Steiermark | SONNTAGSBLATT - Glaube & Spiritualität

Beiträge zur Rubrik Glaube & Spiritualität

Unterwegs zur Kirche sehen wir von weitem die Türme. Unterwegs mit Maria bleiben wir im Monat Mai, auch bei einer Maiandacht im kleinen Kreis. | Foto: Neuhold
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Maiandacht
Frauenfreundschaft - eine andere Maiandacht

Maiandachten wurden durch die Jahrhunderte an besonderen Orten, Wegkreuzen und Kapellen auf unseren Feldern und in den Städten von den Gläubigen gemeinsam gehalten – das dürfen wir jetzt wieder im kleineren Kreis - eine erweiterte Hauskirche sozusagen. Maria als Wegbegleiterin unseres Lebens steht dabei im Mittelpunkt. Die Freundschaft mit ihr können wir unterschiedlich aufbauen und pflegen: Mit ihr das Leben ihres Sohnes meditierend im Rosenkranzgebet (GL 4), mit alten und neuen Mariengebeten...

  • 08.05.20

Hirtenwort
In dieser Zeit das Gute säen

Die österreichischen Bischöfe wenden sich in einem Hirtenwort zur schrittweisen Öffnung des kirchlichen Lebens angesichts der Corona-Pandemie an die Gläubigen. Die Bischöfe ziehen eine Zwischenbilanz und geben einen Ausblick auf die Wiederzulassung von öffentlichen Gottesdiensten ab 15. Mai. Liebe Gläubige! „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ – dieses Gebot unseres Herrn Jesus Christus gehört zum Kern des Evangeliums. Daher liegen uns das von Gott geschenkte Leben, die Gesundheit und das...

  • 06.05.20

Papst-Franziskus-Pilgerweg
Siebenfach inspiriert

Der Papst-Franziskus-Pilgerweg lädt ein, sich von diesem Papst inspirieren und motivieren zu lassen. Ein Stück Weizer Pfingstvision. Im Rahmen der Weizer Pfingstvision, die in Corona-Zeiten ihre Programmpunkte live überträgt (www.pfingstvision.at und www.facebook.com/pfingstvision), wurde der Papst-Franziskus-Pilgerweg eingerichtet. Seine Eröffnung am 3. Mai um 10.30 Uhr ist auch als Livestream mitzuverfolgen. Die Website unter www.pfweg.eu kann als Online-Guide für den Weg verwendet werden....

  • 29.04.20

Interview mit Bischof Wilhelm Krautwaschl
Weltgebetstag um geistliche Berufe: „Habt keine Angst!“

Herr Bischof Krautwaschl, wie kann es gelingen, für die Berufung zum Menschsein, zum Christsein und zum geistlichen Dienst stärker zu sensibilisieren? Das Coronavirus hat gezeigt, wie verletzlich wir als Gesellschaft sind. Wie schwer es fällt, Isolation zu leben. Wir sehen deutlich, wie Menschen sich gegenseitig helfen, wie wir zueinanderstehen. Da äußern sich zutiefst christliche und menschliche Tugenden. Und wir erleben auch ein aufflammendes Interesse am Kontakt mit unseren zum Dienst...

  • 28.04.20

Berufung
Wer ist „Schwester Computer“?

Sr. Angela Schlager von den Ursulinen ist vielseitige Lehrerin. Wie kam es, dass Sie Ordensfrau sind? Ich bin mit Ordensfrauen in der Nachbarschaft aufgewachsen. Am Hühnerberg, wo heute das Haus der Stille ist, gab es damals ein Redemptoristinnen-Kloster. Die Schwestern waren für uns Nachbarinnen wie andere auch. Ordensfrauen waren nie „Aliens“ für mich. Nach der Volksschule bin ich bei den Ursulinen in die Schule gegangen, habe die Gemeinschaft und die Schwestern dort kennen gelernt und bin...

  • 28.04.20
Fr. Dominikus Trummer gehört seit 52 Jahren dem Orden der Barmherzigen Brüder an, der sich besonders dem Dienst an den Kranken verschrieben hat. | Foto: Jungwirth
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Berufung
Eine Aufgabe, die mich erfüllt

Eine Christusbegegnung ist für Fr. Dominikus Trummer der Kontakt mit Menschen mit Behinderungen. Das ist unsere spezielle Aufgabe“, sagt Frater Dominikus über seine Gemeinschaft, die Barmherzigen Brüder. Gemeint ist der Dienst an den Kranken und Hilfsbedürftigen, dem sich der traditonsreiche Bettelorden verschrieben hat. Wer den Barmherzigen Brüdern beitritt, legt ein eigenes Gelübde der „Hospitalität“ ab, mit dem er sich zur Gastfreundschaft und zur umfassenden menschlichen, fachlich...

