Caritas Österreich
Österreich braucht „soziales Comeback“

Caritas-Präsident Michael Landau, Generalsekretärin Anna Parr und der Wiener geschäftsführende Caritasdirektor Klaus Schwertner haben bei einer Pressekonferenz in der Wiener Obdachloseneinrichtung „Gruft“ zentrale Forderungen an die österreichische Regierung formuliert. So braucht es laut Caritas die Wiedereinführung der Mindestsicherung, einen Härtefallfonds für Mietrückstände, einen Pakt gegen Kinderarmut und eine umfassende Pflegereform. Landau: „Das Comeback Österreichs nach Corona muss ein soziales Comeback sein.“
Er sei der Regierung dankbar, dass sie dieser Tage einen wirtschaftlichen Comebackplan für Österreich ins Leben gerufen hat. Ebenso notwendig sei aber ein Plan für den sozialen Wiederaufbau.
Caritasdirektor Schwertner hob drei „soziale Impfstoffe“ hervor: Erstens die Überarbeitung der Sozialhilfe neu und eine Wiedereinführung der bedarfsorientierten Mindestsicherung. Zudem brauche es zweitens eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes. Und drittens wäre ein bundesweiter Härtefallfonds notwendig, mit dem Miet-Rückstände beglichen werden können.
Caritas-Generalsekretärin Parr machte auf die insbesonders für viele Frauen und Kinder schwierige Situation aufmerksam. Es brauche ein umfassendes Paket an Bildungsmaßnahmen (so den Ausbau ganztägiger Schulformen und außerschulische Lernbetreuung), damit Kinder der Armutsspirale entkommen können.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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