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Beiträge zum Thema Serie

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Nicht menschliche Allmachtsphantasien, sondern das demütige Vertrauen in die Macht Gottes soll das Handeln der Kirche prägen. Dann können auch die Armen, Schwachen und Ohnmächtigen wachsen, ist Günther Zgubic überzeugt.
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Plädoyer für die Zukunft: Inerview mit Günther Zgubic
Es geht um Gottes Macht

Günther Zgubic, geboren in Pöls, wurde 1975 zum Priester geweiht. Er war viele Jahre in Brasilien tätig, als Pfarrer einer Basisgemeinde, dann als Gefängnisseelsorger in São Paulo, schließlich als Koordinator der Gefängnisseelsorge Brasiliens. Nach seiner Rückkehr in die Steiermark war er Caritas-Seelsorger. Seit 2019 lebt er im Kapuzinerkloster Irdning. Viele beklagen heute, dass die Kirche schwächer wird, dass sie an gesellschaftlichem Einfluss verliert. Trifft das zu? Das Evangelium...

  • 23.09.20
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Es ist nicht selbstverständlich, dass das Verhältnis von Kirche und Politik auch heute noch fruchtbar ist. Für wen ist Kirche Anwältin, für wen übernimmt sie, wo der Kitt der Gesellschaft nicht mehr sicher ist, in Zukunft die Verantwortung?
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Plädoyer für die Zukunft | Frage 8
Wie viel Macht hat eine schwache Kirche?

Von wegen "schwach" ...Kennen Sie den alten jüdischen Witz, wo der eine zum anderen, der ständig mit seiner mangelnden Bedeutung kokettiert, eines Tages sagt: „Mach dich nicht so klein, so groß bist du auch wieder nicht.“ Angesichts der letzten der acht Fragen zum Diözesanjubiläum 2018, „Wie viel Macht hat eine schwache Kirche?“, kann einem schon auch dieser Witz einfallen. Wie bei vielen solcher Fragen gilt es als erstes aufzupassen, nicht der Fragestellung selbst in die Falle zu gehen,...

  • 18.09.20
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Angst ernstnehmen und genau hinschauen. Das versucht Daniela Bauer in der Telefonseelsorge. In der Begleitung geht es auch darum, noch vorhandene Ressourcen zu entdecken und die Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen.
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Plädoyer für die Zukunft | Frage 7 | Interview
Muss ich heute Angst haben?

Aus der Enge befreien Flüchtlingskrise, Klimawandel, Corona-Pandemie – unsere Zivilisation scheint von einer Krise in die nächste zu stolpern. Der Begriff „Krise“ löst immer auch Ängste aus. Wo sehen Sie im Moment die größten Angstfaktoren in unserer Gesellschaft? Daniela Bauer: Wir sollten Angst als Grundgefühl besonders ernstnehmen und genau hinschauen. Wenn wir die Frage jedoch anders stellen, könnten wir diesem Gefühl der Enge – „Angst“ kommt ja von „Enge“ – etwas von der Bedrohung...

  • 18.09.20
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Weitblick: Das Ruster Hügelland bietet Gelegenheit zum Kraft tanken.
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Mein Kraftort_1: Burgenland
Meine Kraftquelle vor der Haustür

Das Ruster Hügelland fasziniert Tamara Strommer seit ihrer Kindheit. Nach einer Krebsdiagnose erlebt sie den traumhaften Landstrich noch bewusster. Aufgezeichnet von Gerald Gossmann Das Ruster Hügelland ist meine Kraftquelle – diese Weite, dieser Blick über Wiesen, Äcker, Dörfer, den Neusiedler See. Ich bin hier aufgewachsen. In Oslip, einem kleinen Dorf (1.260 Einwohner), in dem sich vor 500 Jahren die heutigen Burgenlandkroaten ansiedelten. Die Dorfgemeinschaft trägt mich bis heute....

  • 30.06.20
Kirche hier und anderswo
 Nach wie vor sorgt P. Franz Lackner sich von Sabu aus um seine Armen, vor allem Schüler und Studenten. – Gruppen und Einzelpersonen in der Steiermark und darüber hinaus helfen ihm. Auskünfte gibt unter anderem die Grazer Schulschwester und Künstlerin Sr. Ruth Lackner, eine seiner Schwestern: Tel. 0664/53 45 097.
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Steirische Missionare, Serie_3
Himmel, vergiss die Jugend nicht

Vermutlich nicht mehr am Leben „wäre ich ohne die treuen Heimatmissionare“, bekennt P. Franz Lackner, SVD., Indonesien. Eine „Botschaft“ aus der Ferne für die Katholiken in der Steiermark habe er nicht. Darüber etwas zu verlauten, ob Mission eher Verkündigung oder Sozialarbeit sein soll, stehe ihm nicht zu, antwortet der Oststeirer P. Franz Lackner (namensgleich mit dem Salzburger Erzbischof) auf Sonntagsblatt-Fragen (nicht). Er habe seit der Ausreise nach Indonesien 1967 „die liebe Heimat...

