Diakonenweihe im Grazer Dom
In seinen Fußstapfen

Die neugeweihten Diakone in ihrer liturgischen Kleidung mit Dalmatika und Diakons-Stola. Von links Franz Habith (Pfarre Premstätten), Heinz K. Hödl (Pfarre St. Stefan im Rosentale), Christian Strempfl (Pfarre Pischelsdorf), Kurt Di Bernardo (Pfarre Wettmannstätten), Günther Kaponig (Pfarre Aflenz), Bernhard Mürzl (Pfarre Schöder) und Johann Rauscher (Pfarre Fürstenfeld). Im Vordergrund Bischof Wilhelm Krautwaschl und links der emeritierte Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser, dessen Heimatpfarre St. Stefan im Rosentale ist. Die Diakone waren begleitet von ihren Ehefrauen und Kindern und anderen Verwandten und Wegbegleitern.
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  • Die neugeweihten Diakone in ihrer liturgischen Kleidung mit Dalmatika und Diakons-Stola. Von links Franz Habith (Pfarre Premstätten), Heinz K. Hödl (Pfarre St. Stefan im Rosentale), Christian Strempfl (Pfarre Pischelsdorf), Kurt Di Bernardo (Pfarre Wettmannstätten), Günther Kaponig (Pfarre Aflenz), Bernhard Mürzl (Pfarre Schöder) und Johann Rauscher (Pfarre Fürstenfeld). Im Vordergrund Bischof Wilhelm Krautwaschl und links der emeritierte Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser, dessen Heimatpfarre St. Stefan im Rosentale ist. Die Diakone waren begleitet von ihren Ehefrauen und Kindern und anderen Verwandten und Wegbegleitern.
  • Foto: Neuhold
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Sieben Ständige Diakone empfingen im Grazer Dom das Sakrament der Weihe.

Am Weltgebetstag um geistliche Berufungen, heuer der 25. April, sprachen sieben verheiratete Männer und Familienväter ihr „Ich bin bereit“ für den Dienst als Diakon. Sie waren begleitet von ihren Gattinnen und Kindern, die diese Bereitschaft für das Amt des Diakons gerne unterstützen. Die Ehefrauen sprachen dazu ihr ganz persönliches „Ich bin bereit“ aus. Bischof Wilhelm Krautwaschl spendete den Kandidaten durch Handauflegung und Gebet das Weihesakrament. Ihm zur Seite stand auch der emeritierte Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser, kommt doch einer der neuen Diakone aus seiner Heimatpfarre St. Stefan im Rosentale.
Durch Taufe und Firmung gehen wir alle in den Fußstapfen Jesu, gab Bischof Wilhelm Krautwaschl in der Predigt zu bedenken. Und durch jene, die zu einem Amt in der Kirche geweiht sind, soll allen Getauften und Gefirmten deutlich werden: Der Auferstandene, der gute Hirt, geht mit uns und geht uns voran. Er kam, um zu dienen. Und das aus dem Griechischen stammende Wort Diakon heißt übersetzt Diener.
Der Bischof machte das für die Aufgaben eines Diakons konkret: „Wenn Ihr tauft, wenn Ihr Eheschließungen assistiert, wenn Ihr die Kommunion spendet, wenn Ihr Begräbnisse leitet und Segnungen feiert – durch Euch wird deutlich, dass der Auferstandene uns nicht allein lässt auf der Suche nach einem guten Leben in unserer Diözese im 21. Jahrhundert. Mehr noch: Indem Ihr Euch, dem Guten Hirten ähnlich, nicht davon abbringen lasst, den Armen und Kranken beizustehen, Ausgestoßenen und Notleidenden zu helfen, werdet Ihr nicht bloß als Funktionäre in unserer Kirche, sondern als Verweis auf den erkannt, der uns zu Diensten ist.“
In einer Welt, in der jede und jeder sich selbst der Nächste zu sein scheine, stehe das Miteinander auf dem Prüfstand von Kirche und Gesellschaft. „Unter Menschen, die Großartiges zu leisten vermögen und die sich heute oft kleinlaut erfahren, seid ihr Diakone die Verkünder eines Gottes, der den Menschen groß macht, indem er sich klein macht und einer von uns wird. Werdet daher nicht müde, es Gott gleich zu machen!“
Nach der Bereitschaftserklärung, dem Treueversprechen und der Anrufung der Heiligen erfolgte die Weihe durch Handauflegung und Gebet. Die Diakone erhielten Dalmatik und Stola als ihre gottesdienstliche Kleidung und empfingen das Evangelienbuch. Ein Vokalensemble und die Orgel begleiteten die Feier musikalisch. Im Geiste Christi treten die Diakone nun ihren Dienst in den Pfarren an.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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