Kultur
Wir glauben

Das Vocalforum Graz unter der Leitung von Franz M. Herzog bringt die österreichische Uraufführung des Werkes „CREDO“ auf die Bühne. | Foto:  vocalforumgraz
  • Das Vocalforum Graz unter der Leitung von Franz M. Herzog bringt die österreichische Uraufführung des Werkes „CREDO“ auf die Bühne.
  • Foto: vocalforumgraz
  • hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion

Ein christlicher Glaube – sechs KomponistInnen. Uraufführung zum Jubiläum des Credo-Textes.

Heuer ist das Jubiläumsjahr des Credo-Textes. Gemeint ist das Nicänum, Grundlage für das „große Glaubensbekenntnis“, das im Jahr 325 nach Christus von Bischöfen in Nicaä (heute Iznik in der Türkei) gemeinsam beschlossen wurde. Die Versammlung ging als erstes ökumenisches Konzil in die Geschichte ein. Der Text, der vor 1700 Jahren entstand, ist die Grundlage fast aller Vertonungen des Credos und ein Fundament für ökumenische Zusammenarbeit.

Zentraler Streitpunkt war die christologische Frage nach der Natur von Jesus und seiner Stellung gegenüber Gott, dem Vater, und dem Heiligen Geist. Das in Nicäa formulierte trinitarische Bekenntnis wurde 381 auf dem Konzil in Konstantinopel weiterentwickelt („Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt ...“) und ist heute, neben dem Apostolikum („Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde ...“)
das wichtigste Glaubensbekenntnis der christlichen Kirchen.

Einheit in Vielfalt. Aus diesem Anlass hat der Carus Verlag Stuttgart eine besondere Komposition in Auftrag gegeben. Die Idee: Sechs KomponistInnen aus verschiedenen Kulturen bringen in sechs Sätzen ihre jeweilige Klangsprache ein. So soll ein Werk entstehen, das die Einheit in der Vielfalt der christlichen Konfessionen symbolisiert. Folgende international renommierte KomponistInnen trugen zu diesem außergewöhnlichen Projekt bei: Mårten Jansson aus Schweden, Keiko Harada aus Japan, Graystone Ives aus Großbritannien, Victoria Vita Poleva aus der Ukraine, Martín Palmeri aus Argentinien und Dominick DiOrio aus den USA.

Das Vocalforum Graz wird die österreichische Uraufführung dieses Werkes auf die Bühne bringen. Eingebettet in ein etwa 70-minütiges Programm werden weitere Vertonungen des Credo-Textes, von der Gregorianik bis zur Neuzeit, erklingen. Beim ersten Konzert am 12. Oktober in der Grazer Mariahilferkirche wird Weihbischof Johannes Freitag – selbst ein ehemaliges Mitglied des Vocalforum Graz – mit verbindenden und inspirierenden Gedanken zum Glaubensbekenntnis Teil des Programms sein.

CREDO
Österreichische Uraufführung des Werkes „CREDO – SIX COMPOSERS – ONE
CHRISTIAN FAITH“ mit dem Vocalforum Graz, Herbert Bolterauer (Orgel) unter der Gesamtleitung von Franz M. Herzog.
So, 12. Oktober, 20 Uhr, Mariahilfer Kirche Graz, mit Weihbischof Johannes Freitag.
So, 19. Oktober, 15 Uhr, Stiftskirche St. Paul/Kärnten, mit dem Theologen,
Psychotherapeuten und Buchautor Arnold Mettnitzer.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by PEIQ