Wirtschaftliche Auswirkungen
Wenn alles still steht

Im Augustinum wird derzeit das bestellte Hygienematerial vorbereitet und auf Pakete für alle Pfarren und diözesanen Einrichtungen aufgeteilt.
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Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise spürt auch die Diözese Graz-Seckau.
Dazu Wirtschaftsdirektor Andreas Ehart:

Wenn die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft zum Stillstand kommen, wirkt sich das natürlich auch auf die Diözese aus. Schon vor der Krise war klar, dass allein aufgrund der absehbaren Bevölkerungsentwicklung die Einnahmen aus dem Kirchenbeitrag langfristig zurückgehen werden und wir bereits jetzt sparen müssen, damit wir nicht in eine Kostenschere geraten. Durch die Corona-Krise ist diese Herausforderung jedenfalls nicht kleiner geworden.

Gemeinsam durch die Krise
Die Kirchenbeitragszahlungen sind durch die Auswirkungen der Krise leicht zurückgegangen, was verständlich ist, wenn sich die Menschen Sorgen um ihren Arbeitsplatz, ihre Gesundheit oder Existenz machen müssen. Wir schauen uns bei Zahlungsschwierigkeiten natürlich gerne jeden Fall individuell an und sprechen mit jedem über eine gute Lösung. Wir sind unseren Mitgliedern sehr dankbar, dass sie uns auch in Krisenzeiten finanziell unterstützen, und hoffen, dass die Katholische Kirche Steiermark, wenn alle zusammenhelfen, die Krise gut überstehen kann.
Es gab neben den derzeit nur eingeschränkt möglichen gottesdienstlichen Feiern leider noch weitere Auswirkungen, die wir zu spüren bekommen. Angefangen von der Absage aller Veranstaltungen (z. B. im Bereich der Erwachsenenbildung oder der Ehevorbereitung) bis hin zur Unterbrechung von bereits laufenden Bauarbeiten.
Pfarren und Kindergärten betroffen
Auch die Pfarren sind wirtschaftlich getroffen, weil sie zum Beispiel Pfarrfeste nicht wie geplant abhalten können oder Einbußen bei den Opfergeldern erleiden. Eine besondere Rolle während der Krise haben unsere Pfarrkindergärten eingenommen. Unsere Pädagoginnen und Betreuerinnen waren hier besonders gefordert und mussten als krisenrelevante Personengruppe trotz der schwierigen Hygienebedingungen und dem Schutzbedarf ihrer eigenen Familien ständig dienstbereit bleiben.

Ein Dank an alle MitarbeiterInnen
Wie alle anderen Organisationen haben auch wir auf die Krisensituation reagiert, und alle MitarbeiterInnen wurden gebeten, Überstunden und Urlaubsguthaben abzubauen.
Kurzarbeit kommt für uns als Körperschaft öffentlichen Rechts nur sehr eingeschränkt in Frage. Wir haben dieses Instrument daher nur im Küchenbetrieb der Schulen und für Bildungshäuser in Anspruch nehmen können. Wir bedanken uns bei allen für die gute Kooperation.
Eine Konsequenz aus der Corona-Krise ist leider auch, dass das Baubudget deutlich gekürzt werden muss. Viele Bauprojekte können daher erst nächstes Jahr umgesetzt werden, oder sie müssen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Darüber hinaus werden alle Verwaltungskosten auf Einsparungsmöglichkeiten überprüft.
Ziel aller Maßnahmen ist es, dass wir nach der Krise wieder tatkräftig ans Werk gehen können. So wie unser Diözesanbischof
Wilhelm Krautwaschl es gesagt hat, ist die Krise für uns ChristInnen ja eine schon oft gelebte Erfahrung der Hoffnung und der Auferstehung.

Vorbereitungen für die schrittweise Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienste und Feiern.
Damit wieder Gottesdienste gefeiert und Sakramente im kleinen Rahmen gespendet werden können und auch die Tätigkeiten in den Pfarren und diözesanen Einrichtungen schrittweise wieder aufgenommen werden können, braucht es einige für uns bisher zum Teil ungewohnte Utensilien.
So haben die MitarbeiterInnen im Gebäudemanagement der Diözese binnen kürzester Zeit für alle Pfarren und diözesanen Einrichtungen beschafft: 2000 Sprühflaschen, 4000 Liter Desinfektionsmaterial, 2000 Gesichtsvisiere, 30.000 Einwegmasken, 3000 Stoffmasken, 1200 mobile Desinfektionsständer mit Desinfektionsspendern, 2000 Schaubilder zu Hygienemaßnahmen.
Daraus werden für über 380 Pfarren, Sekretariate, Kindergärten, Aufbahrungshallen, Kirchenbeitragsstellen, Schulen und Ämter individuelle Pakete zusammengestellt. Bis Mitte Mai soll das Material verteilt sein, soferne uns die Lieferanten nicht im Stich lassen.
Die MitarbeiterInnen des Ressorts „Wirtschaft & Ressourcen“ setzen alles daran, diese logistische Herausforderung zu meistern. Wir hoffen, dass alles funktioniert. Wenn etwas fehlt, bitten wir um Kontaktaufnahme und werden uns bemühen, alle gut zu versorgen. Denn die Gesundheit unserer MitarbeiterInnen, Gottesdienstmitfeiernden und ehrenamtlichen HelferInnen hat für uns höchste Priorität.

Viel Hygienematerial
Vorbereitungen für die schrittweise Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienste und Feiern.

Damit wieder Gottesdienste gefeiert und Sakramente im kleinen Rahmen gespendet werden können und auch die Tätigkeiten in den Pfarren und diözesanen Einrichtungen schrittweise wieder aufgenommen werden können, braucht es einige für uns bisher zum Teil ungewohnte Utensilien.
So haben die MitarbeiterInnen im Gebäudemanagement der Diözese binnen kürzester Zeit für alle Pfarren und diözesanen Einrichtungen beschafft: 2000 Sprühflaschen, 4000 Liter Desinfektionsmaterial, 2000 Gesichtsvisiere, 30.000 Einwegmasken, 3000 Stoffmasken, 1200 mobile Desinfektionsständer mit Desinfektionsspendern, 2000 Schaubilder zu Hygienemaßnahmen.

Daraus werden für über 380 Pfarren, Sekretariate, Kindergärten, Aufbahrungshallen, Kirchenbeitragsstellen, Schulen und Ämter individuelle Pakete zusammengestellt. Bis Mitte Mai soll das Material verteilt sein, soferne uns die Lieferanten nicht im Stich lassen.
Die MitarbeiterInnen des Ressorts „Wirtschaft & Ressourcen“ setzen alles daran, diese logistische Herausforderung zu meistern. Wir hoffen, dass alles funktioniert. Wenn etwas fehlt, bitten wir um Kontaktaufnahme und werden uns bemühen, alle gut zu versorgen. Denn die Gesundheit unserer MitarbeiterInnen, Gottesdienstmitfeiernden und ehrenamtlichen HelferInnen hat für uns höchste Priorität.

Im Augustinum wird derzeit das bestellte Hygienematerial vorbereitet und auf Pakete für alle Pfarren und diözesanen Einrichtungen aufgeteilt.
Wirtschaftsdirektor Andreas Ehart und sein Team geben ihr Bestes, um die Diözese mit Hygienematerialien zu versorgen.
Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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