Kirche Österreich
Engagierte Geflüchtete ehren
Nominieren Sie Ehrenamtliche mit Fluchtbiografie.
Geflüchtete sind weit mehr als nur Schutzsuchende – sie sind NachbarInnen, KollegInnen, FreundInnen. Und manchmal auch stille HeldInnen unserer Gesellschaft. Denn viele von ihnen leisten ehrenamtlich einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. Mit dem Bock-Preis möchte das Flüchtlingsprojekt Ute Bock freiwilliges Engagement von Menschen mit Fluchtbiografie hochleben lassen. In einer Zeit, in der Migration oft nur als Herausforderung gesehen wird, setzt der Bock-Preis ein anderes Zeichen: eines von Anerkennung, Menschlichkeit und Verbindung.
Viele Menschen mit Fluchtbiografie widmen ihre Zeit, Kraft und Energie voller Elan einem Ehrenamt. Sie engagieren sich bei Übersetzungen, arbeiten ehrenamtlich mit Kindern, setzen ihre Kraft bei der Lebensmittelausgabe in sozialen Einrichtungen ein oder unterstützen andere beim Ankommen in Österreich.
Das Flüchtlingsprojekt Ute Bock ruft dazu auf, engagierte Geflüchtete für den Bock-Preis zu nominieren. Dieser wird am 16. April verliehen. Bis 22. Februar können Organisationen und Privatpersonen Menschen mit Fluchtbiografie vorschlagen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich einsetzen.
Eine unabhängige Jury sichtet alle Einreichungen und bestimmt daraus drei PreisträgerInnen.
Der Bock-Preis ist mit einem Preisgeld von jeweils 600 Euro dotiert, das von der Fogarassy Privatstiftung zur Verfügung gestellt wird.
Flüchtlingsprojekt Ute Bock
Der „Bock-Preis“ wurde 2019 anlässlich des ersten Todestages von Ute Bock ins Leben gerufen und wird seither jährlich im Gedenken an die Gründerin vom Flüchtlingsprojekt Ute Bock an geflüchtete Menschen vergeben, die sich ehrenamtlich in besonderer Weise engagieren.
◉ Nominieren auf fraubock.at/bock-preis
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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