Kolumbien

Beiträge zum Thema Kolumbien

Kirche hier und anderswo
Wo Mutter Erde lacht. Den indigenen Völkern Lateinamerikas galt „Pacha Mama“ als personifizierte Erdenmutter, die vielfach Leben schenkt, Mensch und Planeten schützt und nährt. In der aktuellen Umweltschutzbewegung steht sie für Hoffnung auf ein Leben im Einklang mit Natur. Der Pacha-Mama-Gedanke als Grundprinzip eines guten Lebens für alle fand 2008 sogar Eingang in die Staatsverfassung Ecuadors. Im Bild „Mutter Erde“ am Eingang des ökosozialen Zentrums „Oase de Jacquin“ auf der kolumbianischen Karibik-Halbinsel Barú bei Cartagena. | Foto: Betz
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Kolumbien
Hilfe für Pacha Mama

Weltweit leidet Mutter Erde. Wer der Natur hilft, hilft auch Menschen aus der Armut. Ein von Österreich mitfinanziertes Projekt in Kolumbien zeigt, wie. Wenn er an den Anfang denkt, muss Reinhold Oster herzlich lachen. Als er den KollegInnen der Hilfsorganisation Fundación Madre Herlinda Moises (FMHM) vom geplanten Grundstückskauf erzählte, waren alle skeptisch. „Jetzt will der Deutsche eine Finca“, habe man damals getuschelt. Heute seien alle stolz auf die „Oasis de Jaquin“, einem...

  • 11.06.25
Kirche hier und anderswo
Karges Leben am Fluss. In den abgeschiedenen Dörfern im Landesteil Bolívar leben die Menschen hauptsächlich von dem, was sie anbauen und ernten. Im Dorf Leticia (Bild) unterstützt die Mutter-Herlinde-Moises-Stiftung (FMHM) mit Spenden aus Österreich und der Hilfe von Sei So Frei Kinder beim Lernen und bietet alle drei Wochen medizinische Betreuung. Am Tag unseres Besuches in Leticia ließen sich 200 Menschen behandeln.  | Foto: Steiner
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Kolumbien
Kindheit unter Palmen

Seit 60 Jahren helfen Spenden aus Österreich Menschen an der Karibik-Küste. Auch weiterhin ist Hilfe nötig. Lebensfreude, bunte Kleidung, Mangos zum Frühstück oder Ananas, deren Süße in Österreich ihresgleichen sucht: Was kommt Ihnen bei „Kolumbien“ als Erstes in den Sinn? Fragt man die sieben Reisenden aus Österreich, die im Mai Hilfsprojekte von Sei So Frei und der Fundación Madre Herlinda Moises (FMHM) an der Karibik-Küste besucht haben, könnte die Antwort lauten: Das Land, die Tierwelt und...

  • 04.06.25
Kirche hier und anderswo
Sie setzen sich in Kolumbien ein für Naturschutz, Klimagerechtigkeit und Frauenrechte: Waldina Muñoz, Aida Jacanamejoy Miticayanoy und Inés Narváes Jacanamijoy. Die drei Frauen sind Mitglieder der Organisation Sercoldes und Leitungsfrauen in ihren Gemeinden. (v.l.n.r.)
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Von Heldinnen und Hüterinnen des Waldes

Starke Frauen in Kolumbien erheben ihre Stimme für mehr Klima- und Geschlechtergerechtigkeit. Unterstützt werden sie dabei von der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö). Aida Jacanamejoy Miticanoy blickt nachdenklich ins üppige Grün. Die Kolumbianerin lebt in Villa Garzón. Das Dorf im Südwesten des kolumbianischen Bundesstaates Putumayo ist umgeben vom Amazonas-Regenwald. In dieser schwach besiedelten Region leben vor allem indigene Gruppen von kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Angebaut...

  • 13.03.25
Gesellschaft & Soziales
Besuch aus Kolumbien in der Diözese St. Pölten: Fabio Mesa, Weihbischof Anton Leichtfried, Luisa Acosta, Ressortleiterin Brigitta Schnaubelt und Michaela Spritzendorfer-Ehrenhauser, die in der Diözese St. Pölten für das Welthaus zuständig ist.
 | Foto: zVg
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Friedensaktivisten
Kolumbien: Die starke Rolle der Frauen

Bei einem Besuch in der Diözese St. Pölten auf Einladung des Welthauses berichteten die Friedensaktivisten Luisa Acosta und Fabio Mesa in Schulen und Pfarren über ihre Bildungsarbeit mit Frauen in Kolumbien. In Kolumbien ist es selbst sechs Jahre nach der Unterzeichnung des Friedesnabkommens noch ein weiter Weg, um den sozialen Zusammenhalt nach über 30 Jahren Bürgerkrieg wiederherzustellen. In dem seit Jahrzehnten schwellenden Kampf zwischen Guerilla-Gruppen und Paramilitärs haben die Frauen...

  • 02.11.22
Menschen & Meinungen

Margaretha Moises wird 90
Sie lebt die Option für die Armen

Medellín/Salzburg. „Ich habe sehr viel vom kolumbianischen Volk gelernt“, sagt Margaretha Moises, die mit Anfang Zwanzig ihrer älteren Schwester Maria Herlinde als Franziskanerin ans andere Ende der Welt folgte. Am 14. März feiert die gebürtige Bad Hofgasteinerin ihren 90. Geburtstag. Die Arbeit mit und für die Armen sowie Bildung sind die Lebensthemen der Jubilarin. In Kolumbien war sie als Lehrerin tätig. Mit ihrer Organisation CEDAL (Zentrum für Bildung & Kommunikation) widmete sie sich seit...

  • 09.03.22
Gesellschaft & Soziales
Luisa Acosta (li.) gibt regelmäßig Kochkurse. | Foto: zVg
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Welthaus Diözese St. Pölten
Wie Friede in Kolumbien gelingen kann

Auf Einladung von Welthaus Österreich sprachen drei kolumbianische Friedensaktivisten bei einer virtuellen Veranstaltung über ihre Arbeit. Ein Nachbericht von Michaela Spritzendorfer-Ehrenhauser vom Welthaus der Diözese St. Pölten. Eigentlich hätten Luisa Acosta, Fabio Alonso und Nelson Restrepo 2020 Österreich besuchen sollen. Corona hat diese Reisen unmöglich gemacht und insgesamt die Arbeit für die Länder des globalen Südens verändert. Um sich dennoch mit den drei kolumbianischen...

  • 28.12.21
Kirche hier und anderswo
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Von Salzburg nach Kolumbien
„Nie den Mut verloren“

Salzburg/Medellín. Margaretha Moises hat seit 67 Jahren in Kolumbien eigentlich permanent Krisen erlebt. Jahrzehntelang forderte der Bürgerkrieg Opfer. Der jetzige Frieden ist brüchig und Armut sowie soziale Spannungen allgegenwärtig. „Nun macht Corona die Lage noch schlimmer“, sagt die gebürtige Bad Hofgasteinerin. Sie selbst lebt seit mehr als 120 Tagen in Quarantäne. „Wir Älteren müssen noch bis August daheim bleiben. Das hat die Regierung so angeordnet.“ Ihre Kontakte in alle Welt hält sie...

  • 07.07.20

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