Äthopien
Wir beten um Frieden

Die Vorgänge in Äthiopien, vom Vatikan und vom Weltkirchenrat aufmerksam und mit großer Sorge beobachtet.
  • Die Vorgänge in Äthiopien, vom Vatikan und vom Weltkirchenrat aufmerksam und mit großer Sorge beobachtet.
  • Foto: Gordon Johnson/pixabay
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Wir beten um Frieden Äthopien. Afrikas Leuchtturm des Friedens und der Hoffnung versinkt erneut in Konflikten. „Äthiopien lebt momentan in einer Zeit extremer Fragilität“, betonte der Generalsekretär der katholischen Bischofskonferenz des Landes, P. Theshome Fikre. Er verwies darauf, dass große Überschwemmungen und die Heuschreckenplage – vor allem in Tigray – einen Großteil der Ernte vernichtet haben, die Bevölkerung verspüre die Nahrungsmittelknappheit. Zu dieser durch die Corona-Pandemie noch verschärften Situation seien ab 4. No- vember die blutigen Auseinandersetzungen zwischen den Bundestruppen und den Einheiten der Regionalregierung von Tigray gekommen. Dieser Konflikt sei ein weiterer harter Schlag für alle. Von einem Symbol-Land der „afrikanischen Wiedergeburt“, Sitz der Afrikanischen Union und Modellstaat des Übergangs zur Demokratie habe sich Äthiopien in eine Region von Instabilität und Unsicherheit verwandelt, bedauerte P. Theshome Fikre. „Wir können auch nicht sagen, was genau in der Region geschieht, weil alle Kontakte unterbrochen sind.“ Das Internationale Rote Kreuz berichtete, dass ein großes Krankenhaus in Nordäthiopien „einen starken Zustrom von Verletzten meldet“. Lebensmittel seien ebenfalls Mangelware, da die Region seit einem Monat von der Außenwelt abgeschnitten ist. „Wir beten, dass wieder Ruhe einkehrt!“, so P. Theshome Fikre.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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