Bischof Egon Kapellari

Beiträge zum Thema Bischof Egon Kapellari

Kirche hier und anderswo
Aus Salzburg kam Erzbischof Franz Lackner (l.). Bischof Kapellari, der ihn 2002 zum Bischof weihte, habe das Amt zeitgemäß ausgelegt – „hinhören, hinsehen, alles beisammenhalten“ – und stets die Haltung des „katholischen ‚Und‘“ vermittelt. | Foto: Neuhold
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Kirche Steiermark
Zahlreiche Gratulanten

Zum 90. Geburtstag erhielt Bischof em. Egon Kapellari auch bischöfliche Besuche aus anderen Diözesen. Bischof Hermann Glettler (l.), früher Pfarrer in der Steiermark, lernte Bischof Kapellari kennen, als dieser noch Hochschulseelsorger war. Was er von ihm mitnimmt: „Auch in unserer verwundeten Welt die Schönheit nicht vergessen!“ Auch Bischof Ägidius Zsifkovics (l.) aus der Nachbardiözese Eisenstadt besuchte Bischof Kapellari zum Geburtstag. Er würdigte seinen Gesprächspartner als „ungereizt,...

  • 18.02.26
Kirche hier und anderswo
Foto: Gerd Neuhold/Sonntagsblatt für Steiermark
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Kirche Steiermark
Päpstliche Überraschung zum 90er

Am 12. Jänner beging Bischof em. Egon Kapellari (l.) im Kreise vieler WegbegleiterInnen seinen 90. Geburtstag mit einer Feier im Grazer Priesterseminar. Bei der Festmesse predigte der Neupriester Lukas Weissensteiner. Als kleine Überraschung überreichten Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl (r.) und Weihbischof Johannes Freitag (2. v. r.) dem Jubilar eine Segensurkunde von Papst Leo XIV. (siehe Bild). Ein weiteres besonderes Geschenk war eine Sonderausgabe von „Denken + Glauben“, der Zeitschrift...

  • 13.01.26
Menschen & Meinungen
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Interview
„Ich sehe viel Positives und bin gelassen“

Bischof Dr. Egon Kapellari begeht am 12. Jänner seinen 90. Geburtstag. Von 2001 bis 2015 leitete er die Diözese Graz-Seckau. Im Gespräch mit dem SONNTAGSBLATT blickt er auf wichtige Stationen seines Lebens zurück. Herr Bischof, nach dem Heiligen Jahr 2025, das die Weltkirche als Jahr der Hoffnung begangen hat, überschreiten Sie nun die Schwelle zu Ihrem 91. Lebensjahr. Das ist eine besondere Wegmarke. Seit unserem letzten Gespräch vor fünf Jahren haben Sie keiner Zeitung ein Interview gegeben....

  • 30.12.25
Kirche hier und anderswo

Gottesdienst zum Jubiläum

Im Schloss Seggau beging Bischof emeritus Egon Kapellari den 40. Jahrestag seiner Bischofsweihe mit einem schlichten Dankgottesdienst im kleinen Kreis in der Michaelskapelle – gemeinsam mit (von links) Sr. Sigrid Guggenberger, seiner Sekretärin Brigitte Ederer, Bischof Wilhelm Krautwaschl, Bischofsvikar Heinrich Schnuderl, Christian Lagger und Peter Rosegger von den Elisabethinen, Generalvikar Erich Linhardt, Julia Pirsch, Vizekanzlerin Edith Prieler und der Direktorin des Bischöflichen...

  • 26.01.22
Geschichtliches & Wissen
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"Im Rückspiegel" - vom 23. Jänner aus!
Hirtenbrief zum Schutz des keimenden Lebens, Severin-Jahr 1982

Am 15. Jänner 1922 berichtete das Kirchenblatt von der Gründung eines katholischen Lesezirkels in der Pfarre an der Herz-Jesu-Kirche, Wien 3. Zweck sei die verhältnismäßig billige Beschaffung guten religiösen Lesestoffes, da sich der Einzelne fast keine Zeitschrift mehr leisten kann.  Am 19. Jänner 1947 veröffentlichte das Kirchenblatt den Hirtenbrief der österreichischen Bischöfe zum Schutz des keimenden Lebens. Darin heißt es u. a.: „Wir Bischöfe erheben mit größtem Ernst unsere Stimme....

