Einer, der sich ganz öffnet

Bei der Weihe zum Diakon legt Bruder Seraphim Fragner vor dem Bischof das Gehorsamsversprechen ab. Nachher wird das Sakrament der Weihe durch Handauflegung und Gebet gespendet.
  • Bei der Weihe zum Diakon legt Bruder Seraphim Fragner vor dem Bischof das Gehorsamsversprechen ab. Nachher wird das Sakrament der Weihe durch Handauflegung und Gebet gespendet.
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Br. Seraphim Fragner wurde in Seckau zum Diakon geweiht.

„Ora, labora et lege (Bete, arbeite und lies) – als Diakon“: Unter dieses Leitwort stellte Bischof Wilhelm Krautwaschl am 4. Adventsonntag, 20. Dezember, seine Predigt bei der Diakonweihe von Br. Seraphim Fragner, OSB., in der Basilika Seckau.

Der Diakon, so sagte der Bischof, soll ein Mann sein, „der sich ganz Gott öffnet“. Dies zeigt sich nicht nur durch die bleibende Wachsamkeit im täglichen Gebet, sondern muss auch Frucht bringen in der Arbeit als „Dienst am Leben der Welt und der Menschen in ihr“. Nach dem Vorbild des heiligen Benedikt soll dieser Dienst immer wieder genährt werden durch „die Anstrengung des Geistes“ im Lesen der Heiligen Schrift als Anleitung zu einem „aufmerksamen Umgang miteinander und mit unserer Welt“. Maria, die Jesus zur Welt gebracht hat, stellte der Bischof dem neuen Diakon als Vorbild für seinen Dienst vor Augen.
Der stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von Seckau, Lukas Grössing, dankte Br. Seraphim am Schluss der Feier herzlich für seinen Einsatz am Aufbau einer lebendigen Pfarre, vor allem unter den Jugendlichen und jungen Familien, und versprach ihm das begleitende Gebet der Pfarrbewohner auf seinem Weg als Diakon zur Priesterweihe im Sommer 2021.

Geboren wurde Br. Seraphim Fragner am 20. Juni 1961 in Graz. Ein einschneidendes Erlebnis für seinen Weg wurde ihm 1983 bei einem Gottesdienst der charismatischen Erneuerung geschenkt. Er brach nach vier Semestern das Architekturstudium ab und studierte Theologie. Vor seinem Eintritt in Seckau war er zwei Jahre Mitglied in der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Maria Langegg in Niederösterreich.
Br. Seraphim ist 1995 nach Abschluss des Theologiestudiums – zwei Jahre vor seinem Bruder, dem jetzigen Abt Johannes – in die Benediktinerabtei Seckau eingetreten und hat im Jahr 2000 die feierliche Profess abgelegt. Nach mehreren Jahren der pastoralen Mitarbeit für die Pfarrjugend dient er der Gemeinschaft der Mönche unter anderem nun schon seit längerer Zeit als Novizenmeister und Kantor.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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