Abschied
Trauer um Bruder Peter Paschek SJ
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Am 5. Dezember starb im Annaheim in Graz Br. Peter Paschek SJ.
Er wurde 1931 in St. Peter im Sulmtal als zweites Kind des Landwirts Petrus Paschek und seiner Frau Mathilde geboren und wuchs mit seinen drei Brüdern am elterlichen Hof auf. Seine Kindheit und Jugend waren von schwerer körperlicher Arbeit und dem Zweiten Weltkrieg geprägt.
Nach der Volksschule arbeitete er in der Land- und Forstwirtschaft. Mit 32 Jahren trat er in das Noviziat der Jesuiten in St. Andrä im Lavanttal ein und besuchte von 1965 bis 1966 die Forstschule in Ossiach, die er als geprüfter Forstwart verließ.
1972 absolvierte Br. Peter das Tertiat (Ausbildungsjahr vor den ewigen Gelübden) in Berlin. Bis 2003 war er in St. Andrä verantwortlich für die 190 Hektar großen Jesuitenwälder, von der Neupflanzung bis zur Schlägerung, von den Talebenen bis auf die Almhöhen. Er versah diese auch harte körperliche Arbeit mit viel Freude. Daneben wurde er in seiner Kommunität schon bald Minister und Gästepräfekt, ab den 1980er Jahren zusätzlich Ökonom.
Gesundheitlich angeschlagen, verbrachte er 2003 ein Sabbatjahr in Wien. Dann hieß es – auch durch die Veränderungen in St. Andrä – Abschied nehmen von seinen geliebten Wäldern. Er wechselte in die Kommunität nach Wien-Lainz, wo er noch in verschiedenen Bereichen mitwirkte.
Das Jahr 2019 stand dann unter dem Zeichen des letzten Umzugs, zurück in die steirische Heimat, nach Graz in das Annaheim der Kreuzschwestern, wo er nun starb.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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