  • 22.01.22
Kirche hier und anderswo

Päpstliche Segenswünsche

Vor vierzig Jahren, am 24. Jänner 1982, wurde Egon Kapellari im Dom von Klagenfurt zum 64. Bischof der alten Diözese Gurk geweiht. Einige Wochen vorher, am 7. Dezember, hatte Papst Johannes Paul II. das Ernennungsdekret unterzeichnet, und am 10. Dezember wurde der neue Bischof von Kärnten den Medien vorgestellt und hat schon am 3. Jänner 1982, also noch vor seiner Bischofsweihe, die Leitung der Diözese übernommen, weil sein Vorgänger Josef Köstner am 1. Jänner gestorben war und weil dies nach...

  • 19.01.22
Kirche hier und anderswo

Neuer Kreuzweg

Kapfenberg-Schirmitzbühel. Am Schluss des Sonntagsgottesdienstes am 27. September segnete Bischof em. Egon Kapellari die Stationen eines Kreuzweges, den der Pfarrgemeinderat beim Künstler Dr. med. Martin Karlik in Auftrag gegeben hatte. In der Predigt hatte Bischof Kapellari die Mitfeiernden eingeladen, sich zu fragen: Bei welcher Kreuzwegstation könnte ich mir vorstellen, vor 2000 Jahren mit dem leidenden Christus mit dabei gewesen zu sein? Mit Simon von Cyrene, der wahrscheinlich ungern das...

  • 06.10.21
Kirche hier und anderswo

Bischof Kapellari
Selbstbewusst glauben

Im Gurker Dom predigte Bischof Kapellari bei einem Dankgottesdienst mit drei Bischöfen. „Ehrlich, nicht arrogant und trotz unserer Fehler auch begründet selbstbewusst sein“: Dazu rief Bischof em. Egon Kapellari am 29. August im Dom zu Gurk auf. In seiner Predigt verwies der langjährige Bischof von Gurk und Graz-Seckau auf „jene guten Menschen im besten Sinn des Wortes, denen die Gnade zum christlichen Glauben nicht oder noch nicht gegeben ist, die aber ehrlich, bereit zum Helfen und...

  • 01.09.21
Kirche hier und anderswo

60 Jahre in Verkündigung und Hirtendienst

Diamantenes Priesterjubiläum von Bischof Egon Kapellari. Genau an seinem Weihtag, dem 9. Juli, feierte Bischof em. Egon Kapellari in einem kleinen Kreis in der Kapelle des Grazer Priesterseminars sein Diamantenes Priesterjubiläum. 1961 hatte der gebürtige Leobener im Grazer Dom durch Bischof Josef Schoiswohl die Priesterweihe empfangen. Seinen priesterlichen Dienst leistete er zunächst als Kaplan in Graz-Kalvarienberg und dann als Hochschulseelsorger und in vielen besonderen Funktionen, ehe er...

  • 14.07.21
Kirche hier und anderswo

Glückwünsche vom Erzbischof

Zum runden Geburtstag am 12. Jänner hat der Salzburger Erzbischof und Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz Franz Lackner (rechts im Bild) herzliche Glück- und Segenswünsche an Bischof em. Egon Kapellari gerichtet. „Er gehört für mich zu den großen bischöflichen Gestalten, denen ich begegnen und an dessen Seite ich das bischöfliche Charisma aufnehmen durfte“, schrieb Lackner, der vor seiner Wahl zum Salzburger Erzbischof Weihbischof in der Diözese Graz-Seckau gewesen war. Bischof...

  • 13.01.21
Kirche hier und anderswo
Foto: Neuhold
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Interview mit Bischof Dr. Egon Kapellari
"Ich helfe, wo ich noch kann"

Bischof Dr. Egon Kapellari vollendet am 12. Jänner sein 85. Lebensjahr. Aus diesem Anlass führte Alfred Jokesch mit ihm für das Sonntagsblatt ein ausführliches Interview.Dankbar und kritisch hält Bischof Kapellari Rückschau und gibt Impulse für eine nüchterne und wetterfeste Hoffnung. Herr Bischof, das Jahr 2021 ist für Sie durch drei Jubiläumstermine ein besonderes: 85 Lebensjahre, 60 Jahre als Priester und 40 Jahre als Bischof. Bischof Kapellari: Das sind für mich nur Wegmarken auf meinem...

  • 08.01.21
Kirche hier und anderswo

Graz - Ehrung
Bischof Egon Kapellari wird Ehrenbürger

Zum Ehrenbürger der Stadt Graz wird Bischof emeritus Egon Kapellari ernannt. Derzeit tragen vier Personen diese höchste Auszeichnung der Stadt: die frühere Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic, Altbundespräsident Heinz Fischer, der frühere Grazer Bürgermeister Alfred Stingl und „Red-Bull-Motor“-Boss Helmut Marko. Auch der in diesem Frühjahr verstorbene Altbischof Johann Weber war Grazer Ehrenbürger. „Egon Kapellari ist ein Brückenbauer zwischen Kirche, Kunst und sozialem Engagement“, so der...

