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CONCORDIA Sozialprojekte
Flüchtlingshilfe im ärmsten Land Europas

In Palanca, an der ukrainisch-moldauischen Grenze, leisten CONCORDIA MitarbeiterInnen rund um die Uhr Soforthilfe für die Ankommenden. Nach stundenlangem Warten sind sie völlig erfroren und nervlich am Ende.
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  • In Palanca, an der ukrainisch-moldauischen Grenze, leisten CONCORDIA MitarbeiterInnen rund um die Uhr Soforthilfe für die Ankommenden. Nach stundenlangem Warten sind sie völlig erfroren und nervlich am Ende.
  • Foto: CONCORDIA Sozialprojekte
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Die Republik Moldau steht vor einer humanitären Krise. CONCORDIA Sozialprojekte ist die größte NGO im ärmsten Land Europas und seit Ausbruch des Krieges im Dauereinsatz.

Über 250.000 ukrainische Flüchtlinge sind seit Kriegsausbruch auf der Suche nach Schutz über die moldauische Grenze gekommen. Menschen, die von einem Tag auf den nächsten ihr Zuhause und ihre Existenz hinter sich lassen mussten, nur mit dem Nötigsten im Gepäck. Erstaunlich viele – 150.000, sind bisher in Moldau geblieben. Es sind vorwiegend Mütter mit Kindern, und ältere Menschen. Deren Väter, Söhne und Brüder – sofern im wehrfähigen Alter – dürfen die Ukraine nicht verlassen.

Als größte NGO des Landes nimmt CONCORDIA ihre Verantwortung im Ukraine-Krieg sehr ernst. CONCORDIA hat ihre Sozialeinrichtungen in über 60 Gemeinden in ganz Moldau verteilt. Fünf ihrer Sozialzentren grenzen unmittelbar an die ukrainisch-transnistrischen Grenze. Schon seit Tagen sind dort die Schüsse aus der angrenzenden Ukraine zu hören.

CONCORDIA ist Teil des nationalen Krisenstabs zur Bewältigung der Flüchtlingsströme in Moldau und bietet Direkthilfe für ukrainische Flüchtlinge an. CONCORDIA MitarbeiterInnen und viele Freiwillige helfen bei der Verteilung von Hilfsgütern direkt an der Grenze und der Unterbringung von Flüchtlingen; leisten psychosoziale Betreuung und Transportdienste von der Grenze weg in die moldauische Hauptstadt Chișinău. An die 150 ukrainische Flüchtlinge kann CONCORDIA derzeit ein Dach über dem Kopf bieten. Die Hilfsangebote werden laufend ausgebaut. „Die Not und auch die Überförderung im Land ist groß. Gleichzeitig sehen wir eine unglaubliche Hilfsbereitschaft gegenüber den UkrainerInnen,“ sagt Pater Markus Inama. Der Jesuit engagiert sich im Vorstand von CONCORDIA Sozialprojekte.

Zum Bild von Vera* und Andrei*

„Auch wenn die Explosion 50 km entfernt stattfand, konntest du den Einschlag und den Ruck unmittelbar spüren. Es war entsetzlich. Von da an lebst du in Angst, hörst ständig Drohnen, Sirenen, Schüsse. Du ziehst die Kinder an und gehst in abgezählten Sekunden in den Keller, du schläfst im Hausflur, um deine Familie in Sicherheit zu bringen, und du spürst, dass deine Nerven das nicht mehr aushalten. Du schaust im Internet nach und siehst, dass es deinen Bekannten in Herson (eine Stadt im Süden der Ukraine) noch schlechter geht, du siehst, wie sie unter diesen Bedingungen überleben, und du verstehst, dass es dir im Vergleich zu ihnen gut geht . . . dabei ist es für dich schon die Hölle." Vera*

Vera* und ihr Sohn Andrei* sind von Odessa über die moldauische Grenze bei Palanca geflüchtet. In dem moldauischen Dorf Ruseștii Noi, in einem der CONCORDIA Zentren, haben die beiden vorerst Schutz gefunden.
*Name geändert

Es braucht jetzt rasch zusätzliche Mittel für die Hilfe und die Unterbringung von geflüchteten Familien in der Republik Moldau.

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Die als Anzeige gekennzeichnete Veröffentlichung erfolgt unentgeltlich im Rahmen der Aktion MeineKirchenzeitung hilft Ukraine.

In Palanca, an der ukrainisch-moldauischen Grenze, leisten CONCORDIA MitarbeiterInnen rund um die Uhr Soforthilfe für die Ankommenden. Nach stundenlangem Warten sind sie völlig erfroren und nervlich am Ende.
Vera* und ihr Sohn Andrei* sind von Odessa über die moldauische Grenze bei Palanca geflüchtet, wo die beiden in einem CONCORDIA Zentrum Schutz gefunden haben.

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