  • 24.04.19
Kirche hier und anderswo
Bild der Zukunft. Die Träume der Kinder und Jugendlichen ernst nehmen.
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Steirische Missionare, Serie_4
Ich fühle mich als Missionar

Politik der Geschwisterlichkeit nach Afrika zu bringen, ist das Ziel für den Fokolar Ernst Ulz. Ich bin als letztes von acht Kindern in Markt Hartmannsdorf aufgewachsen“ und von dort ziemlich weit gekommen. Heute lebt Ernst Ulz in Kenia und betreut Projekte für Jugendliche im östlichen Afrika. Er wurde als Jugendlicher von der Spiritualität der Fokolar-Bewegung ergriffen, „von einem Jugendlichen berührt, der mich sehr ernst genommen hat, und das hat mein Leben völlig verändert“. Vor 13...

  • 24.04.19
Bewusst leben & Alltag
Jesus sagt uns: „Ich mache alles neu“ (Offb 21,5). Das ewige Leben wird ein miteinander erlebtes Staunen sein, wo jedes Geschöpf in leuchtender Verklärung seinen Platz einnehmen und etwas haben wird, um es den endgültig befreiten Armen zu bringen.

Sehen|Urteilen|Handeln. Fastenserie 2019 / Teil 7
Gelobt seist du

Jesus sagt uns: „Ich mache alles neu“ (Offb 21,5). Das ewige Leben wird ein miteinander erlebtes Staunen sein, wo jedes Geschöpf in leuchtender Verklärung seinen Platz einnehmen und etwas haben wird, um es den endgültig befreiten Armen zu bringen. Wir preisen dich, Vater, mit allen Geschöpfen, die aus deiner machtvollen Hand hervorgegangen sind. Dein sind sie und erfüllt von deiner Gegenwart und Zärtlichkeit. Gelobt seist du. Sohn Gottes, Jesus, durch dich wurde alles...

  • 24.04.19
Bewusst leben & Alltag
Bodenverbrauch: Heimische Wiesen und Äcker müssen zunehmend Straßen und Gebäuden weichen. Die möglichen negativen Folgen sind weitreichend, konstruktive Lösungsansätze gefragt.
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Sehen|Urteilen|Handeln. Fastenserie 2019 / Teil 6
Die Haut der Erde

Bodenverbrauch: Heimische Wiesen und Äcker müssen zunehmend Straßen und Gebäuden weichen. Die möglichen negativen Folgen sind weitreichend, konstruktive Lösungsansätze gefragt. SEHEN Der Humusgeruch ist der Geruch Gottes, der Geruch der Wiederauferstehung, der Geruch der Unsterblichkeit. Friedensreich Hundertwasser URTEILEN Diese Situationen rufen das Stöhnen der Schwester Erde hervor, die sich dem Stöhnen der Verlassenen der Welt anschließt, mit einer Klage, die von uns einen...

  • 10.04.19
Bewusst leben & Alltag
Das Grazer Becken zählt aufgrund seiner schlechten Durchlüftung in den Wintermonaten zu den am höchsten mit Feinstaub und Stickstoffdioxid belasteten Bereichen Österreichs.
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Sehen|Urteilen|Handeln. Fastenserie 2019 / Teil 5
Dicke Luft ...

Das Grazer Becken zählt aufgrund seiner schlechten Durchlüftung in den Wintermonaten zu den am höchsten mit Feinstaub und Stickstoffdioxid belasteten Bereichen Österreichs. SEHEN Im Atemholen sind zweierlei Gnaden: Die Luft einziehen, sich ihrer entladen; jenes bedrängt, dieses erfrischt; so wunderbar ist das Leben gemischt. J. W. von Goethe URTEILEN Viele von denen, die mehr Ressourcen und ökonomische oder politische Macht besitzen, scheinen sich vor allem darauf zu konzentrieren,...

  • 03.04.19
Kirche hier und anderswo
Sr. Emilie Schmidt (83), Grazer Schulschwester, geboren in Hartmannsdorf, wirkt seit 1962 in einer Gemeinschaft der Franziskanerinnen in Südafrika. Ihre schwere und doch schöne Kindheit ist der Schlüssel für ihr missionarisches Zeugnis, das zunächst unspektakulär erscheint. Ihre Fröhlichkeit und ein tiefer Glaube, der sich getragen weiß, wirkt ansteckend nicht nur auf Kinder, um die sie sich am St. Peter’s College zeitlebens gekümmert hat.
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Steirische Missionare, Serie_2
... Eine Mission, die trägt

Die Erfahrung, getragen zu sein, war für Sr. Emilie Schmidt ein gutes Fundament für die spätere Arbeit als Missionsschwester. Ich bin als erstes von sieben Kindern geboren, und ich bin als ,Krüppel‘ geboren.“ So erzählt Sr. Emilie und findet keine besseren Worte dafür. 1936 war es durchaus üblich, Kinder, die mit verkrümmten Fußknöcheln geboren wurden, so zu bezeichnen. Maria, so war der Taufname von Sr. Emilie, konnte sich fortan nur mehr auf dem Boden kriechend fortbewegen. Trotz der...

