Kirche Steiermark
Augen nach vorne! - 9. Tag an der Grenze in St. Pankrazen
- Die österreichische (l.) und die slowenische (r.) Fahne zierten am 13. Juli die Filialkirche St. Pankrazen/Sv. Pankracije beim neunten „Tag an der Grenze“ mit Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl (am Altar l.) und Erzbischof Alojzij Cvikl (r.).privat
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Bereits zum neunten Mal wurde heuer der „Tag an der Grenze“ begangen: Genau an der Grenze zwischen der Diözese Graz-Seckau und der Erzdiözese Maribor liegt die Kirche zum hl. Pankratius. Das „Jahr der Hoffnung“ war Anlass, sowohl von der Seite der Pfarre Oberhaag in Österreich wie auch von der Seite der Pfarre Remšnik in Slowenien rund um den Festtag des hl. Alexius zu dieser Filialkirche zu pilgern – heuer am 13. Juli.
Der Erzbischof von Maribor, Alojzij Cvikl SJ, und Graz-Seckaus Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl begleiteten die zahlreichen Wallfahrerinnen und Wallfahrer auf ihrem Weg zur Pankratius-Kirche. Nahe der Hubertus-Kapelle am Kamm, auf dem die Staatsgrenze verläuft, stießen die PilgerInnen aus der Erzdiözese Maribor zur österreichischen Gruppe hinzu.
Allein die Tatsache, dass unsere Augen nach vorne weisen, würde bedingen, dass wir unseren Blick nicht nur auf uns selbst richten, sagte Bischof Krautwaschl in seiner Predigt. Er lud ein: „Blicken wir nach vorne, den anderen ins Gesicht, freundlich und liebevoll. Blicken wir zuversichtlich in die Zukunft – und leben wir damit die Hoffnung, die unsere Welt im Kleinen wie im Großen so dringend braucht!“
„Meinem Nächsten begegne ich nur, wenn ich aus mir selbst heraustrete, aus meiner Welt der Bequemlichkeit, des Egoismus, der Planung …“, ergänzte der slowenische Erzbischof Cvikl.
Mehr als 100 PilgerInnen erhielten abschließend vor der Filialkirche St. Pankrazen/ Sv. Pankracije, die in herrlicher Umgebung heute zur Gänze auf dem Staatsgebiet Slowenies liegt, den Pilgersegen.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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