Flüchtlingspolitik

Beiträge zum Thema Flüchtlingspolitik

Kirche hier und anderswo
Der diözesane Integrationsbeauftragte Erich Hohl bei einer Aktion vom „Netzwerk für Moria“ auf dem Grazer Karmeliterplatz.

Weltflüchtlingstag
Unverhandelbar

Christenpflicht ist Hilfe für Menschen auf der Flucht, erklärt der diözesane Integrationsbeauftragte Erich Hohl. Die weltweite Flüchtlingssituation wird leider immer dramatischer. Im Vorjahr lag der Rekordwert bei 80 Millionen, heuer sind 82 Millionen Menschen auf der Flucht vor Verfolgung und Kriegen. Rund die Hälfte von ihnen sind Binnenvertriebene, Menschen, die innerhalb ihres Landes auf der Flucht sind. Die allermeisten Vertriebenen finden Schutz in vergleichsweise armen Ländern, zumeist...

  • 28.06.21
Kirche hier und anderswo

Flüchtlingsnotaufnahme
Hoffen auf Pfingstwunder

Kirche hält an Forderung fest. Vertreter der katholischen Kirche halten an ihrer Forderung nach einer Flüchtlingsnotaufnahme aus Elendsquartieren an den Rändern der EU fest, obwohl bisher keine Kursänderung der Asylpolitik stattgefunden hat. „Erhoffte Weihnachts- oder Osterwunder für eine Flüchtlingsnotaufnahme in Österreich sind bisher leider nicht eingetroffen“, bedauerte Erich Hohl, Integrationsbeauftragter der Diözese Graz-Seckau. „Vielleicht gelingt heuer ein Pfingstwunder.“ Hohl reagierte...

  • 14.04.21
Kirche hier und anderswo

Caritas
Wieder Abschiebung: Humanitäres Bleiberecht überarbeiten

Nach der Abschiebung einer Familie aus Georgien mit zwei kleinen Töchtern aus Graz am 11. März hat Caritasdirektor Herbert Beiglböck einmal mehr dringend eine Überarbeitung des Instruments des Humanitären Bleiberechts gefordert. Die Art und Weise der Abschiebung dieser von der Caritas betreuten Familie sei „unmenschlich und unseres Landes unwürdig“. Die Eltern lebten seit sechs Jahren in Österreich, der Asylantrag wurde abgelehnt. Der Vater braucht kontinuierliche medizinische Betreuung. „In...

  • 20.03.21
Kirche hier und anderswo
Familienzelte im Lager auf Lesbos. – Unterschiedliche Einrichtungen, Initiativen und Gruppen haben sich vernetzt, um Hilfe zu leisten und um zu zeigen, dass die Politik nicht alleingelassen wird.

Nothilfe für Flüchtlinge

Überregionale Vernetzung, um Nothilfe auf Lesbos zu leisten. Klären, ob und wie man Menschen konkret in akuter Not helfen kann, war das Ziel eines digitalen Treffens, zu dem die Katholische Aktion Steiermark eingeladen hat: 18 Personen aus unterschiedlichen Initiativen, Einrichtungen und Gruppen, die sich engagieren, um dem Flüchtlingselend auf Lesbos entgegenzutreten, haben sich virtuell vernetzt. Bischof Hermann Glettler und die Grazer Menschenrechtsaktivistin Doro Blancke – sie war direkt...

  • 27.01.21
Gesellschaft & Soziales

Diskussion - Paul Zulehner
Ein Lockdown der Menschlichkeit?

Das Leiden der Kinder in griechischen Flüchtlingslagern verlangt aus christlicher Sicht klare Positionierungen und keine lebensferne „Wohnzimmer-Ethik“ gut bestallter Beamter an der Uni Wien: Mit scharfen Worten hat sich der Wiener Theologe und Werteforscher Paul Zulehner gegen Äußerungen der Sozialethikerin Ingeborg Gabriel und des Moraltheologen und Medizinethikers Matthias Beck bei einer Online-Diskussion über das Buch „Christlich-soziale Signaturen“ gewandt. Zur auch kirchlicherseits viel...

  • 05.01.21
Kirche hier und anderswo
Das Flüchtlingslager Kara Tepe auf Lesbos in Griechenland – im Bild die Familienzelte – hat der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler Anfang Dezember besucht. Er wollte damit bewusst hinschauen „auf eine der größten humanitären Katastrophenschauplätze Europas“.
2 Bilder

Lokalaugenschein im Flüchtlingslager
Nicht mehr wegschauen

Auf Lokalaugenschein im Flüchtlingslager Kara Tepe auf Lesbos in Griechenland war Bischof Hermann Glettler. Seine Eindrücke münden in einem Aufruf. Der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler hat Anfang Dezember die griechische Insel Lesbos besucht und sich vor Ort ein Bild vom Elend der rund 9000 Flüchtlinge gemacht. Angesichts der erschütternden Situation appellierte der Bischof einmal mehr an die österreichische Bundesregierung, Flüchtlinge aus Lesbos aufzunehmen. Sein Besuch vor Ort sei kein...

  • 16.12.20
Kirche hier und anderswo
Weil die Pandemie Österreich nicht so schwer traf wie andere Länder: Für jeweils 100 Genesene einen Gefährdeten aus einem griechischen Lager aufzunehmen, wäre ein schönes Zeichen.

Corona-Krise
Humanitäre Geste setzen

Flüchtlinge aufnehmen als Zeichen der Dankbarkeit für das Durchstehen der Corona-Krise. Mehrere Vertreter der Diözese Graz-Seckau haben sich dafür ausgesprochen, als „Zeichen der Dankbarkeit“ für die in Österreich bisher vergleichsweise glimpflich verlaufene Corona-Pandemie Flüchtlinge aufzunehmen. Der konkrete Vorschlag in einer gemeinsamen Aussendung von Caritasdirektor Herbert Beiglböck, der Präsidentin der Katholischen Aktion Steiermark, Andrea Ederer, und Erich Hohl, dem Leiter des...

  • 06.05.20
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