Kirche Steiermark
Kirchlich, weiblich, unterwegs
- Aus allen Teilen der Steiermark kamen Frauen, Männer und Kinder am 28. Juni nach Mariazell, um 75 Jahre Katholische Frauenbewegung (kfb) zu feiern. Die Rückmeldungen zur Feier unterstreichen die Bedeutung dieses Tages: „Es war ein berührendes Fest mit ganz viel Herzblut.“
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75 Jahre Katholische Frauenbewegung Steiermark.
In Mariazell beging die kfb ihr Jubiläum.
Gemeinschaft feiern, „Danke“ sagen und auch weiterhin den Blick hin auf die Zukunft ausrichten: Beim Jubiläum „75 Jahre Katholische Frauenbewegung – bewegt.beherzt.unterwegs“ wurde all das in den Mittelpunkt gerückt. Als bedeutender spiritueller Kraftort bot Mariazell den passenden Rahmen für die kfb-Jubiläumsfeier am 28. Juni. Bereits zum Gottesdienst in der Basilika kamen Frauen aus allen Teilen der Steiermark. Musik, Gebet und persönliche Begegnungen schufen eine Atmosphäre der Verbundenheit, und es gab Raum für Austausch, Erinnerungen und neue Impulse.
Seit Generationen engagieren sich Frauen für Frieden, Gerechtigkeit und Schöpfungsbewahrung als Anliegen von Kirche. Gegründet 1951, zu einer Zeit des Neuanfangs nach Jahren des Kriegs und der Entbehrung, ermutigt die kfb Steiermark seit Jahrzehnten Frauen, ihren Glauben aktiv zu leben und ihre Stimme in Kirche und Gesellschaft einzubringen. Die Katholische Bewegung wurde zum Ort der Stärkung, der Bildung und der Solidarität – getragen vom Engagement unzähliger steirischer Frauen.
- Aus allen Teilen der Steiermark kamen Frauen, Männer und Kinder am 28. Juni nach Mariazell, um 75 Jahre Katholische Frauenbewegung (kfb) zu feiern. Die Rückmeldungen zur Feier unterstreichen die Bedeutung dieses Tages: „Es war ein berührendes Fest mit ganz viel Herzblut.“
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Es tut sich was. Die Tatsache, dass Frauen in Pfarren ebenso bewegen wie im internationalen Kontext, wird auch im Jubiläumsjahr sichtbar. Initiativen wie Familienfasttag oder Weltgebetstag geben davon Zeugnis.
Dass die „Verkündigung der Botschaft“ ohne Frauen nicht möglich sei, betonte Generalvikar Erich Linhardt. Er ermutigte dazu, gemeinsam weiterzugehen: „Die Rechte der Frauen werden zunehmen; es tut sich etwas in der Kirche.“ In weiteren Ansprachen wurde die Bedeutung der kfb als Gemeinschaft betont, die Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.
In ihrer „Dialogpredigt“ hielten die beiden kfb-Organisationsreferentinnen Bernadette Weber und Brigitte Rinner fest: „Die Katholische Frauenbewegung ist ein Ort, an dem Frauen keine Frage, sondern seit 75 Jahren Wirklichkeit sind. Hier wird der Sendungsauftrag Jesu ernst genommen und mit einer Vielfalt der eigenen Gaben gelebt.“ Herausforderungen würden dennoch bestehen und die Tatsache, dass Gleichberechtigung weder in Kirche noch in Gesellschaft erreicht sei, mache die kritische Stimme von Frauen notwendig. „Unsere Liebe zur Kirche wird oft auf eine harte Probe gestellt, aber es geht um den Glauben!“, betonte Anna Hollwöger in ihrer Ansprache. „Unser Mittun gibt der Gesellschaft ein positives Gepräge, wir sind Vorbild – ‚Role Models‘ – für die Töchtergeneration“, so die Generalsekretärin der Katholischen Aktion (KA) in der Steiermark.
Im Sinne von Lydia Lieskonig, die als ehrenamtliche kfb-Vorsitzende 2024 auch den Grazer Frauenpreis erhielt, wird die Katholische Frauenbewegung Steiermark auch in Zukunft unterwegs sein: als Organisation, die Frauen stärkt, vernetzt und begleitet und als wichtige Stimme für soziale Gerechtigkeit und das Solidarischsein im Miteinander.
Von KFO zu kfb
Geburtsstunde der steirischen kfb ist 1951. Als Vorläuferin wurde die Katholische Frauenorganisation für Steiermark (KFO) bereits am 2. Dezember 1906 in Graz gegründet – initiiert von Helene Gräfin Waldstein-Wartenberg
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Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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