Ruanda

Beiträge zum Thema Ruanda

Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
Hilfe für Kollegen

Vikar sammelt Spenden für ein Priesterauto in Ruanda. Ruanda zählt zu den ärmsten Ländern der Erde. Den Priestern stehen dort vorwiegend Mopeds für ihre Einsätze zur Verfügung. Der Judenburger Vikar Barnabé Nziranziza will seinen Kollegen in der ruandischen Stadt Butare für ihren schweren Dienst ein gebrauchtes Auto kaufen. Er rechnet mit Kosten von etwa 10.000 Euro, ein für ruandische Verhältnisse unerschwinglicher Betrag. Für dieses Anliegen ist er in der Pfarre Judenburg-St. Nikolaus auf...

  • 14.01.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Friede als Programm

125 Jahre Christentum in Ruanda. Aus Österreich war auch Bischof Hermann Glettler gekommen, um zu feiern. In großen Lettern prangt am Fußballstadion in Ruandas Hauptstadt Kigali das Wort „Amahoro“, Friede. Dort, in der größten Fußballarena des zentralafrikanischen Landes, wurde am 6. Dezember der 125. Jahrestag der „Ankunft des Evangeliums“ begangen. Nicht weniger als 45.000 Gläubige versammelten sich und würdigten in einem Gottesdienst die Bestrebungen von Staat und Kirche für nationale...

  • 10.12.25
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Demokratische Republik Kongo: Gewalt nimmt zu

„Die aktuelle Situation in und rund um Goma ist chaotisch“, so die Misereor-Expertin für die Demokratische Republik Kongo, Astrid Meyer. Bischof Willy Ngumbi Ngengele forderte die Konfliktparteien dazu auf, Menschenleben zu schützen und keine Infrastruktur zu zerstören. Schon seit Jahresbeginn seien über 400.000 Menschen aufgrund des Konfliktes zwischen M23-Milizen und der kongolesischen Armee nach Goma geflohen. Deren Situation sei nun dramatischer denn je, da die Milizen gerade dabei sind die...

  • 29.01.25
Kirche hier und anderswo
Im Rahmen einer Reise mit Bischof Wilhelm Krautwaschl, der im Sommer 2024 mit einer Delegation Hilfsprojekte in Ruanda und Burundi besuchte, hatte Alois Kölbl (r.) die Chance Ruandas ersten Kardinal Antoine Kambanda (l.) zu einem Interview zu treffen. Der Kardinal verlor beim Genozid 1994 fast seine gesamte Familie.  | Foto: privat
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Interview
Versöhnung beginnt mit Mitgefühl

Ruanda. Kardinal Antoine Kambanda erzählt von seinen Erfahrungen mit dem Genozid 1994 und was die Kirche zu Versöhnung beitragen kann. Erzbischof Antoine Kambanda ist 1958 in Ruanda geboren, aber mit seiner Familie, die im Bürgerkrieg nach Kenia geflüchtet war, dort aufgewachsen. Für das Studium kehrte er wieder in seine Heimat zurück. Den Völkermord in Ruanda, bei dem 1994 innerhalb weniger Monate fast eine Million Menschen grausam ermordet wurde, überlebte er, weil er in dieser Zeit zum...

  • 08.01.25
Kirche hier und anderswo
Bischof Papias Musengamana aus Ruanda (2. v. l.) mit missio-MitarbeiterInnen zu Gast bei Bischof Wilhelm Krautwaschl (3. v. r.). missio unterstützt in Ruanda besonders die Priesterausbildung. Mit den Bischöfen(v. l.): Niklas Müller (Diözesandirektor Steiermark), Jutta Becker (Internationale Projekte) und Simone Sommer (Priester-patenschaften). 
Näheres: missio.at | Foto: Gerd Neuhold - Sonntagsblatt für Steiermark
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Weltkirche
Noch viel zu tun

Ruanda. Katholische Kirche unterstützt bei Aufarbeitung der Genozid-Traumata. Vor 30 Jahren wurde Ruanda von einer Katastrophe unglaublichen Ausmaßes erschüttert. Innerhalb weniger Monate töteten Anhänger der Hutu-Mehrheit im ganzen Land große Teile der Tutsi-Minderheit und jene Hutus, die für die Tutsis oder gegen den Genozid auftraten. Der Völkermord kostete mehreren hunderttausend Menschen das Leben. „Jede Familie war in irgendeiner Form davon betroffen“, erzählt Bischof Papias Musengamana...

  • 23.10.24
Pfarrleben

Ein sturer Elefant mitten am Weg

Anger. Diavortrag über Projekte in Ruanda. Mit einer eindrucksvollen Bilderschau über Ruanda brachte Markus Ilzer den Gästen im Kinosaal Thaller in Anger das Land in der Mitte Afrikas näher. Pfarrer Johann Leitner, Sandra Winter und Verena Neuhold erzählten von ihrem gemeinsamen Unterwegssein durch Ruanda im März dieses Jahres. Sie berichteten von einer Kindergartengruppe mit 80 Kindern, die von nur zwei Frauen betreut werden. Oder von Kranken- und Geburtsstationen, die von Krankenschwestern...

  • 26.07.23

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