Offen gesagt: Sicherheit vermitteln
Barbara Fromm-Angerer

Wie können Eltern ihre Kinder in Zeiten von Covid und Ukraine-Krieg begleiten?

Kinder spüren Unsicherheiten und Ängste von Eltern und Erwachsenen. Wichtig ist deshalb eine stabile Eltern-Kind-Beziehung.

Im Vertrauen auf die Eltern (= Urvertrauen) erfahren die Kinder Sicherheit und Geborgenheit. Auch wenn es im Außen rundherum stürmt – innerhalb der Familie soll sich das Kind auf gewohnte Abläufe, auf ein offenes Ohr für Sorgen, ein ehrliches und kindgerechtes Gespräch verlassen können.

Rituale geben Struktur und Halt – in unsicheren Zeiten hat dies einen besonderen Wert. Vorbereitungen für die Osterzeit sind hierbei zu erwähnen. Erwachen der Natur, Wachstum von Pflanzen, Entstehung neuen Lebens, Entzünden einer Kerze … Die eigenen vier Wände sollen ein Ort mit größtmöglicher Normalität und Zuversicht sein.

Gemeinsam mit den Kindern kann man sich und seine Sorgen Gott anvertrauen, etwa bei einem Gebet am Abend vor dem Schlafengehen, sodass das Kind sich und seine Bedenken gut aufgehoben fühlt. Auch ein Segensritual, bevor das Kind zum Kindergarten oder zur Schule geht, bietet dem Kind ein sicheres Gefühl, auf das es bauen kann.

Als „Fels in der Brandung“ ermöglicht die Familie mit ihren Ritualen zu Glaube – Liebe – Hoffnung einen hoffnungsvollen Blick auf das neue Morgen.

Barbara Fromm-Angerer unterrichtet am Kolleg für Elementarpädagogik Augustinum.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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