Glaube
Frei im Glauben

Tag der Religionsfreiheit
2019 von den Vereinten Nationen eingeführt, will der Internationale Tag der Religionsfreiheit am 22. August auf die religiös motivierte Verfolgung von Gläubigen aufmerksam machen. Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen Menschen, die aufgrund ihrer Religion oder Weltanschauung Opfer von Gewalt werden, sowie Unterstützungsangebote für religiös Verfolgte und ihre Angehörigen. Aktuell werden allein 388 Millionen Christinnen und Christen weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt.  | Foto: KNA
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    2019 von den Vereinten Nationen eingeführt, will der Internationale Tag der Religionsfreiheit am 22. August auf die religiös motivierte Verfolgung von Gläubigen aufmerksam machen. Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen Menschen, die aufgrund ihrer Religion oder Weltanschauung Opfer von Gewalt werden, sowie Unterstützungsangebote für religiös Verfolgte und ihre Angehörigen. Aktuell werden allein 388 Millionen Christinnen und Christen weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt.
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22. August – Tag der Religionsfreiheit: Erinnerung an das Recht auf Glaubensfreiheit.

Jeder Mensch hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit“, ist in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zu lesen. „Dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.“ Die Zeilen, die am 10. Dezember 1948 auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) in New York veröffentlicht wurden, klingen einleuchtend, doch längst nicht überall auf der Welt werden sie umgesetzt.
In ihrer Botschaft zum Internationalen Tag der Religionsfreiheit am 22. August (siehe Kasten) erinnerte die UN-Sonderberichterstatterin für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Nazila Ghanea, an die Realität, mit der Betroffene weltweit konfrontiert sind: Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder, die aufgrund religiöser Vorurteile inhaftiert werden. Diskriminierung, die nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in Regierungen, Justiz- und Einwanderungsbehörden sowie im Strafvollzug tief verwurzelt ist. Gewalt durch Milizen, die ganze Gemeinschaften zerstören, Land beschlagnahmen und Familien zur Flucht zwingen. Gewaltsam vertriebene ChristInnen. MuslimInnen, deren Gebetsstätten angegriffen werden. Baha’í, die wegen ihres Glaubens inhaftiert sind. Jüdische Familien, die antisemitischer Gewalt ausgesetzt sind. Menschen, die gezwungen sind, ihre Überzeugungen zu verbergen ... „Die Gewalt mag nicht immer dieselbe sein. Doch all dies stellt eine Verletzung der Menschenrechte sowie der Religions- oder Weltanschauungsfreiheit dar“, so UN-Vertreterin Ghanea.
Auch christliche Gläubige werden immer wieder Opfer von Verfolgung. Von den 4849 ChristInnen, die zwischen Oktober 2024 und September 2025 aus Glaubensgründen weltweit getötet wurden, stammen laut Hilfsorganisation Open Doors 3490 aus Nigeria. Um ihr Schicksal und das aller aus Glaubensgründen Verfolgten in Erinnerung zu halten, ruft das katholische Hilfswerk Kirche in Not in einer Petition (QR-Code) dazu auf, das Recht jedes Menschen auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit zu achten, zu schützen und zu fördern.

Vatican News/Redaktion: Anna M. Steiner

Zur Petition

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2019 von den Vereinten Nationen eingeführt, will der Internationale Tag der Religionsfreiheit am 22. August auf die religiös motivierte Verfolgung von Gläubigen aufmerksam machen. Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen Menschen, die aufgrund ihrer Religion oder Weltanschauung Opfer von Gewalt werden, sowie Unterstützungsangebote für religiös Verfolgte und ihre Angehörigen. Aktuell werden allein 388 Millionen Christinnen und Christen weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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