Kirche Steiermark
Ich bin, weil wir sind
- Besuch aus Tansania in Kirchberg an der Raab: (v. l.) Altbürgermeister Florian Gölles, Altpfarrer Alois Kremser, Pater Aidan Msafiri und Bürgermeister Helmut Ofner freuen sich über das jährliche Wiedersehen.
- Foto: Barbara Leitgeb
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Kirchberg an der Raab feierte 12 Jahre Partnerschaft mit Kilema.
Seit 12 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der südoststeirischen Pfarre Kirchberg an der Raab und der Pfarre Kilema, die am Fuße des Kilimandscharos in Tansania liegt. Es ist „eine mitmenschliche, historische, humanitäre, geistliche und christliche Partnerschaft“, beschreibt es Pater Aidan G. Msafiri, Vertreter der Pfarre Kilema und Initiator vieler Hilfsprojekte für seine afrikanische Heimat. Die Partnerschaft zwischen den Pfarren wird liebevoll „KIKI-Partnerschaft“ genannt – nach den gemeinsamen Anfangsbuchstaben der beiden Pfarren. Das Motto folgt der afrikanischen Definition für Gemeinschaft: „Ich bin, weil wir sind.“
„Ich komme – so wie das Christkind – einmal im Jahr nach Kirchberg an der Raab, um Gott, unseren Freundinnen und Freunden, GönnerInnen und allen Mitmenschen zu danken“, betonte Pater Aidan beim gemeinsamen Gottesdienst am 17. August in der Dorfkapelle in Hof bei Kirchberg an der Raab.
Auch in seiner Predigt stellte Pater Aidan die Dankbarkeit in den Mittelpunkt, als eine der wichtigsten Tugenden – nicht nur des Menschseins, sondern des Christseins: „Wir können dem Herrgott für das Leben, für den Glauben, für die Hoffnung und für alles, was wir haben, nicht genügend danken. Es gibt ein afrikanisches Sprichwort: Wer sich bedankt, bekommt ein zweites Mal.
Die KIKI-Partnerschaft ist ein wahres menschliches und geistliches Zeichen der Verbundenheit zwischen den zwei Pfarren sowie zwischen den Herzen von Menschen in Afrika und Europa. Die Welt heute braucht mehr Menschen mit Dankbarkeit, Herzlichkeit und Empathie.
Heute möchte ich noch für die Freundschaft, Herzlichkeit und Unterstützung ein herzliches Dankeschön sagen. Gerade in unserer Zeit braucht die Welt eine neue Revolution der Dankbarkeit für vieles, das wir als selbstverständlich nehmen! Der heilige Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer: ‚Niemandem bleibt etwas schuldig, außer der gegenseitigen Liebe! Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt.‘ (Röm 13,8)“
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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