Offen gesagt - Inge Lang
Ein Fest des Wortes

Wozu ein „Sonntag des Wortes Gottes“?

Wir feiern heuer am 24. Jänner zum zweiten Mal den von Papst Franziskus weltweit eingeführten „Sonntag des Wortes Gottes“. In der Liturgie und durch Bibellesen „… müssen wir zu einer ständigen Vertrautheit mit der Heiligen Schrift gelangen, sonst bleibt das Herz kalt und die Augen verschlossen …“, betont der Papst.
Doch braucht es überhaupt diesen „Bibel-Sonntag“? Wir hören ohnehin in jedem Gottesdienst die biblischen Texte. Oder wäre es nicht besser, gleich ein bedeutungsvolleres „Fest des Wortes“, das mit Fronleichnam als dem „Fest des Brotes“ vergleichbar ist, zu feiern? Es ließen sich noch viele Gründe dafür oder dagegen anführen.
Dieser Sonntag stellt jedenfalls die Bedeutung der Heiligen Schrift und den achtsamen Umgang mit ihr heraus. Es ist wichtig, ein vertieftes Verständnis der biblischen Botschaft allen zu ermöglichen: einerseits in der Liturgie durch geschulte LektorInnen und eine gute Vorbereitung auf die Predigt.
Andererseits kann ich mich auch allein und im gemeinschaftlichen Lesen der Bibel von Gott berühren lassen. Das tägliche Verkosten eines biblischen Wortes kann wie eine nährende Speise für die Seele sein. So wird die heilsame Nähe Gottes im Alltag erfahrbar – nicht nur an diesem „Bibel-Sonntag“!

Dr. Inge Lang
ist diözesane Referentin für Verkündigung und Glaube mit biblischem Schwerpunkt.   

Wege mit Markus Weggottesdienste mit dem
Markusevangelium, vor dem Sonntag des Wortes Gottes:

18. bis 24. Jänner.
katholische-kirche-steiermark.at/markus-weggottesdienste

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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