Buch-Tipp
Worte für die Trauer
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Über Tod und Trauer zu sprechen, fällt vielen schwer – aus Unsicherheit, Angst oder Überforderung. Für Trauernde bedeutet das: Neben dem Verlust erleben sie oft auch Einsamkeit und Sprachlosigkeit.
Wie lange dauert Trauer? Wie kann ich nach einem Verlust wieder lachen, ohne mich schuldig zu fühlen? Und wie erkläre ich einem Kind, was passiert ist? Dieses Buch sammelt verständliche und fundierte Antworten auf Fragen, die Trauernde ebenso bewegen wie Menschen, die sie begleiten. Es greift auch besondere Situationen auf, etwa das Trauern von Kindern und Jugendlichen. Mit ihrem großen Erfahrungsschatz und vielen praktischen Impulsen helfen Pädagogin Sylvia Brathuhn und Physiotherapeut Rainer Simader, Erlebtes einzuordnen, Worte zu finden und den Alltag im Verlust besser zu verstehen.
Dabei erheben sie nicht den Anspruch, allgemeingültige Antworten auf die vielen Fragen der Trauer zu geben. Stattdessen begegnet den LeserInnen immer wieder das Wort „vielleicht“. Denn jede Beziehung ist einzigartig, jeder Verlust anders und jeder Trauerweg individuell.
Ein Buch, das unverblümte Gespräche möglich macht, und dafür sorgt, dass Trauernde sich gesehen, gehört und gehalten fühlen. Trauernde bekommen Antworten, ohne dass ihre Gefühle bewertet werden und profitieren von langer Erfahrung aus Trauerbegleitung der beiden AutorInnen.
50 Fragen an die Trauer
von Sylvia Brathuhn und
Rainer Simader
Kneipp Verlag
25 Euro
ISBN 978-3-7088-0891-8
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.