  • 18.12.20
Serien

Quelle des Segens - Schritte zu einer lebendigen Liturgie | Teil 15
Spannung auf das Ziel

Die eschatologische Dimension der Liturgie legt in unseren Alltag einen Samen lebendiger Hoffnung. Wenn der Priester bei der heiligen Messe die Worte der Wandlung über Brot und Wein gesprochen hat, ruft die versammelte Gottesdienstgemeinde den unter diesen Gestalten gegenwärtigen Christus an mit den Worten „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit“. Der dritte Teil dieser Anrufung spannt einen Bogen nach vorne in eine Zukunft, die über...

  • 01.07.12
Serien
Foto: Ernst Zerche
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Quelle des Segens - Schritte zu einer lebendigen Liturgie | Teil 14
Beten ist ein Bitten, ein Loben und eine Danken für die Welt und das Leben.

Herr, lehre uns beten, haben die Jünger Jesu zu ihm gesagt, wie das Lukasevangelium berichtet. Die Antwort auf diese Bitte war der Text des Vater-unser-Gebetes, das zum zentralen Gebetstext der Christenheit geworden ist. Es ist ein Gefüge von sieben großen Bitten, die alles zusammenfassen und umschließen, was wir sein und werden sollten. Beten ist vor allem ein Bitten, weil wir Menschen Mängelwesen sind, die sich nicht alles, was nottut, selbst geben können. Mit immer wieder leeren Händen...

  • 24.06.12
Serien

Quelle des Segens - Schritte zu einer lebendigen Liturgie | Teil 13
Mehr als nur ein Schal?

Die Stola soll durch eine einfache, aber edle oder eine festliche Gestaltung zur Schönheit und Würde des Gottesdienstes beitragen. In der römisch-katholischen Liturgie ist die Stola ein liturgisches Gewandstück, das dem Bischof, dem Priester und dem Diakon vorbehalten und zum Tragen bei gottesdienstlichen Handlungen vorgeschrieben ist. In seiner Form ist es ein langer, schmaler Stoffstreifen, der vom Diakon nach Art einer Schärpe über die linke Schulter, vom Priester und Bischof aber so um den...

  • 17.06.12
Serien
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Quelle des Segens - Schritte zu einer lebendigen Liturgie | Teil 12
Liturgie als Stellvertretung

In jeder Eucharistiefeier ist die Weltkirche mit allen lebenden und verstorbenen Christen beteiligt. Im Jänner des Jahres 1981 verbrachte ich einige Tage in Jerusalem als Gast der Benediktinerabtei auf dem Berg Sion. Damals war ich Hochschulseelsorger in Graz, und Pater Daniel Gelsi, ein Benediktiner, der Jahre vorher mein Mitarbeiter in der Grazer Katholischen Hochschulgemeinde gewesen und nun als Professor der Liturgiewissenschaft mit besonderer Ausrichtung auf die Kirchen des Ostens in Rom...

  • 10.06.12
Serien

Quelle des Segens - Schritte zu einer lebendigen Liturgie | Teil 11
Schönheit und Liebe

Das Größte aber ist die Liebe, hat der Apostel Paulus im 13. Kapitel seines ersten Korintherbriefes gesagt. Ein Apostel ist in aller Regel kein Dichter. In der Zuwendung zum Thema Liebe aber hat Paulus eine Kraft und Schönheit der Sprache erreicht, die ihn – wie manchmal auch sonst – zum Dichter werden ließ. Wenn für den Christen die Liebe das Größte ist, das ein Mensch auf Gott und auf Mitmenschen hin vollbringen kann, dann gilt das besonders auch für die Liturgie, den Gottesdienst. Dass...

  • 03.06.12
Serien
Foto: Gerd Neuhold
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Quelle des Segens - Schritte zu einer lebendigen Liturgie | Teil 10
Die Würde der Schwelle

Zur „ars celebrandi“ gehört auch der achtsame Umgang mit Schwellen von Raum und Zeit. „Alles hat seine Zeit“, sagt Kohelet, der Prediger, im gleichnamigen Buch, das der biblischen Weisheitsliteratur zugehört (Koh 3,1–8). Zum Fundament menschlicher Weisheit zählt auch die ergänzende Erfahrung, dass es für alles einen ihm angemessenen Raum gibt oder geben soll. Der Zwang zum Leben in einem eintönigen Raum und in einer eintönigen Zeit ist für den Menschen entfremdend, führt zu Langeweile oder zu...

