Kirche Steiermark
Dazugehören und da sein dürfen
- Die Bahnhofsmission am Grazer Hauptbahnhof ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Es gibt Getränke und Jause, die großteils aus Spenden stammen.
- Foto: Caritas/Streif
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Bahnhofsmission. Bis zu 140 Gäste – 5700 Stunden Ehrenamt.
Da sein können, ausruhen, Karten spielen, Gesellschaft genießen: Das ist in der Bahnhofsmission der Caritas möglich. Bis zu 140 Menschen kommen täglich hierher, die tagsüber keinen Ort haben, um sich aufzuhalten, oder die zuhause einsam sind. „Für eine Gesellschaft ist es wichtig, dass alle Menschen spüren, dass sie dazugehören und einen Platz haben“, betont Caritas-Vizedirektor Thomas Ferk. „Die Bahnhofsmission schenkt Aufmerksamkeit und Wärme jenen, die sonst oft unsichtbar bleiben. Sie ist ein Ort der Begegnung, des Zuhörens und der Unterstützung – ein starkes Zeichen für gelebte Solidarität.“
Die Zusammenarbeit des Sozialamts der Stadt Graz, das die Einrichtung zur Gänze finanziert, mit der Caritas habe sich sehr bewährt. Für die tausenden ehrenamtlich geleisteten Stunden für Menschen, denen es nicht so gut gehe, bedankte sich Bürgermeisterin Elke Kahr „von ganzem Herzen“.
In den Räumlichkeiten nahe dem Bahnhof mit einem großen Saal, einem Raum für Frauen und einer Ruhezone können sich Menschen aufhalten, ohne etwas konsumieren zu müssen. Sie finden Ansprache und Gesellschaft, können sich aber auch zurückziehen, erzählt Leiter Jakob Url.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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