem Duft begleitet

Die Verwendung von Weihwasser ist sehr eigeschränkt, weil befürchtet wird, dass damit Krankheitskeime verbreitet werden könnten. Es gibt aber auch Weihrauch. Durch Weihrauch können keine Viren verbreitet werden, im Gegenteil, sie verbrennen in der Glut. In orthodoxen Gottesdiensten wird viel Weihrauch verwendet. Das ist sehr schön und feierlich. Wir sollten auch in der katholischen Kirche jetzt lieber Weihrauch statt Weihwasser verwenden. Guter Duft soll das Beten begleiten, zur Meditation...

  • 23.09.20

Vorgestellt
Michael Seidl, Pfarrer in Pischelsdorf

„Das wird schon werden“: Dieser hoffnungsvolle Grundton prägt den Neuanfang – einer von vielen, die wir vorige Woche in einer Beilage auflisteten – von Mag. Michael Seidl als Pfarrer in Pischelsdorf. Er leitet seit 1. September den Seelsorgeraum Pischelsdorf – St. Johann bei Herberstein – Stubenberg – Großsteinbach. In den neuen Seelsorgeräumen vieles zu bündeln sei „im Prinzip nicht schlecht“; ob es in den Pfarren gelinge, werde sich zeigen. Wozu ist ein Pfarrer da? „Um die Menschen in ihrer...

  • 23.09.20

Sonntagsblatt+plus | KONTRAPUNKTE
Was steht denn im Sonntagsblatt?

Was sollen wir schreiben? Was wollen Sie lesen? Manches drängt sich auf, manches findet sich am Wegrand, anderes kommt einem selten bis nie unter. Ein langjähriger Leser und eine erst ein Jahr tätige Redakteurin machen sich Gedanken, was im SONNTAGSBLATT stehen soll. Schreiben wir, was Sie wollen? „Schreiben Sie, was Sie wollen!“ klingt nach Freibrief vom Chef an die Mitarbeitenden. Aber wir beim Sonntagsblatt fragen uns, auch anlässlich unseres 75-Jahr-Jubiläums, etwas anderes: Schreiben wir,...

  • 23.09.20

Steirerin mit Herz
Erna Reisenhofer

Wem in Südtirol in einem Alfa Romeo Cabrio, einem Oldtimer mit steirischem Kennzeichen, ein älteres Ehepaar entgegenbraust, der würde als Beifahrerin nicht die langjährige Leiterin des Kirchenchores von Koglhof vermuten. Erna Reisenhofer gilt als die „musikalische Seele der Pfarre“, wie die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Theres Reitbauer lobt. Mit 14 Jahren sang Erna Reisenhofer bereits im Kirchenchor. Ein Jahr später, 1964, war sie auch Organistin. Aushilfsweise spielt sie heute noch die Orgel....

  • 23.09.20

Leserbriefe
Liebes Sonntagsblatt!

Eigentlich sind wir alte Bekannte – schon als Schulkind war es meine Aufgabe, dich sonntags nach der heiligen Messe an Nachbarn auszutragen, wohl im Auftrag meiner Mutter. So kommen wir alle in die Jahre. Ich bin nun alt, aber noch als Austrägerin tätig, wenn es auch nur mehr wenige sind – viele beziehen es heute per Post. Das Sonntagsblatt in seiner heutigen Ausgabe ist sehr lebendig, greift Probleme auf, hat gute Gastkommentare neben den aktuellen Meldungen, der vielseitige Inhalt ist...

  • 21.09.20

Leserbriefe
Die Erde steht auf dem Spiel

Keine Umkehr in Sicht Zu „Die Erde steht auf dem Spiel“, Nr. 36 Das hat wohl in erster Linie mit der „Bevölkerungsexplosion“ zu tun. 1950 gab es 2,4 Milliarden Menschen auf der Erde, 2020 7,8 Milliarden. Nicht minder auch mit dem noch rasanteren Zuwachs an Kraftfahrzeugen: 1930 40 Millionen PKWs, LKWs und Autobusse, 2020 mehr als 1250 Millionen. Gleichzeitig ist ein katastrophaler Absturz der weltweiten Populationen fast aller Tiere, die nicht der menschlichen Ernährung dienen, zu beobachten....

  • 21.09.20

Leserbriefe
Freude in Kitzeck

Zu „Unsere Weihekandidaten“, Nr. 36 Wir Kitzecker sind glücklich und stolz, dass wir nach 100 Jahren wieder einen Priester aus Kitzeck haben. Die Aufregung steigt! Ich singe im Kirchenchor, und wir proben dafür schon recht lange! Diese Mühe ist es uns wert. Wir wünschen unserem lieben Markus Gottes reichen Segen für die Zukunft, und wir danken ihm, dass er unseren Chor viele Jahre lang geleitet hat! Anni Posch, Kitzec

  • 21.09.20

Vorgestellt
Hermine Hierz, Ordinariatskanzlei

Über 400 Dekrete, viel mehr als in anderen Jahren, hatten Hermine Hierz und ihre Kolleginnen in den letzten Wochen zu schreiben. In ihnen steht, für welchen neuen Dienst kirchliche Mitarbeitende bestellt sind. Die Assistentin von Ordinariatskanzler Dr. Michael Pregartbauer, die auch im Krisenstab der Diözese mitarbeitet, empfindet ihre kirchliche Aufgabe als spannend. Sie wurde 2000 Pfarrsekretärin in Graz-Ragnitz und kam 2007 unter ihrem „Lehrmeister“ Dr. Josef Heuberger in die...