  • 02.04.19
Kirche hier und anderswo
Zur Vorbereitung des außerordentlichen Monats der Weltmission im Oktober 2019 kam es im Rahmen einer Welthaus-Pastoralreise auch zu einer Begegnung von Missio-Diözesandirektor P. Josef Altenburger und Ernst Zerche, Referent für Weltkirche und Mission, mit Sr. Agnes Grasböck aus Oberösterreich. Die „Wernberger Schwester“ (vom Kostbaren Blut) begleitet in einem Township außerhalb von Mariannhill nahe Durban in Südafrika eine alleinerziehende Mutter, die neben drei eigenen sich auch um weitere 15 Kinder kümmert, deren Eltern verschollen sind.
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Steirische Missionare, Serie_1
... was ist los mit der Mission?

Man könnte den Eindruck gewinnen, dass heutzutage nicht mehr viel los ist mit der „Weltmission der Kirche“. Manche fragen sich allen Ernstes, ob das, was man früher so landläufig unter Mission verstanden hat, sich nicht seinem Ende zuneigt. Vor einigen Jahrzehnten waren es ja noch viele, die auch aus der Steiermark als Missionsschwestern, Priestermissionare oder Missionsbrüder nach Afrika, Asien, Ozeanien oder Lateinamerika „in die Mission gegangen sind“. Von ihren Heimatgemeinden, von...

  • 01.04.19
Bewusst leben & Alltag
Die Belastbarkeit der Erde
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Sehen|Urteilen|Handeln. Fastenserie 2019 / Teil 1
Die Belastbarkeit der Erde

Was hält unser Planet aus? Forscher haben Grenzen definiert, ab wann Veränderungen die Stabilität des Erdsystems gefährden. In der Grafik „Die Belastbarkeit der Erde“ sind diese Grenzen beschrieben. SEHEN Als Katholische Kirche Steiermark bekennen wir uns zu unserer Verantwortung für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Aus den Leitlinien zur Nachhaltigkeit der Katholischen Kirche Steiermark URTEILEN Die dringende Herausforderung, unser gemeinsames Haus zu schützen,...

  • 01.04.19
Bewusst leben & Alltag
Sterbende Natur
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Sehen|Urteilen|Handeln. Fastenserie 2019 / Teil 2
Sterbende Natur

Arten sterben aus, das ist normal. Neu ist die Geschwindigkeit, mit der sie von der Erde verschwinden. SEHEN Biologische Vielfalt: Sie ist der Kern nicht nur unseres Überlebens, sondern auch unserer Kulturen, Identitäten und unserer Lebensfreude. Robert Watson, Vorsitzender des Weltbiodiversitätsrates URTEILEN Die Ressourcen der Erde werden auch geplündert durch ein Verständnis der Wirtschaft und der kommerziellen und produktiven Tätigkeit, das ausschließlich das unmittelbare...

  • 01.04.19
Bewusst leben & Alltag
Wasser: bedrohte Ressource
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Sehen|Urteilen|Handeln. Fastenserie 2019 / Teil 4
Bedrohte Ressource

Manche Regionen der Welt leiden unter Dürre, anderswo werden die Menschen von starken Regenfällen oder Überschwemmungen heimgesucht. SEHEN Die Generalversammlung erkennt das Recht auf einwandfreies und sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung als ein Menschenrecht an. Generalversammlung der UN –Resolution 64/292 vom 28. Juli 2010 URTEILEN Ein besonders ernstes Problem, das täglich viele Todesopfer fordert, ist die Qualität des Wassers, das den Armen zur Verfügung steht. Unter den...

  • 01.04.19
Bewusst leben & Alltag
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Sehen|Urteilen|Handeln. Fastenserie 2019 / Teil 3
Aus der Balance

Mehr als die Hälfte ihrer Eismasse haben die Alpengletscher seit Beginn der Industrialisierung verloren. Sobald die Gletscher abgeschmolzen sind, beginnt die Zeit der Wasserknappheit. SEHEN Nicht nur Fichten, sondern auch Eschen, Kiefern, Ahorn und Eichen haben Schwierigkeiten mit der Kombination aus steigenden Temperaturen und Wassermangel. Christian Berner, vom Erzbischöflichen Forstamt Wien URTEILEN Das Klima ist ein gemeinschaftliches Gut von allen und für alle. Es ist auf...

  • 01.04.19
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