Romero-Preisverleihung
Bildung als Grundsäule

An Pater Sen Vellakada (Mitte) überreichten Ernest Theußl (l.) und Johann Schachenhuber (r.) von der KMB den Romero-Preis. | Foto: KMBÖ
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Romero-Preis 2023 an indischen Missionar verliehen. Mit Schulprojekten Auswege aus der Perspektivlosigkeit ermöglichen.

Nach fast sieben Jahren „quasi in Luxus in Österreich“ sei es an der Zeit gewesen, einen Kontrast zu erleben. So habe er seinen Orden gebeten, nach Afrika auf Mission gehen zu dürfen. „Ich habe mich für fünf Jahre verpflichtet, nun bin ich schon im siebenten Jahr in Afrika tätig“, erzählt der aus Indien stammende diesjährige Romero-Preisträger P. Sen Vellakada. Der 48-jährige Ordensmann setzt sich für Bildungschancen benachteiligter Kinder in Zentralafrika ein; er initiierte im Tschad, einem der weltweit ärmsten Länder, den Bau einer Missionsschule.

Am 24. November überreichten KMB-Österreich-Vorsitzender Ernest Theußl und der Wiener KMB-Vorsitzende Johann Schachenhuber den Preis. Die Grußworte kamen vom steirischen Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl via Videobotschaft. Der in der Bischofskonferenz für die KMB zuständige Referatsbischof unterstrich Erziehung und Bildung als die Grundsäulen des menschlichen sowie kirchlichen Lebens. P. Sen Vellakada eröffne mit seinem Schulprojekt Wege aus der Hoffnungs- und Perspektivenlosigkeit, würdigte Krautwaschl das Engagement des Ordensmannes der Missionare des hl. Franz von Sales. Der indische Ordensmann hat in Wien sein Doktoratsstudium in Theologie absolviert.

An Pater Sen Vellakada (Mitte) überreichten Ernest Theußl (l.) und Johann Schachenhuber (r.) von der KMB den Romero-Preis. | Foto: KMBÖ
 Pater Sen Vellakada engagiert sich in der Mission in Afrika besonders für den Bau von Schulen - denn Bildung ist Zukunft! | Foto: privat
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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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