stoff.werk.graz
Der Stoff, aus dem die Zukunft ist

stoff.werk.graz

stoff.werk.graz ist ein neues Nähprojekt für Frauen, das mit Sehenswürdigkeiten und bekannten Persönlichkeiten aus Graz Mode macht. Es ermöglicht Frauen einen maßgeschneiderten Wiedereinstieg in die Arbeitswelt. Bei einem Pressegespräch im Jugendbeschäftigungsprojekt tag.werk in der Grazer Mariahilfer Straße wurde es vorgestellt.
Das vom Sozialamt der Stadt Graz finanzierte Projekt wurde von Stadtrat Kurt Hohensinner ausgeschrieben. Die Caritas erhielt im Wettbewerb den Zuschlag. stoff.werk.graz hat sich der Bearbeitung von Stoffen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit verschrieben. Beim Design der Kleidungsstücke wird mit dem Jugendbeschäftigungsprojekt tag.werk zusammengearbeitet.
Als erstes Leitprodukt wird es eine Kollektion von Damen-Shirts mit Siebdruckmotiven geben, die Typisches aus Graz zeigen: die Umrisse von Sehenswürdigkeiten oder die Silhouetten von bekannten Persönlichkeiten. Inge Morath, Anna Plochl und Nikolaus Harnoncourt gehören zu den ersten Motiven.
Schon seit Jänner arbeiten sechs Frauen, es besteht Offenheit für Neuaufnahmen. „Die Frauen erhalten hier fallweise Beschäftigung und können so wieder ins Arbeitsleben hineinwachsen“, berichtete Bernhard Sundl, Caritas-Abteilungsleiter für Beschäftigungsmodelle. „Die nachhaltigste Sozialpolitik ist, Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen“, betonte Stadtrat Hohensinner. Und Caritasdirektor Herbert Beiglböck weiß, wie sehr Menschen ohne Arbeit es brauchen, sich wieder etwas zuzutrauen.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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