Kirche Steiermark
Weites Herz
- Auszeichnung für Edeltraud Schröttner
- Foto: Thomas Stanzer
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Päpstliche Auszeichnung für tolles Engagement.
In der Diözese Cyangugu in Ruanda ist Edeltraud Schröttner eine Heldin. „Mehr als 800 Witwenhäuser, 20 Kirchen, unzählige Patenschaften für die Schulbildung von Kindern und die Ausbildung von Priestern und viele weitere Projekte zeugen von Ihrem unermüdlichen Einsatz“, beschreibt Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl die außergewöhnlichen Leistungen von Edeltraud Schröttner und „ihrem Arbeitskreis Weltkirche“ in der Pfarre Graz-Karlau.
„Andere zu unterstützen und für eine gerechte Verteilung der Güter einzutreten, war und ist Ihnen gleichsam Auftrag und Herzensanliegen“, so Bischof Krautwaschl weiter. Als Dank und Anerkennung für das außergewöhnliche Engagement und für das beeindruckende Wirken für Arme und Benachteiligte hat Papst Leo XIV. das Verdienstkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice“ an Edeltraud Schröttner verliehen; es ist das bedeutendste Ehrenzeichnen aus dem Vatikan. Am 25. Juni 2026 wurden Orden und Urkunde im Bischofshof überreicht.
Edeltraud Schröttner wurde 1943 mitten in die Wirren des Zweiten Weltkrieges hineingeboren. Sie habe, so Bischof Krautwaschl, ebenso wie die Eltern und Geschwister, Not und Hunger erleben müssen und auch aus dieser Erfahrung heraus ein weites Herz für die Nöte und Anliegen ihrer Mitmenschen entwickelt.
Mehr als zwei Jahrzehnte besteht eine Partnerschaft zwischen der Pfarre Graz-Karlau und Nyamasheke in Ruanda bzw. der Diözese Cyangugu. Edeltraud Schröttner konnte 5,5 Millionen Euro an Spendengeldern sammeln und Menschen aus Österreich zu ehrenamtlicher Arbeit in Ruanda motivieren.
Thomas Stanzer
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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