Stift Admont
Neue Saison
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Stift Admont verbindet im Museum Tradition und Innovation mit verlängerten Ausstellungen und neuen Formaten.
Die Feierlichkeiten zum 950-jährigen Jubiläum des Stiftes Admont in 2024 sind noch nicht vorbei. Der große Erfolg hallt nach: Zahlreiche BesucherInnen strömten in die Sonderausstellungen des Großmuseums des Stiftes, die eigens für das Jubiläum konzipiert wurden. Aufgrund der positiven Resonanz werden einige Highlights 2025 fortgesetzt.
Die Jubiläumsschau „Admont 1074“ bleibt bestehen und führt BesucherInnen durch fast 1000 Jahre Klostergeschichte. Auch „Aktuelle Kunst in alten Mauern“ wird weiterhin gezeigt und präsentiert Werke aus der jüngsten Sammlung des Klosters.
Das Museum Stift Admont versteht sich nicht nur als Ort der Geschichte. Konferenzen und Gesprächsabende halten das Museum als Begegnungsort lebendig.
Neben den Ausstellungen widmet sich das Museum auch künstlerischen Persönlichkeiten mit besonderer Verbindung zum Stift und beteiligt sich an der Veranstaltungsreihe „Gegenwelten“ im Gedenken an den heimischen Maler Hannes Schwarz, der dem Stift 1997 zahlreiche Werke schenkte.
„Ein neues Format, um Wissenschaft erlebbar zu machen“ sei die Reihe „Wissensräume“, kündigte der wissenschaftliche Leiter des Museums, Prior Pater Maximilian Schiefermüller, an. Der erste wissenschaftliche Abend (16. Juni, 17 Uhr) bietet „einen Rückblick auf die nun abgeschlossene Digitalisierung sämtlicher mittelalterlicher und neuzeitlicher Handschriften und präsentiert das österreichweite Handschriftenportal manuscripta.at.
Ein Ort des Dialogs und des Lernens soll das Museum sein, so dessen Leiter Michael Richter-Grall (siehe S. 4). So biete die Museumswerkstatt ein vielfältiges museumspädagogisches Programm für Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 14 Jahren. Junge BesucherInnen können beispielsweise Salben anrühren, Papier schöpfen und traditionelle Kulturtechniken kennenlernen, die in Klöstern gepflegt wurden – etwa das Schreiben mit Feder und Tinte. Zudem ermögliche die moderne Ausstattung der Museumswerkstatt mit Tablets und VR-Brillen („Virtual Reality“), „Inhalte auf innovative Weise zu vermitteln und jungen Museumsgästen einen zeitgemäßen Zugang zur Geschichte und zum Leben der Benediktiner in Admont zu bieten“.
Ausstellungen
Admont 1074: Ein Streifzug durch die Stiftsgeschichte.
Kunsthistorisches Museum: Admonter Kunstschätze vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
Naturhistorisches Museum: Zwischen Wunderwelt und Wissenschaft.
Gotik Museum: Dem Himmel nahe. Museum für Gegenwartskunst: Aktuelle Kunst in alten Mauern.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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