Kirche Steiermark
Botschafter der Hoffnung
- Nach zehn Jahren gab es wieder eine österreichweite Wallfahrt der Mesnerinnen und Mesnern. Auch eine Delegation aus der Steiermark war in Wien dabei.
- Foto: Mesnergemeinschaft
- hochgeladen von Florian Heckel
Steirische MesnerInnen auf Wallfahrt in Wien.
Von einem gemeinschaftlichen Geist und freundschaftlichem Miteinander geprägt war die „Österreichische Mesnerwallfahrt“ am 26. August in Wien St. Stephan. Bereits am Vorabend trafen sich die Gruppen aus den Diözesen im Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg zur gemeinsamen Vigil.
In seiner Ansprache betonte Msgr. Walter Juen (Diözese Feldkirch) die Wichtigkeit des Mesnerdienstes und die Vorbilder, die uns in den Darstellungen der Heiligen täglich in unseren Kirchen begegnen. Ein Stimmengewirr aus den verschiedensten Dialekten unseres Landes erfüllte den Gewölbekeller des Stiftes beim gemeinsamen Ausklang des Tages.
Der Höhepunkt der Wallfahrt war die Prozession von der Franziskanerkirche zum Stephansdom mit Fahnen und zu den Klängen der Gardemusik des Österreichischen Bundesheeres. Rund 400 Mesnerinnen und Mesner zogen über den Stephansplatz in den Dom.
Die rund zehntausend MesnerInnen, die in den Kirchen unseres Landes ihren Dienst meist ehrenamtlich tun, bezeichnete der Salzburger Weihbischof und Protektor der Mesnergemeinschaft, Hansjörg Hofer, in seiner Predigt als „Botschafter der Hoffnung“. Mit ihrem umsichtigen Dienst seien sie Bindeglied zwischen Pfarrgemeinde und dem Priester, wenn dieser vielerorts nur noch anlassbezogen in die Pfarren kommen kann.
Als Kontrast zum gotischen Stephansdom besuchte die steirische Delegation am Heimweg die Wotrubakirche am Rande von Wien, die durch ihre moderne Schlichtheit einlud, die letzten Tage Revue passieren zu lassen.
Andreas Lackner
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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