Weltkirche
Erdbeben in Kolumbien
- Viele Kirchen und Wallfahrtsstätten wurden schwer beschädigt, darunter die Kathedrale von Manizales und mehrere Kirchen in den Städten Pereira, Cali und Cartago.
- Foto: Kirche in Not
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Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Wochenende den Westen und das Zentrum Kolumbiens erschüttert. Das Epizentrum lag rund 400 Kilometer westlich der Hauptstadt Bogota. Mehr als 200 Menschen kamen ums Leben, Tausende gelten als vermisst, hunderte Gebäude wurden beschädigt oder zerstört. Die Regierung rief den Katastrophenzustand aus. Das Beben zählt zu den stärksten in Kolumbien seit Jahren. Besonders schwierig ist die Lage in abgelegenen Regionen, wo die teils schwer beschädigte Infrastruktur die Erreichbarkeit vieler Orte stark erschwert.
Hilfsorganisationen aus Österreich wie Don Bosco Mission Austria und Jugend Eine Welt unterstützen ihre Partner vor Ort und versuchen, Schulen, Ausbildungszentren und soziale Einrichtungen rasch wieder funktionsfähig zu machen. In mehreren Diözesen wurden kirchliche Nothilfestrukturen aktiviert, die ermöglichen, Lebensmittel, Trinkwasser und Hilfsgüter an besonders betroffene Gemeinden zu verteilen.
Ordensgemeinschaften berichten von Schäden an Schulen, Pfarren und sozialen Einrichtungen; Todesopfer unter Ordensmitgliedern gibt es nach ersten Angaben nicht. Sowohl die kolumbianische Bischofskonferenz als auch Bischofskonferenzen weiterer Länder Lateinamerikas sowie spanischsprachige Gemeinden in Österreich bekundeten ihre Solidarität und riefen zu Gebeten und Unterstützung auf.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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