  • 28.04.20

Meine Lieblings-BIBELSTELLE
2 Tim 1,7 | Heinz Schubert

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit (2 Tim 1,7). Ich fühle mich beschenkt mit einer positiven Lebenseinstellung: Es wird schon alles gut werden. Dafür bin ich sehr dankbar, und das hat mir in schwierigen Lebenslagen schon sehr geholfen: etwa während einer längeren Zeit der Arbeitslosigkeit oder bei meiner Krebserkrankung. Dieses Grundvertrauen, eigentlich Gottvertrauen, besitzt auch der Schreiber des 2. Briefs an Timotheus. Ob es...

  • 23.04.20

Glaube, Gebet
Einst war es die Pest

Pestsäulen, einst vielerorts aus Dankbarkeit nach überwundener Bedrohung aufgestellt, können auch in der heutigen Corona- Epidemie zum Gebet und zum Vertrauen auf Gottes Gegenwart in der Leidenszeit aufrufen. Immer wieder wütete die Pest in Schüben in Europa. In Leoben zum Beispiel 1347, 1352 und zuletzt 1716. Die Menschen damals standen wohl noch viel hoffnungsloser als wir heute der Seuche gegenüber. Raffte sie doch 50 bis 60 Prozent der Betroffenen hin, wenn diese nicht behandelt wurden. Mit...

  • 22.04.20
Jesus als barmherzigen Heiland auf Seite der Kranken zeigte das große Fastentuch von Sepp Jahn und Edith Hirsch im Dominikanerinnenkloster Kirchberg am Wechsel.
 | Foto: Rupprecht
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Corona
Koste es, was es wolle

Rettung um jeden Preis ist zutiefst christlich, betont der Theologe Józef Niewiadomski. Ein Konzept der „Herdenimmunität“ erinnere dagegen an alte Opferkulte. Barmherzigkeit Barmherzigkeit findet man „überall dort, wo Menschen sich von Not berühren lassen, Hilfe leisten oder gar ihr eigenes Leben riskieren, um andere zu retten – mit oder auch ohne Berufung auf Gott.“ Als „Zeichen der Barmherzigkeit Gottes“ können laut dem Innsbrucker Theologen Józef Niewiadomski auch politische Strategien...

  • 22.04.20

Weptipp
Spirit for you

50 Tage, 50 Impulse, 50 Videos „Spirit for you – geistvoll Pfingsten erwarten.“ Unter diesem Motto startete das Team der Missionarischen Pastoral der Diözese Innsbruck ab Ostermontag eine 50-tägige „Impulsreise“ bis Pfingsten. Bekannte und neue Gesichter aus der Diözese skizzieren in den kommenden Wochen einen gemeinsamen geistvollen Weg „pfingstwärts“. Die Gedanken werden täglich in den sozialen Medien über Facebook, Instagram und WhatsApp veröffentlicht und bieten einen bunten Strauß von...

  • 17.04.20

Hauskirche
Weihrauch

Weihrauch duftet, steigt auf (so wie unsere Gebete), und Weihrauch desinfiziert. Auch dem Feiern zu Hause, das in diesen Wochen einen besonderen Stellenwert hat, kann der Weihrauch guttun und zur Atmosphäre des Betens und Feierns beitragen. Diese Jugendlichen entfachen jedenfalls mit Freude die Weihrauchkohle. Das „Sonntagsblatt“ hilft während der gottesdienstlichen Beschränkungen weiterhin mit Impulsen für die sonntäglichen Feiern daheim, heute zum "Weißen Sonntag"

  • 17.04.20
Orientierung im Dunkeln durch das Licht der Osterkerze, die Bischof Wilhelm Krautwaschl auch in der Schlosskapelle Seggau entzündete. | Foto: Neuhold
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Bischof Wilhelm Krautwaschl
Die Kraft der kleinen Flamme

Bischof Wilhelm Krautwaschl. Die Kirchen tragen sehr viel zum Gelingen der Corona-Schutzmaßnahmen bei. Auf eine schrittweise Normalisierung für die Feier von Gottesdiensten ist zu hoffen. Die Symbolik der Flamme der Osterkerze, die in einen dunklen Dom hinein leuchtet, griff Bischof Wilhelm Krautwaschl in seiner Predigt in der Osternacht auf, die wie auch sonst überall nur in kleinstem Rahmen gefeiert werden konnte. Die Menschheit stehe angesichts der Pandemie derzeit „im Dunkeln“ und lechze...

