Weltkirche
Sommerseelsorge
- Beim Formel‑1‑Wochenende in Spielberg sorgten 15 SeelsorgerInnen für kühle Köpfe: Sie boten Gespräche und kleine Erfrischungen und führten insgesamt 502 Gespräche.
- Foto: Denk Dich Neu
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Premiere im steirischen Spielberg: Erstmals wirkte die Festivalseelsorge mit 15 SeelsorgerInnen beim Formel-1-Rennen.
Es war eine besondere Premiere für „Denk Dich Neu“: Erstmals war die katholische Dialoginitiative für junge Erwachsene am Wochenende ab dem 26. Juni in Form der Festivalseelsorge am Red Bull Ring in Spielberg vertreten.
Ein Team von 15 Seelsorgerinnen und Seelsorgern stand den BesucherInnen an drei Tagen jeweils zehn Stunden lang zur Verfügung – aufgeteilt in zwei Schichten und präsent an zwei gut erreichbaren Standorten.
Seelsorge im gekühlten Container. Der Veranstalter stellte dafür jeweils gekühlte Container bereit, die sich angesichts der extremen Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius als besonders wertvolle Rückzugsorte erwiesen. Die Seelsorgestellen wurden von den BesucherInnen überaus positiv aufgenommen. Viele zeigten sich überrascht und dankbar für das neue Angebot und suchten aktiv das Gespräch. Insgesamt führten die Seelsor-
gerInnen 502 Gespräche.
Ein zentrales Thema waren die Hitze und die damit verbundenen Belastungen. Darüber hinaus standen zahlreiche medizinische Anliegen im Fokus der Gespräche. Die Seelsorge fungierte als wichtige Ergänzung zu bestehenden Hilfsangeboten wie jenen des Roten Kreuzes. Großen Anklang fand auch die Abkühlungsaktion des Teams: Mit Wasserspritzen wurde für Erfrischung und Auflockerung gesorgt – eine Maßnahme, die wesentlich zur guten Stimmung beitrug.
1600 Gespräche auf der Donauinsel. Für die Festivalseelsorge ging es nach dem Formel 1 Grand Prix mit dem „Woodstock der Blasmusik“ von 2. bis 5. Juli in Ort im Innkreis sowie dem Donauinselfest von 3. bis 5. Juli in Wien weiter. Auch dort hat das Team der Festivalseelsorge ein positives Resümee gezogen. Wie die Erzdiözese Wien am Dienstag mitteilte, hatten 35 SeelsorgerInnen von katholischer und evangelischer Kirche auf Europas größtem kostenfreien Open-Air-Festival ein offenes Ohr für die Sorgen und Anliegen der Besucherinnen und Besucher. Das Seelsorge-Team führte demnach 1600 Gespräche und damit gleich viele wie im Vorjahr, als ein Gesprächsrekord aufgestellt wurde.
Am häufigsten wandten sich die Festivalgäste mit Lebenskrisen sowie Problemen in der Familie, in Freundschaften und Partnerschaften an die SeelsorgerInnen, berichtete Edina Kiss, Koordinatorin der Festivalseelsorge auf dem Donauinselfest. Auch Drogenkonsum, Belastungen im Berufsalltag, Stress sowie Sinn- und Glaubensfragen waren Gesprächsthemen. Am Samstag, 5. Juli, hatten auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Erzbischof Josef Grünwidl das Seelsorgeteam besucht.
Quelle: Kathpress / Denk dich neu
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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