  • 27.05.12
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Quelle des Segens - Schritte zu einer lebendigen Liturgie | Teil 09
Das liturgische Kleid

Ob eine Gestalt von Liturgie ihrem Wesen angemessen ist, hängt in hohem Maß auch davon ab, wie hier mit dem liturgischen Kleid umgegangen wird Diesbezüglich haben sich in deutschsprachigen und besonders auch in romanischen und slawischen Ländern viel gut gemeinter Kitsch und darüber hinaus viel lieblose Banalität etabliert. Ein stärkeres Bewusstsein von dem, was hier fehlt oder was schlicht falsch und unzumutbar ist, sollte bei den für Liturgie Verantwortlichen entwickelt werden. Kriterien für...

  • 20.05.12
Serien
Foto: Franz Josef Rupprecht
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Quelle des Segens - Schritte zu einer lebendigen Liturgie | Teil 08
Kitsch in der Liturgie

Im Umkreis mancher Wallfahrtskirchen und Kathedralen gibt es zahlreiche Läden, deren Angebot als Hilfe für eine katholisch geprägte Spiritualität oder als Instrument im Dienst der Liturgie verstanden wird. Das sind vor allem Bilder und Statuen Jesu Christi und der Heiligen, Kreuze, Kelche, Messgewänder und anderes mehr, das für den kirchlichen Kult oder auch für die Wohnungen von Katholiken bestimmt ist. Einiges davon ist Kunst oder Kunsthandwerk und kann vor dem kritischen Blick jener...

  • 13.05.12
Serien

Quelle des Segens - Schritte zu einer lebendigen Liturgie | Teil 07
Einfachheit, nicht Dürftigkeit

„Die Riten sollen den Glanz edler Einfachheit tragen“, haben die Väter des II. Vatikanischen Konzils in dessen Konstitution über die Liturgie gesagt. Diesem Auftrag entsprechend, wurden in der Liturgie bald nach dem Konzil Reduktionen vorgenommen. Dieser Weg der Reduktionen war vergleichbar der Tätigkeit eines Gärtners, der eine Hecke zurückschneidet, um ein wucherndes Wachstum zu verhindern, oder der einige Äste eines Baumes entfernt, um die Qualität der Früchte zu verbessern. In Jahrhunderten...

  • 06.05.12
Serien

Quelle des Segens - Schritte zu einer lebendigen Liturgie | Teil 06
Die Gestalt der Liturgie

Der 1988 verstorbene Jesuit Herbert Schade hat einem der von ihm verfassten Bücher den Titel „Gestaltloses Christentum?“ gegeben. Das Fragezeichen im Titel des Buches war ein Ausdruck der Sorge des Autors über einen offensichtlichen Verlust der gestaltenden Kraft des Christentums in Literatur und bildender Kunst. Dieser Verlust trat und tritt besonders in der Liturgie zutage. Es gilt hier das Missverständnis zu vermeiden, Gestalt, Form wäre in der Liturgie bloß so etwas wie ein Kleid, das mit...

  • 29.04.12
Serien

Quelle des Segens - Schritte zu einer lebendigen Liturgie | Teil 05
Prinzip Einübung

Liturgen achten oft wenig darauf, dass Liturgie auch eine dramaturgische Aufgabe stellt, deren Erfüllung nicht durch Improvisation, sondern nur durch eine bewusste und geduldige Einübung möglich ist. Das Prinzip „Übung“ hatte besonders in den Jahren nach 1968 in der Gesellschaft und weithin auch in der Kirche keinen guten Klang. Es gab so etwas wie einen Kult der Spontaneität. Nur in Sport und Musik galt das Üben immer als unverzichtbar. Gelitten hat dadurch besonders auch die Liturgie....

  • 22.04.12
Serien

Quelle des Segens - Schritte zu einer lebendigen Liturgie | Teil 04
Liturgie als ein Kunstwerk

Von Seiten der Mitfeiernden ist Liturgie zuerst und zuletzt ein „Herz-Werk“ – wie Rainer Maria Rilke sagt: „Werk des Gesichts ist getan. Tue nun dein Herz-Werk.“ Bei jeder Eucharistiefeier ruft der Priester am Beginn des Hochgebetes der Gemeinde die Worte „Sursum corda“ – „Empor die Herzen“ – zu. Damit ist Wesentlichstes über den eucharistischen Gottesdienst ausgesagt. Liturgie – und wäre sie auch in größter Schönheit gestaltet – bliebe für die Teilnehmenden etwas bloß Äußerliches, wenn hier...

  • 15.04.12
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