Flüchtlingsnotaufnahme
Hoffen auf Pfingstwunder

Kirche hält an Forderung fest.

Vertreter der katholischen Kirche halten an ihrer Forderung nach einer Flüchtlingsnotaufnahme aus Elendsquartieren an den Rändern der EU fest, obwohl bisher keine Kursänderung der Asylpolitik stattgefunden hat. „Erhoffte Weihnachts- oder Osterwunder für eine Flüchtlingsnotaufnahme in Österreich sind bisher leider nicht eingetroffen“, bedauerte Erich Hohl, Integrationsbeauftragter der Diözese Graz-Seckau. „Vielleicht gelingt heuer ein Pfingstwunder.“

Hohl reagierte im Gespräch mit Kathpress auf ORF-Interviews, die Innenminister Karl Nehammer und die Vorsitzende der vom Justizministerium eingerichteten Kindeswohlkommission, Irmgard Griss, zum Thema Asylpolitik gegeben hatten. Nehammer betonte in der ORF-Pressestunde zum nach Aufsehen erregenden Abschiebungen vielfach eingeforderten humanitären Bleiberecht, dieses werde in jedem Fall geprüft. Man könne aber nicht Personen ohne Asylstatus einfach hierbehalten, weil das eine Signalwirkung in den Herkunftsländern hätte und nur den Schleppern nutzen würde.

Griss hingegen wollte nicht Einzelfälle zum Maßstab machen. Es handle sich logischerweise immer um Einzelfälle mit konkreten Menschen, über die zu entscheiden sei. Das werde besser gelingen, wenn die Expertise der kommunalen Ebene – etwa durch BürgermeisterInnen oder Pfarrer – berücksichtigt wird.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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