  • 16.04.20

Glaube
Wo aber Gefahr ist …

… wächst das Rettende auch. Ein Wort des im März vor 250 Jahren geborenen Dichters Friedrich Hölderlin interpretiert Bischof Egon Kapellari. Die Patmos-Hymne, eines der bekanntesten Gedichte Friedrich Hölderlins, beginnt mit den Worten „Nah ist und schwer zu fassen der Gott“ und fügt dann die Tröstung hinzu: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“ Dass Gott nahe ist, war im Jahr 1802, als dieses Gedicht entstand, für viele Menschen nicht mehr selbstverständlich. Hölderlin empfand seine...

  • 15.04.20
Erfahrungen mit Schuld und Leiden, gerechter und ungerechter Verurteilung, Zeugnisse Betroffener und Helfender prägten den aus dem Gefängnis in Padua textlich gestalteten Kreuzweg mit Papst Franziskus auf dem fast leeren, aber stimmungsvollen Petersplatz in Rom. | Foto: Fotos: KNA
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Vatikan, Kreuzweg
„Jesus, denk an mich!

Den Kreuzweg mit Papst Franziskus gestalteten heuer Häftlinge, ihre Begleitpersonen und von Straftaten Betroffene. Berührende Erfahrungen und Texte. Aus dem Gefängnis von Padua kamen heuer die Betrachtungen zu den vierzehn Kreuzwegstationen am Karfreitag. Statt im Kolosseum fand der Kreuzweg unter dem Vorsitz von Papst Franziskus heuer auf dem Petersplatz statt. Hier Beispiele von den berührenden Zeugnissen dieses Abends. Petersplatz statt Kolosseum Je fünf Personen aus der...

  • 15.04.20

Emmaus
Wenn das Herz brennt

Emmaus in Zeiten wie diesen. Drei Schauplätze und ein Mut-Bild. Schauplatz 1: Aufbruch. Eine Straße. Wenig Verkehr. Kein Wunder. Ausgangssperre. Wie aus gewöhnlich gut informierten Kreisen bekannt wurde, waren trotz Ausgangsbeschränkung zwei nicht näher bekannte Personen unterwegs. In gebotenem Abstand, eher schweigsam, wenig gesprächig, unruhigen Blickes in die Zukunft gerichtet, sich immer wieder erinnernd, was geschehen war, was scheinbar oder doch nicht ohne Vorwarnung geschah, über sie...

  • 10.04.20

Glaube
Stillstand: heilige Zeit

Gedanken für eine Phase, in der vieles anders ist als sonst. Was kann sich bewegen, wenn doch Stillstand ausgerufen ist? Was kann wachsen, sich vermehren, wenn nun Beschränkung angesagt ist? Wo findet Begegnung statt in Zeiten der Abgeschiedenheit und wo Berührungspunkte, wenn die Vernunft Abstand fordert? Eine Zeit des Leides, der Bedrängnis und Angst kann zu einer HEILIGEN ZEIT, zur Zeit der Gnade werden: wo das Vertrauen in Gott, die Hoffnung auf seine Hilfe, die Dankbarkeit für seine Liebe...

  • 08.04.20
Tanzendes Kreuz als Zeichen der Auferstehung, Innenseite eines Flügelbildes von Wolfgang Kapfhammer im Gedenken an Rektor Josef Fink, der „seinen Himmel“ beschrieben hatte mit: „Ich werde tanzen!“ | Foto: Foto: Kapfhammer
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Hirtenwort - Ostersonntag
Die Kraft der Hoffnung

In seinem Hirtenwort zum Ostersonntag 2020 ermuntert Bischof Wilhelm Krautwaschl gerade angesichts der Coronakrise zum Zeugnis für den Glauben. Liebe Schwestern und Brüder! Jesus lebt. Diese Erkenntnis hat nicht nur jene ergriffen, die das Grab in Jerusalem vor beinahe 2000 Jahren besuchen wollten. Sie hat Jahrhunderte überdauert und über viele begeisterte Frauen und Männer uns erreicht. Damit ist uns Hoffnung geschenkt, Hoffnung, dass nie und nimmer in diesem Leben das letzte Wort über uns...