  • 16.09.20

Steirer mit Herz
Franz Haubenwallner

Eine Dankesurkunde von Bischof Wilhelm Krautwaschl liegt bereit, doch der Pfarrgemeinderat im oststeirischen Gasen wird noch ein wenig warten müssen, bis er seinem Schriftführer das Schreiben übergibt: Franz Haubenwallner ist in den Urlaub „entfleucht“, um sich nicht am Tag seines 70. Geburtstags, dem 23. September, groß feiern zu lassen. Der langjährige kompetente Gemeindesekretär und Feuerwehrhauptmann in Gasen ist auch pfarrlich seit etwa 50 Jahren vielfältig aktiv. „Ein ruhiger, besonnener...

  • 16.09.20

Vorgestellt
Barbara Zwickler, Sonntagsblatt-Team

Am Telefon meldet sie sich in junger Frische, obwohl sie im aktuellen Sonntagsblatt-Team eine der Längstdienenden ist: Redaktionsassistentin Barbara Zwickler. Direkt nach der Handelsakademie trat sie 1987 ein. Nur unterbrochen durch zwei Karenzjahre ab 2000 bei Max, der die Ausbildung zum Behindertenbetreuer absolviert, arbeitet Barbara Zwickler bis jetzt 33 Jahre beim Sonntagsblatt. Als Kind hörte sie ihre Tante Annemarie Klüver-Pfandtner begeistert davon erzählen. Barbara folgte ihr, so...

  • 09.09.20

Steirer mit Herz
Ronald Pimmer

Seine Frau Herta wird am 20. September in der Seelsorgestelle Dietersdorf am Gnasbach die Fahrradsegnung halten. Die Wortgottesdienstleiterin und ihr Mann Ronald Primmer sind Stützen des kirchlichen Lebens. So sperren sie die Tore in der zur Pfarre Gnas gehörenden Kirche auf und zu. Die Frau wirkt im Pfarrgemeinderat mit und hatte bereits mit 19 Jahren begonnen. Vielfältige Dienste eines Mesners erfüllen sie ebenso – und erleben seit 20 Jahren beim Sonntagsblatt-Austragen: „Die Leute freuen...

  • 09.09.20

Steirer mit Herz
Eduard Schweiger

Mit 16 Jahren war Edi Schweiger das erste Mal in einem Vereinsvorstand. Es war die Landjugend von Koglhof mit damals 100 Mitgliedern. Ihm liege das Vereinsleben: „Ich bin ein Vereinsmensch“, gesteht Edi. Vereine tragen bei, „dass ein Ort nicht ausstirbt, sondern zusammenhält“. Sie verlangen allerdings Zurückstecken, auch von seiner Familie und seiner Frau. Aber er könne „nicht Nein sagen“. Ein Team sei wichtig, auf das man sich verlassen könne, ob im Pfarrgemeinderat oder beim Stockschießen....

  • 03.09.20

Vorgestellt
Babara Wedening, Verhaltenstherapeutin

Schwarzbeeren-Sammeln im Wald, Lesen und Musik hat Mag. Barbara Wedenig als Hobbys. Sie war bis zur Geburt ihres zweiten Kindes Religionslehrerin an berufsbildenden höheren Schulen und hat in Graz eine psychotherapeutische Praxis. „Furchtbar gern“ arbeite sie mit Jugendlichen, gesteht die gebürtige Kärntnerin. „Diese Direktheit, wie sie in die Therapie kommen“ behage ihr. Die Arbeit sei natürlich schwierig, aber die Art von Jugendlichen, an Dinge heranzugehen, sei „so offen, so versuchend“ und...

  • 03.09.20

Leserbriefe
Über ihre Verhältnisse

Zu „Fromm à la Italia oder France“, Nr. 35 Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Italiener und Franzosen sind sicher sehr charmant und haben Elan, nicht nur im Fußball. Aber warum leben beide Völker ständig über ihre Verhältnisse? Dr. Franz Rader, Wien

  • 03.09.20

Leserbriefe
Glückliche Gewinnerin

Zu Kraftorte-Fotowettbewerb (siehe Seite 8) Vielen herzlichen Dank für das schöne Handtuch! Es kam genau an meinem Geburtstag. Ich hab mich so gefreut! Ich war’s aber gleich los – mein Sohn Elias steht auf die Farbe Grün. Gabriele Zenz, Bad Radkersburg

  • 03.09.20

Leserbriefe
Gott in meinem Atem

Zu „Gott in der Bibel“, Nr. 35 Es berührt mich der Gottesname, JHWH, der im Judentum nicht ausgesprochen werden soll, schon immer. In meinem persönlichen Beten hauche ich das Tetragramm. Das gleicht meinen Atemzügen in 88 Lebensjahren. Denn ohne Atem, das heißt ohne Gott, kann ich nicht leben! Gott ist immer in meinem Atmen in mir. Das ist für mich beruhigend und schön. Ich bete auch gerne im Vater Unser, „Dein Name, ICH BIN, DER ICH BIN, werde geheiligt“, nach Ex 3,14, statt „Geheiligt werde...

  • 03.09.20

Leserbriefe
Eine herrliche Wallfahrtskirche

Zu „Vom Gehen zum Loslassen“, Nr. 35 Als Volksschüler war ich in den Jahren 1958 bis 1960 den ganzen Sommer auf einem Obstgut auf halber Höhe zwischen Schwarzach und Bildstein. Und natürlich haben wir an den Sonn- und Feiertagen den Gottesdienst in dieser herrlichen Wallfahrtskirche mitgefeiert. Fast jeden Sommer bin ich auch heute noch eine Woche am Bodensee – und es vergeht kein Jahr, in dem ich nicht nach Maria Bildstein komme. Der Platz vor der Kirche ist ein lohnender Aussichtspunkt mit...

  • 03.09.20

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