Kirche Steiermark
Hilfe für Kollegen
- Vikar Barnabe Nziranziza stellte in einem Vortrag sein Heimatland Ruanda in seinen vielen Facetten vor und sammelte Spenden für ein Auto für Priesterkollegen in seiner Heimat. V. l.: Peter Guggenberger, Vikar Barnabé Nziranziza, Renate Perner, Pfarrer Rudolf Rappel und Vikar Nirmal Jo Thomas.
- Foto: Oblak
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Vikar sammelt Spenden für ein Priesterauto in Ruanda.
Ruanda zählt zu den ärmsten Ländern der Erde. Den Priestern stehen dort vorwiegend Mopeds für ihre Einsätze zur Verfügung. Der Judenburger Vikar Barnabé Nziranziza will seinen Kollegen in der ruandischen Stadt Butare für ihren schweren Dienst ein gebrauchtes Auto kaufen. Er rechnet mit Kosten von etwa 10.000 Euro, ein für ruandische Verhältnisse unerschwinglicher Betrag. Für dieses Anliegen ist er in der Pfarre Judenburg-St. Nikolaus auf offene Herzen gestoßen. Es soll eine Reihe von Aktionen geben, damit dieser Betrag aufgebracht werden kann.
Gestartet wurde mit einem Vortrag von Vikar Barnabé über sein Heimatland unter dem Titel „Ruanda, Land der 1000 Hügeln und der Berggorillas“, organisiert von Renate Perner vom Katholischen Bildungswerk, wo um freiwillige Spenden gebeten wurde. Und sicher wird es noch die eine oder andere Veranstaltung geben, damit der Betrag bald beisammen ist.
In schönen Bildern und mit der Herzlichkeit, die er für seine Heimat empfindet, hat Vikar Barnabé den ZuhörerInnen im übervollen Pfarrsaal die unglaublich schöne Landschaft und die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt gezeigt. Es gibt Löwen, Tiger, Krokodile, Zebras, Giraffen und eben Berggorillas. Aber es gibt auch bittere Armut und harte Arbeit, weil vielerorts Maschinen und Traktoren fehlen. Stadtpfarrer Rudolf Rappel und Vikar Nirmal Jo Thomas waren, wie der Weißkirchener Bürgermeister Markus Tafeit und alle übrigen BesucherInnen, vom Vortrag ebenso begeistert wie betroffen – wurde allen doch vor Augen geführt, wie gut es uns in Österreich geht.
Gertrude Oblak
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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