Abschied

P. Johannes M. Pfeffel: Auf ein Wiedersehen
Als der Franziskaner P. Johannes Pfeffel 1968 in die Pfarre Graz-Mariatrost kam, hat er wohl die gleichen Worte vernommen wie einst sein Ordensgründer in Assisi: „Bau meine Kirche wieder auf!“ In seinen 28 Jahren als Guardian und Pfarrer wurde zunächst die viel zu kleine Kirche in Niederschöckl durch eine neue Kirche ersetzt. Die Pfarrbevölkerung und P. Johannes selbst legten kräftig Hand an. Bald folgte die umfangreiche Renovierung der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariatrost, der Klosterfassade und der Orgel, wofür er Sponsoren und Spender motivierte.
Aber nicht nur als Baumeister baute P. Johannes Kirche auf. Feste und Wallfahrten, geistliche Gruppen und gesellige Runden wurden von ihm gefördert. Für Kinder und Jugend mietete er ein altes Bauernhaus in Naas bei Weiz. Durch seine Begeisterungsfähigkeit entstand auch der „Chor der Basilika Maria-
trost“, der bis heute höchst qualitätvolle Kirchenmusik pflegt.
P. Johannes war ein geselliger, gastfreundlicher, und geradliniger Mensch, der sehr offen seine Meinung kundtat. Dass 1996 der Orden die Pfarre Mariatrost der Diözese übergab, schmerzte ihn sehr. Er wechselte damals von seiner „zweiten Heimat“ in seine Herkunftsheimat St. Pölten und dann auch nach Enns.
P. Johannes, 1933 geboren, seit 1954 Franziskaner, wurde 1959 zum Priester geweiht. Als Kaplan wirkte er in der Grazer Franziskanerpfarre, Güssing und Maria Lankowitz. Am 20. März starb er im 88. Lebensjahr in St. Pölten. Zum Diamantenen Priesterjubiläum 2019 hatte er eingeladen mit einem Wort, das wohl auch jetzt gilt: „Ich freue mich auf ein Wiedersehen!“

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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