Missio-Preis „EMIL“
Ausgezeichnet
- „HeldInnen der Nächstenliebe“ (v. l. n. r.) : Michael Cech, Sr. Annie Demerjian und Johann Rauscher erhielten u. a. den Missio-Preis für ihr karitatives Wirken.
- Foto: Kupferschmied
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Es gibt sie noch, die wahren Heldinnen und Helden. Doch anders als auf der Leinwand kommen sie ohne Waffen und Spezialeffekte aus und verfügen stattdessen über eine gehörige Portion Nächstenliebe. Vier von ihnen wurden am 16. November im Ariana Center in Wien-Donaustadt mit dem Missio-Preis „EMIL“ ausgezeichnet. Neben der Fulpmer Don-Bosco-Schwester Johanna Denifl erhielten die Ordensfrau Annie Demerjian, Michael Cech und Johann Rauscher den vom Künstlermönch P. Raphael Statt gestalteten Bronzeesel „EMIL“. Der Preis der Päpstlichen Missionswerke wird seit 2020 an vier Personen oder Personengruppen vergeben, die sich für die Weltmission einsetzen oder missionarisch engagieren.
So leitet Sr. Johanna Denifl in Westafrika ein Kinderschutzzentrum, das jungen Frauen auch Ausbildung ermöglicht. Die im Libanon geborene Ordensfrau Annie Demerjian steht im Nahen Osten Bedürftigen zur Seite und leistet in Aleppo, Damaskus und Beirut humanitäre Hilfe. Michael Cech erhielt den Preis als Chefredakteur des katholischen YOU! Magazins, das jährlich rund 5000 junge Menschen erreicht. Diesjähriger „Star of Mission“ ist der Oberösterreicher Johann Rauscher. Der pensionierte Religionslehrer setzt sich seit 1986 für Menschen im Südsudan ein und unterstützt durch Hilfe zur Selbsthilfe mit seinem Verein Pro Sudan.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.