  • 08.04.20
Foto: Erwin Lackner: Kreuzweg-Serie, 2020, Artmarker-Stift auf Papier. Ausstellung im Kultum - Kulturzentrum bei den Minoriten, Graz. - www.kultum.at/galerie
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Andacht - von Herbert Messner
Kreuzweg Corona

1. Station: Jesus wird zum Tod verurteilt Hände waschen ist angesagt. Es kann uns vor Ansteckung schützen. Nicht aber das Händewaschen des Pilatus. Sein „Ich wasche meine Hände in Unschuld“ bedeutet: Es geht mich nichts an. Aber das Leiden, gerade unter dem Coronavirus, geht uns alle an. Wir beten für alle vom Coronavirus Betroffenen, für alle Erkrankten und ihre Angehörigen.2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf sich In diesen Zeiten hat jeder, hat jede ein besonderes Kreuz zu tragen....

  • 01.04.20

www.graz-suedost.at
Gemeinsam Hauskirche feiern

Seelsorgeraum Südost feiert in Videokonferenz. „Der Unterschied zu Fernseh- oder Internet-Gottesdiensten ist, dass viele aktiv miteinander feiern“, erklärt Pfarrer Stefan Ulz, Leiter des Seelsorgeraums Graz Süd-Ost. Am 5. Fastensonntag um 10 Uhr saßen viele Mitglieder aus den Pfarren des Seelsorgeraums vor ihren Laptops und Smartphones, um mit ihrem Pfarrer gemeinsam zu feiern. „Die Kantorin hat gesungen, verschiedene Personen haben die Lesungen und Fürbitten vorgetragen“, erzählt Ulz. Es ist...

  • 01.04.20

Karwoche
BESINNUNG - Dialog mit dem Gekreuzigten

Dialog mit dem Gekreuzigten Steig herab vom Kreuz, das kann nicht dein Ernst sein! Ein Gott am Kreuz! Ohnmächtig sind wir selber. Musst du uns die Ohnmacht auch noch zeigen? Steig herab vom Kreuz! Hörst du täglich die Millionen Schreie der Menschen, das Wimmern der Kinder, die noch nichts wissen, die nur leiden? Hörst du das alles, siehst du das alles, fühlst du das alles? Du senkst den Kopf, du hängst da. Wie sollst du die Arme um uns legen können? Deine Hände sind angenagelt! Wie sollst du zu...

  • 01.04.20

Patron des Internet?

Ein italienischer Teenager steht kurz vor der Seligsprechung. Sein Schicksal bewegt ganz Italien. Es ist in diesen Tagen nicht einfach in Italien, mit einem anderen Thema als dem Coronavirus für Schlagzeilen zu sorgen. Ein toter Teenager hat es dennoch geschafft: Vor kurzem erkannte Papst Franziskus ein durch den italienischen Burschen Carlo Acutis bewirktes Wunder an. Damit kann er demnächst seliggesprochen werden. Die Anteilnahme im ganzen Land ist riesengroß. Denn die Geschichte von Acutis,...

  • 01.04.20
Mit Rosenkranz, Kerze und Laptop wird heuer so manche österliche Feier in den Wohnungen stattfinden; auch Gottesdienste mit unserem Bischof gehören dazu (Bild links). Für persönliches Gebet sind auch die Pfarrkirchen offen (im Bild rechts die Kirche von Kalsdorf). | Foto: Neuhold
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Wie wir heuer Ostern feiern

Anders als gewohnt feiern wir heuer die Heilige Woche (Karwoche) und das Osterfest. Auch für Erstkommunionen und Firmungen wird es Umstellungen geben. Erstkommunion und Firmung Informieren Sie sich in der Pfarre bezüglich Erstkommunion oder Firmung. Auch diese Feiertermine werden wahrscheinlich verschoben werden müssen, möglicherweise in den Herbst. Die Karwoche oder Heilige Woche, die mit dem Palmsonntag beginnt, geht über in die österlichen Tage Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag. Für...

  • 01.04.20

Kreuz - Symbol
Ein Zeichen für uns alle

Das Kreuz ist nicht nur für Christen ein Symbol. Beim Begräbnis von Kardinal König am 27. März 2004 waren auch viele Agnostiker, Atheisten und Angehörige anderer Religionsgemeinschaften anwesend. König sagte mit dem Blick auf das Kreuz Folgendes: „Der Querbalken verweist auf unser Eingebundensein in die Gemeinschaft und auf unsere Mitverantwortung. Der Längsbalken erinnert an die drei existenziellen Fragen jedes Menschen: Woher komme ich, wohin gehe ich, worin be-steht der Sinn meines Lebens?“...

  • 26.03.20

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