Kirche Steiermark
Wenn Orden Neues wagen
- Die Glasskulptur des „Preises der Orden“, gestaltet von Bruder Thomas Hessler OSB und den Glaswerkstätten Schlierbach, bei der Verleihung im Jahr 2024.
- Foto: ÖOK/emw
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Ordenskonferenz sucht Projekte für den „Preis der Orden 2026“.
Ordensleben ist mehr als Kloster: Alle zwei Jahre zeichnet die Österreichische Ordenskonferenz Initiativen aus, die sichtbar machen, was Ordensgemeinschaften in Österreich für Kirche und Gesellschaft leisten. Ab sofort können Projekte für den „Preis der Orden 2026“ eingereicht werden. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert, die Verleihung findet am 24. November im Rahmen des Österreichischen Ordenstages im Kardinal König Haus in Wien‑Hietzing statt.
Gesucht werden laufende Projekte aus dem spirituellen, sozialen, pädagogischen, künstlerischen oder interkulturellen Bereich – kurz: Initiativen, in denen die christliche Sendung mitten im Leben spürbar wird. „Ich freue mich auf viele innovative Projekte, die zeigen, was von und mit den Orden Neues in die Welt gebracht wird“, sagt Sr. Christine Rod, Generalsekretärin der Ordenskonferenz.
Einreichen können Ordensgemeinschaften, Einrichtungen sowie Personen oder Gruppen, die gemeinsam mit Orden ein Projekt umsetzen. Eine fünfköpfige Jury aus Kirche, Medien und öffentlichem Leben wählt die PreisträgerInnen aus. 2024 wurden unter anderem das Café Gutmut der Barmherzigen Brüder Linz, ein niederschwelliges Begegnungscafé für Menschen in schwierigen Lebenslagen, und die Initiative MAKE:PEACE, ein pluralitätssensibles Schulprojekt am Bildungscampus Flora Fries, ausgezeichnet.
Mit dem Preis wollen die Orden zeigen, wie vielfältig ihr Engagement ist und wie sehr sie Brücken in die Gesellschaft bauen. Einreichungen sind online bis 30. September 2026 möglich (siehe QR-Code).
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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